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Rezension: Falten und Spielen: Intelligent durch geschickte Finger. Mit Liedern, Versen und Spielideen

Normalerweise werden hier fast ausschließlich Neuerscheinungen vorgestellt und dabei nur Ausnahmen gemacht, wenn mich der Buchinhalt besonders lockt. Mit "Falten und Spielen: Intelligent durch geschickte Finger. Mit Liedern, Versen und Spielideen"* habe ich nun ein Buch ausgesucht, dass zwar vor zehn Jahren verlegt wurde, aber damals bereits in der 8. Auflage war. Nach einer kleinen Recherche war klar, dass der Buchklassiker der Schweizer Pädagogin Susanne Stöcklin-Meier sogar so alt ist, wie ich selbst - und mich trennen weniger als zwei Wochen vom 40. Geburtstag.

Abbildung vom Kösel-Verlag
Wenn sich ein Buch dennoch so lange halten kann, muss es ein Konzept haben, dass auch nach Jahrzehnten noch funktioniert. Die Neuauflage zeigt sich tatsächlich nicht so antiquiert, wie die Recherche zunächst vermuten ließ. Es werden Faltklassiker gezeigt, die - pädagogisch wertvoll, wenn auch mit einem erhobenen Zeigefinger - für die Erwachsenen mit Schlüsselkompetenzen angereichert sind. So wird bei jedem Faltvorschlag auf die Mathemtische, Sprach-, Gestalterische oder/und Soziale Kompetenz hingewiesen.
Abbildung vom Kösel-Verlag

Das funktioniert, in dem nicht nur wie bei einem reinen Origamibuch die Faltanleitung gezeigt wird, sondern - wie der Untertitel "Mit Liedern, Versen und Spielideen" bereits angibt - konkrete Vorschläge erfolgen, was man mit dem Faltwerk alles machen könnte. Daher eignet sich das Buch sogar für die Vorbereitung von Kindergeburtstagen, denn zumindest bei der Tochter war das mit den Papierkreiseln und den Stabpuppen in der kalten Jahreszeit immer eine gute Idee.
Abbildung vom Kösel-Verlag

Die Altersspanne wird mit drei bis zehn Jahren angegeben. Beim Einstiegsalter kann ich da noch gut mitgehen und auch die Siebenjährige falten gerade sehr gern, aber bei den Zehnjährigen habe ich bereits meine Zweifel, da viele Anleitungen doch eher einfach sind. Außerdem kann das Buch sein Ersterscheinungsdatum trotz der frischen Gestaltung nicht ganz verbergen. Alleine die Namenswahl in den Kinderliedern wirkt "veraltet" - ich zumindest kenne kein Kind, dass gerade den Namen Ursula trägt.
Abbildung vom Kösel-Verlag
Die eigentlichen Formen sind aber wohl immer aktuell und so bleibt es ein Buch, zu dem ich wohl öfter greifen werde, wenn der Wunsch nach Papierfalten aufkommt. Richtig gut gefällt mir, dass man tatsächlich nur Papier braucht und keinerlei anderes Zubehör, das bei spontanen Spielwünschen dann meistens doch fehlt.



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Schulkind Ordnung Schreibtisch Stifte sortieren

So leer wie der Schreibtisch ganz am Anfang war, ist er natürlich nicht geblieben und es folgten bereits mehrere Freilegungsgroßaktionen. Neben Unmengen an Bastelmaterial - obwohl der Tisch ja eher für die Hausaufgaben gedacht war - dominierten dabei vor allem Stifte in allen Formen, Farben und Größen. Nachdem der Mann eigentlich vorgeschlagen hatte, dass alle Stiftarten auf 1-2 Exemplare reduziert werden, habe ich mich bei den Buntstiften dann doch durchgesetzt. Da dürfen es gerne verschiedene Farbtöne sein.


Um trotzdem etwas Ordnung reinzubekommen, bin ich auf eine ganz einfache Ordnungsidee gekommen. Normale Gläser wurden mit Masking Tape* entsprechend der Grundfarben beklebt und die Buntstifte so entsprechend sortiert.





Ich hatte zwar eigentlich wenig Hoffnung, aber diese einfache Glassortierungsvariante funktioniert nun tatsächlich schon einige Wochen. Die Stifte sind zwar weiterhin alle parallel in Verwendung, aber sie werden (nach Aufforderung) tatsächlich wieder richtig einsortiert. Ein kleiner Ordnungsfortschritt. Wie macht ihr das?


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4. Geburtstag: Geburtstagsshirt Längsgeteilt von Farbenmix, Gr. 98/104

Wie gestern schon zu sehen, hat der Sohn zu seinem Geburtstag natürlich auch wieder ein Geburtstagsshirt bekommen. Inzwischen geht es eigentlich nicht mehr ohne und es macht mir auch großen Spaß. Die Vorfreude unserer Kinder auf das Zahlenshirt ist schon toll. Als Schnittmuster habe ich mich diesmal für Längsgeteilt von Farbenmix entschieden. Der Schnitt hat inzwischen eine interessante Geschichte, denn 2012 bin ich daran tatsächlich noch gescheitert und war selbst 2013 nicht ganz zufrieden. Dazwischen ist der Schnitt bei mir etwas in Vergessenheit geraten.


Selbst diesmal habe ich erst die Rückennaht geschlossen, obwohl es vor dem Stickvorgang unbedingt die Vorderteilnaht sein musste und musste unnötig trennen. Nach sieben Jahren und über zehn Geburtstagsshirts habe ich mir erstmals wieder neue Stickdatei-Zahlen gegönnt. Die Wahl fiel auf die Geburtstags-Zahlen-Doodle von Klitzeklein-Design*. Ein bisschen geärgert habe ich mich, dass ich nach der Bezahlung bemerkt habe, dass es diese dort in verschiedenen Größen und mit verschiedenen Zusatzmotiven gibt.



Vernäht habe ich den Bio-Jersey "Piratenwelt" von Susalabim*, den ich 2015 beim Lillestoff-Festival gekauft hatte, kombiniert mit einem Wellenmusterjersey*, den es erst dieses Jahr beim Stoffmarkt in der eigenen Stadt gab und der eigentlich ausschließlich für mich gedacht war. Etwas anderes passte aber aus meinem Vorrat nicht und das Schnittmuster macht ja einfarbig wenig Sinn. Da der Susalabim-Jersey orange Akzente hat, wurde auch gleich die Zahl und das Bündchen orange-farbig.


Ein bisschen geärgert hat mich, dass die Seehunde ausgerechnet am Hals kopflos sind. Anderseits passt es perfekt an der Zahl. Man kann eben nicht alles haben. Dafür habe ich diesmal die Zeit genommen, um die Bündchen nochmal abzusteppen. Beim Löwenshirt hatte ich mir das immer vorgenommen und dann doch nie geschafft, was zu einem nervigen Umklappen führte. Wie macht ihr das? Sein ich-bin-drei-Shirt entstand übrigens in der Größe 98 und passt immer noch perfekt. Bei der gleichen Größe zu bleiben, fand ich aber seltsam und hoffe nun, dass er in die Doppelgröße 98/104 tatsächlich reinwächst, bevor er nächstes Jahr schon fünf wird.



Der Sohn hat sich übrigens bereits Geburtstagsshirts "bis er 100 ist" gewünscht. Da es bis zur Geburt unseres dritten Kindes nun gar nicht mehr so lange dauert und ich wohl auch diesmal nur mit medizinischer Hilfe die Stunden nach dem hoffentlich wieder komplikationsfreien Schlupf des Kindes überleben werde, beschleicht mich manchmal ein "was-wäre-wenn-Gefühl". Vorzuarbeiten schaffe ich nun leider nicht mehr und wäre vielleicht auch tatsächlich ein zu schlechtes Ohmen ... drückt mir die Daumen, dass ich für alle drei Kinder weiter selbst Geburtstagsshirts nähen kann.

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