Reservetechnik

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Entscheidung 3. Kind Bingo Freebie

Über unsere bewusste Entscheidung für ein drittes Kind habe ich hier bereits geschrieben, aber bislang noch nichts über die Reaktionen aus dem Familien- und Freundeskreis berichtet. Während ich mich beim ersten Kind an keine einzige Reaktion erinnern kann, die in Frage gestellt hätte, warum wir ein Baby bekommen und sich beim zweiten höchstens nur nach Geschwisterabstand und Geschlechterwunsch erkundigt wurde, sieht das bei einem geplanten dritten Kind doch ein bisschen anders aus. Da wir nun schon die Halbzeit erreicht haben und ich mit entsprechenden (Gegen-)Kommentaren gut vorbereitet bin, versuche ich es inzwischen mit Humor zu nehmen und habe für alle, die ebenfalls ein drittes Kind bekommen, ein kleines Bingo vorbereitet.


Ich bin mir sicher, dass ihr große Spielerfolge haben werdet und freue mich sehr, wenn darüber jemand berichtet - gerne auch mit dem Hashtag #amberlights3kindbingo Speichern und ausdrucken könnt ihr die Spielvorlage mit der rechten Maustaste. Das Pinterest-Symbol erscheint automatisch als Mausover. Nun wünsche ich euch aber erstmal ein schönes verlängertes Wochenende und eine aufregende Walpurgisnacht - in dieser besonderen Nacht haben wir vor genau einem Jahr Umzugskisten geschleppt und sind in unseren Vierseithof eingezogen.

Rezension: Holz!: Schnitzen - traditionell und urban

Ein bisschen amüsant (oder vermessen?) finde ich es ja selbst, dass sich nun noch ein weiteres Schnitz-DIY-Buch auf meinem Rezensionsstapel befindet, obwohl ich selbst noch nie geschnitzt habe. Mich fasziniert aber weiterhin das Können und das Material. Für die Neuerscheinung "Holz!: Schnitzen - traditionell und urban"* habe ich mich entschieden, weil ich damit ein bisschen mehr Handwerkszeug mit wirklichen Anleitungen erhofft habe.

Abbildung vom Haupt-Verlag

Hinter Max Bainbridge steht ein Brite, der nach seinem Studium zusammen mit seiner Partnerin das Atelier "Forest + Found" gegründet hat. Er schnitzt, sie näht Quilts - das klingt nach einem sehr entspannten Lebensmodel. Im Vorwort wird Max Bainbridge mit den Worten "Dinge selbst zu entwerfen und von Hand zu fertigen, ist nicht nur ein Beruf, sondern eine Lebenseinstellung. [...] Ich lebe das, was ich mache." zitiert. (S. 7f)

Abbildung vom Haupt-Verlag
Der Inhalt des Buches ist in drei Kapitel aufgeteilt. Nach der Einführung zum Holz, den Werkzeugen und den Schnitt-Techniken folgen im Hauptteil acht Projekte, die vom Esslöffel bis zur Eichenschale reichen und damit alle eine praktische Anwendung haben. Das letzte Kapitel widmet sich der der Oberflächengestaltung, wie das Flämmen und Ebonisieren, sowie der Werkzeufpflege.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Im Gegensatz zum letzten hier vorgestellten Schnitzbuch wird nicht nur das bei den Profis wohl immer perfekt aussehende Endergebnis gezeigt, sondern tatsächlich bei jedem Projekt einzeln die dafür notwendigen Schritte in Bild und Text gezeigt.
Abbildung vom Haupt-Verlag
Ein bisschen auffällig war für mich, dass man dem Autor nie in die Augen sehen kann. Sein Kopf ist im Buch wie auch auf der Atelierhomepage immer gesenkt oder nur die Hände sichtbar - da ich es im Freizeitblog ja ebenso halte, ist das für mich nicht unverständlich, überrascht aber im professionellen Bereich. Wahrscheinlich will er den Blick einfach nur auf das Werk seiner Hände lenken ...



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Blogger schenken Lesefreude - Welttag des Buches 2017

Der Welttag des Buches und damit auch die Aktion "Blogger schenken Lesefreude" fiel dieses Jahr auf einen Sonntag. Da ich an den Wochenenden und in Ferienzeiten bewusst nicht blogge, aber in den letzten beiden Jahren am besonderen Lesetag teilgenommen habe, liefere ich meinen Beitrag nun erst heute nach. Eine Laufzeit bis zum Ende des Monats wird ohnehin empfohlen.


Mit 154 Rezensionen aus dem Kinder-, Jugend- und Kreativbuchbereich ist amberlight-label inzwischen auch ein Buchblog. Dabei holt mich meine Begeisterung für Lektüre aus Kindheitstagen, die schließlich auch in einem "buchlastigen" Studium endete, wieder ein. Die ausführliche Statistik zu den Buchvorstellungen gibt es jeweils am Jahresende und wird daher heute nicht wiederholt.

Da mein letztes eigenes Buch* etwas zu kostenintensiv ist, lege ich dieses Jahr in den Lostopf:

Für Kinder -  "Das ist kein Krimskrams!"* (Rezension):


Für Erwachsene - "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück*:


Thematisch passt das Kinderbuch ganz gut, denn ein paar Krimskrams-Kisten gibt es leider immer noch zum auspacken - aber bald habe ich dafür ja richtig viel Zeit - und das Erwachsenenbuch zu meinem Jahresmotto. Der Lostopf steht nun wirklich bis zum 1. Mai 2017 offen. Wer springt hinein? Hat euch ein Rezensionsexemplar aus dem letzten Jahr besonders beeindruckt?

Fasching Waldfee Waldelfe Flügel DIY

Nicht nur beim Sohn gab es eine Weiternutzung eines Vorjahreskostüms sondern auch bei der Tochter. Mein Ziel vom letzten Jahr, das Kleid aus der Ottobre so zu nähen, dass es auch danach noch tragbar wäre, ist allerdings gescheitert. Der Kindergarten reagierte zunächst mit den Worten, dass die Tochter wohl "nochmal" im Kostüm kommen würde und bei der Malereiaktion mit Acrylfarbe wurde dann gleich auf den Malkittel verzichtet. Da die Stickerei wirklich lange gedauert hat, hat mich das damals sehr geärgert. Wenigstens die Stickbilder sind zu Tauschticket gewandert, wo aber bislang noch zwei zu haben sind.


Zurück zu diesem Jahr. Diesmal habe ich auf die Weiterwendbarkeit außerhalb der Verkleidungskiste gleich verzichtet und mich mal wieder von Pinterest inspirieren lassen. So perfekt, wie bei AlphaMom ist es allerdings nicht geworden, da ich dafür nichts neues gekauft habe, sondern verwendet wurde, was da war. Wie bereits beim Kostüm des Sohnes war das wieder der braune Samt und sogar der grüne Filz war Teil des Stoffgeschenks. Das Blattgerüst wurde mit Textilfarbstiften* aufgebracht, die es mal zum Geburtstag gab. Ein paar mehr Blätter hätten es eigentlich sein können, aber dafür hätte ich etwas dazu kaufen müssen. Das Shirt mit grünem Bündchen von Pippuri war schnell genäht und noch schneller in Form geschnitten.


Schwieriger war die Flügelgestaltung. Hier war die Anleitung von lekrativ mein roter Gestaltungsfaden. Drahtbügel fanden sich in der Nachbarschaft und alles andere war glücklicherweise wieder vorrätig. Bei mir sollte es allerdings in deutlich weniger als die angegeben fünf Stunden Herstellungsdauer zu realisieren sein. Die Löchereinbrennvariante habe ich mich nicht getraut und bei der Acrylfarbe war die Farbtransparenz nicht so wie gewünscht. Wahrscheinlich wäre eine weiße Strumpfhose auch einfach brillianter gewesen.



Um dem ganzen wenigstens noch etwas "Glanz" zu verschaffen, wurde mit Glitzersteinen vom letzten Kindergeburtstag aufgehübscht und ein farblich passendes Schrägband als Halterung angebracht.


Das Kostüm "gerettet" hat dann nochmal der Tüllrock vom letzten Jahr. Ein bisschen zerpflückt ist er zwar inzwischen, aber noch tragbar. Im Gegensatz zu mir war die Tochter mit ihrem Waldfeen-Kostüm sehr zufrieden und auch die Erstklässler-Freunde hätten sich positiv geäußert.




Gefeiert wurde dieses Jahr schon am Rosenmontag, denn am Dienstag hatte das Wissenschaftlerleben Vorrang. Immerhin gab es auch zu Hause eine kleine Minifeier mit Faschingsmandalas und für Erstklässlerin lustigen Faschingssätzen - beides vom Blog "Reif für die Ferien".


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Spiel(zeug)rezension: Noris Spiele - Die verrückte Vogelscheuche, Legespiel

Der Osterhase hat unseren beiden Kindern im Osterurlaub das Brettspiel „Die verrückte Vogelscheuche“* gebracht. Einen halben Tag war unser Jüngster in der Ferienzeit etwas angeschlagen und so vergnügten sich Papa und Tochter alleine im Spaßbad, während der Sohn mit den Vorbereitungen für den Spielebeginn zu begeistern war, der relativ aufwendig ist. Fast 100 Teile müssen aus fünf Stanzplatten gedrückt und sieben Strohballen zusammengesetzt werden. Glücklicherweise halten die Strohballenbehälter auch ohne die empfohlene Klebespur, denn sonst hätten wir im Urlaub gar nicht spielen können, denn das Klebemittel gehört nicht mit zum Lieferumfang. Überrascht hat mich, dass sich die Teile nicht alle ohne Beschädigung aus den Platten lösen ließen – sowohl beim Erwachsenen wie auch beim Kind riss manchmal die Oberfläche ein. Die Fehlstellen sind aber glücklicherweise fast alle auf den später nicht sichtbaren Innenseiten.


Dagegen begeisterten mich die Materialien wie auch die Spielidee, denn damit kann man zwar schon mit Kindern ab vier Jahren beginnen, aber durch drei Schwierigkeitsstufen auch ältere Kinder  begeistern. Neben den Strohballen, Blumenfeldern, Körnern mit Sammeltafeln, Zaubersternen und fauler-Zauber-Körnern gehören zwei massive Holzfiguren (hergestellt in Deutschland) – der Rabe Schnabelgrün und die Vogelscheuche Otto dazu – sowie ein Zahlen- und ein Farbwürfel zum Spiel. Wie man an den Strohballen und Körnern bereits merkt, wird der Herbst thematisiert. Die Kinder versuchen mit einem Zauberraben die letzten Körner aus den Strohballen zu ernten. Warum diese aber ausgerechnet auf Blumenfeldern stehen, war mir allerdings nicht so ganz klar, aber das ist eigentlich nebensächlich.


In der einfachen Version wird zunächst mit dem Zahlenwürfel die Anzahl der Körner bestimmt. Der Würfel geht dabei nur bis zur Drei, was wir erst nach einiger Zeit und großer Verwunderung über die vielen Einsen bemerkt haben. Das Gelächter war groß. Die Körner werden in die Strohballen gesteckt, was auch unserer 3 ½ Jähriger schon problemlos verstanden hat.


Anschließend folgt der Farbwürfel  und der Rabe fliegt auf den Strohballen, der auf entsprechend farbigen Blumenfeldern steht. Steht er bereits auf der gewürfelten Farbe darf man eine andere wählen. Dann kann man sich entscheiden, ob man unter den Strohballen schaut oder nicht. Sind Körner darunter darf man sie behalten, ist der Strohballen leer muss man einen von den bereits gewonnenen rausrücken. Dieses taktische Entscheiden war für den Sohn noch etwas zu schwer, aber das empfohlene Spielealter beginnt eigentlich auch erst mit vier Jahren. Wer als erstes sechs Körner gesammelt hat, ist der Gewinner.


In den nächsten Schwierigkeitsstufen kommt noch die Vogelscheuche dazu und in der schwierigsten Variante sogar noch Zaubersterne und Körner, mit denen der Zauber aufgehoben werden kann. Dazu wird der Zauberspruch „Magie, Magah und Zauberhaar, wo ich jetzt suche, ist was da.“ gsprochen.


Bei vielen Kinderspielen – vor allem für die jüngeren Altersstufen - kann man zwar die Begeisterung der Kinder nachvollziehen, aber bei den mitspielenden Erwachsenen kommt recht schnell eine gewisse Langeweile auf. Im besten Falle finde ich dafür recht schnell genügend gleichaltrige Spielkinder. Bei „Die verrückte Vogelscheuche“* haben - meiner Meinung nach - aber auch die Erwachsene recht lange Spielfreude daran, denn es gehört nicht nur eine gewisse Spieltaktik dazu sondern auch eine Portion Zufall, ob man genügend Körner bekommt bzw. diese behalten darf. Der Spielerunde mit dem Sohn folgt im Osterurlaub gleich noch eine mit der ganzen Familie und den Großeltern. Das Spiel hat wohl zu recht die österreichische Auszeichnung Spielehit für Kinder der Wiener Spiele Akademie bekommen und ich würde mich freuen, noch weitere Schnabelgrün-Brettspiel, wie Beeren klau'n* oder Raben stapeln* testen zu dürfen. Selbst das Schnabelgrün-Buch* wäre interessant.