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Kastanien-weben

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Die PINterest-Welle wandert seit einiger Zeit durch die Bloggerwelt und da amberlight nun auch schon eine Weile schöne Bildchen an ihre virtuelle PINnwand hängt, zeige ich heute mal wie das funktioniert. Nachdem ich von bastisRike eine Einladung ergattern konnte, habe ich erstmal recht ratlos auf den Bildschirm geschaut, aber inzwischen kann ich gar nicht mehr genug von der PINnerei bekommen.

Mit wenigen Mausklicks bastelt man sich da Inspirationswand zusammen, die von der Fachwelt sicherlich mit einem Moodboard gleichgesetzt werden kann. So zeigt man ein paar eigene Sachen und hat gleichzeitig die Möglichkeit diese vielen Schätze, die einem in der virtuellen Welt über den Weg laufen, festzuhalten. Und richtig richtig schön sieht es auch noch aus ...



Wie werden nun eigene Sachen gepinnt? Nach der Anmeldung und Ablegen des Pin-Skriptes in den Favoriten, muss man nur noch die entsprechende Seite aufrufen und das Skipt durch Auswahl aus den Favoriten anstoßen. Dann verändert sich die eigene Seite zu einem Pinterest-Tableau und man bekommt alle Bilder der Seite angezeigt. Per Mausklick wird das entsprechende Bild ausgewählt. Dann öffnet sich ein weiteres Fenster und man hat die Möglichkeit den Pin zu beschreiben und einem Board zuzuordnen. Praktischerweise wird die Pinterest-Aktivität dann auch gleich dem geneigten Facebook-Publikum mitgeteilt.




Also noch ein virtueller Zeitfresser? Ja, vielleicht ... aber einer, der ins reale Leben zurückführt, denn der Blick auf meine Inspirationswand sagt mir sofort, dass ich doch auf jeden Fall endlich mal ausprobieren will, wie es sich mit Salat druckt ...


Sehen wir uns?

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U-Heft-Hülle

Der Dreiteiler nimmt ein gutes Ende, denn nachdem ich vernommen hatte, dass die Beschenkte drauf und dran war das U-Heft per Schere auf Z-Heft-Hüllen-Größe zuzückzustutzen, musste ich natürlich doch noch einen weiteren Versuch starten. Und siehe da - die Größe stimmt und auch der Name war diesmal richtig. :-) Nur mein wunderbares Traumland-Webband von Blaubeerstern ist nun leider alle ...

Ansonsten hätte ich ja eigentlich vermutet, dass sich alle Stickmaschinenlosen Blogleser um den Sticki der "little summer girls" von doro k. drängeln, denn wenn man beherzt zur Schere greift, hat man doch ganz schnell einen wunderbaren Aufnäher. Wenn der Lostopf aber weiter so leer bleibt, wird die junge Dame eben zu Hause bleiben ...


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U-Heft-Hülle und Verlosung

Weiter geht's es mit der Fortsetzung des spannenden U-Heft-Dreiteilers, denn ihr seid ja sicherlich schon sehr gespannt, wie das Hüllendrama weitergeht. Die Z-Heft-Hülle wurde stolz überreicht und noch bevor man die Freude der Beschenkten in die richtigen Bahnen lenken konnte, rief diese "Oh, eine U-Heft-Hülle, wie schön." *grmpf* Meine Erklärungsversuche, dass es sich dabei um eine mindestens ebenso praktische Z-Heft-Hülle handeln würde, klangen da schon sehr bemüht.

Nach dem Besuch versuchte ich deshalb meine angekratzte Nähehre wieder zu retten und bastelte tatsächlich eine U-Heft-Hülle zusammen, die perfekt passte. Dann zweifelte ich allerdings am Gemütszustand des Ehemannes, denn statt Lobesworte, fragte er mich erstaunt, wer denn "Rebeca" sei. Mein Versuch ihn an den Babybesuch am Nachmittag zu erinnern, führte zu der Aussage, dass DIESES Kind ja schließlich Ricarda und NICHT Rebeca heißen würde. *grmpf* Im Freundeskreis wurde sogar noch eine Rebec(c)a ausfindig gemacht, diese wird aber natürlich mit Doppel-c geschrieben.



Mir bleibt deshalb nun nicht weiter übrig, als aus dieser U-Heft-Hülle eine Verlosung zu machen. Ich zweifle zwar, dass sich da draußen nun sofort eine Rebeca-Mama finden wird, aber die geübte Näherin kann doch bestimmt mit dem gestickten Mädchen der "little summer girls" von doro k. (erhältlich bei kunterbunt-design) und dem Traumland-Webband von Blaubeerstern etwas anfangen. Wozu gibt es Nahtauftrenner! Ich verschenke diese U-Heft-Hülle an die Kommentatorin unter diesem post, die mir am überzeugensten begründet, warum sie diese Hefthülle braucht. Entschieden wird am 9. August, denn da habe ich Geburtstag und freue mich, wenn auch andere Grund zur Freude haben. Das Verlosungsbildchen kann gerne verlinkt werden.



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Z-Heft-Hülle

Die Abschlussarbeitschreiberei führt langsam zu deutlichen Ausfallerscheinungen, denn anders ist es kaum zu erklären, wie man für eine U-Heft-Hülle gleich DREI Anläufe braucht. Unglaublich! Bei Versuch 1 wollte ich "mal-eben-schnell" eine U-Heft-Hülle für die neueste Erdenbügerin im Freundeskreis nähen.

Die Stickmaschine zauberte wieder ein Mädchen der "little summer girls" von doro k. (erhältlich bei kunterbunt-design) auf die Außenseite und als Webband als Webband kam die Kreation "Traumland" von Blaubeerstern. zum Einsatz. Bis dahin lief dank der wunderbaren Buchhüllenanleitung von Mit-Nadel-und-Faden alles problemlos. Beim letztes Schritt war ich mit meinen Gedanken aber offensichtlich bereits sehr abgeschweift, denn die fertige Hülle war ganz eindeutig zu klein - keine Chance da ein U-Heft einschlagen zu können.

Dafür passte die Hefthülle aber wie angegossen um das Zahnärztliche Versorgungsheft. :-) Wir stellten bei der Gelegenheit auch gleich fest, dass wir mit unserem 1,5 jährigen Mäusezahn schon bei drei Zahnarztterminen gewesen sein sollten. Bei gerade mal 4 1/5 Zähnen finde ich das aber ohnehin sehr merkwürdig ...




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Award Kreativ-Blogger

Mein Blog hat den Kreativ-Blogger-Award verliehen bekommen, den ich gerne annehme.



BunTine hat mich mit folgenden Worten ausgewählt:

1. Schuld an meinem Einstieg ins Bloggerleben *g* ist amberlight und Ihre Wimpelkettenaktion......die übrigens sagenhaft toll aussieht ! Beim Einschlafen kann Ihr Tochterkind nun Wimpel zählen statt der "üblichen Schäfchen"!

Damit habe ich nun schon vier Awards, frage mich aber, ob dieser identisch ist, mit dem Kreativ-Blogger-Award vom letzten Jahr - aber da musste man mehr über sich "verraten" und farblich gefällt mir dieser auch besser. Ich finde die kleinen Bildchen noch ganz schmückend für meine Seite und habe ihn deshalb nicht nur angenommen, sondern verteile ihn auch weiter.

Ausgewählt habe ich meine Teilnehmer am Jahreswichteln, denn dabei handelt es ich auf jeden Fall um sehr kreative Blogschreiberlinge:


Holt ihn euch ab, wenn ihr möchtet - und wenn euch dieses Schneeballsystem zu suspekt ist, dann schaut ihn euch hier einfach ein bisschen an. :-) Dabei winke ich besonders Tüftelchen, die diesen Monat ihr Jahreswichtel von mir erwarten darf. Ich bin ein bisschen im Verzug, aber die Idee im Kopf ist schon da ...

Erläuterungstext zum Award

Mit diesem Award sind folgende Bedingungen verknüpft:

Das Ziel dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs ans Licht bringen. Deswegen würde ich euch bitten, keine Blogs zu posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon ne Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.
Erstelle einen Post, in dem du das Award-Bild postest und die Anleitung reinkopierst (=dieser Text). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst und ihr den Link deines Award-Posts hinterlassen.
Danach überlegst du dir 3 - 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst & die Besitzer jeweils per Kommentar-Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht. 
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Sonntagssüß mit Hochzeitstorte

Heute nehme ich nicht nur endlich mal an der Aktion Sontagssüß teil, sondern schmücke ich mich auch noch mit fremden Federn, denn auserkoren habe ich dafür unsere Hochzeitstorte. Wir haben zwar sehr viel für unsere Hochzeit selbst gemacht, aber die Torte dann doch in die Bäckerhände unseres Vertrauens übergeben.

Die Hände gehören zu Feinbäckerei Rebs in Dresden, die für uns die besten Frühstücksbrötchen zaubern, aber - wie Frau Rebs uns nach Präsentation des Meisterwerks verriet - eigentlich keine dreistöckigen Hochzeitstorten. Dennoch oder gerade deshalb ist ein Meisterwerk entstanden. Im Vorfeld der Hochzeit alle Torten bei Rebs durchzuprobieren war großartig. Die Rosen und vor allem unser von bastisRike designtes Ginkgoblattpaar auf Marzipan haben wir Frau Rebs in die Hände gedrückt und sie hat damit gezaubert. Unter der weißen Fondantschicht verbarg sich eine himmlische Schoko-Sahne-Torte.

Da die Hochzeitsgäste selbst mit großem Einsatz die Torte nicht restlos verputzen konnten, haben wir damit unseren Tiefkühlschrank befüllt, so dass wir uns am Sonntag immer mal wieder ein Stück Hochzeitstorte genehmigen können. Ich hoffe nun, dass ich - obwohl nicht selbstgebacken - damit an der Aktion Sonntagssüß teilnehmen darf, denn schließlich steht bei uns Sonntags diese Leckerei auf dem Tisch. Und da uns das so sehr freut, wird es auch gleich noch eine Sonntagsfreude!

Die Aufnahmen von unserer Hochzeit hat übrigens nicht die Braut gemacht, sondern ein gutes Freund, der als Kameramann vor kurzem mit Bruder und Freund seinen ersten eigenen Spielfilm realisiert hat. Visionen muss man(n) haben ...






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Nachricht von der Wimpelkette

Ursprünglich sollte die Wimpelaktion uns ja vor allem eine besonders individuelle, bunte und fröhliche Kinderzimmerdeko für den 1. Geburtstag unserer Tochter ermöglichen. Die mit Hilfe des Freundes- und Bloggerkreises aus sagenhaften 52 Wimpeln entstandene, unglaubliche Wimpelkette hing das erste Vierteljahr in unserem Wohnzimmer und wurde dort ausführlich bestaunt.

Die letzte Flohmarktaktion hat mir nun aber nicht nur zum Kauf von ganz wunderbaren Lesestoff , sondern dem Kind nun auch endlich zu einem wirklichen Kinderzimmer verholfen, denn die letzte Gerümpelecke ist verschwunden. Die Kette nun wirklich nur als Geburtstagsdeko zu verwenden, kam natürlich nicht mehr in Frage, denn darin stecken so wunderbare Geschichten, dass ich jetzt schon genau weiß, wie ich die Abende am Bettchen verbringen werde, wenn das Kind vielleicht wirklich mal nicht einschlafen kann. (Momentan haben wir da offensichtlich den Sonderfall: hinlegen, Kind gluckst fröhlich, dass in seinem Bettchen ist, Vorhänge zu, Ruhe bis zum nächsten Morgen).

Das Kinderzimmer sieht mit der Wimpelkette großartig aus und sie lindert mein Bedauern etwas, dass wir nun tatsächlich unser Arbeitszimmer rausgerückt haben. Ein kleine Ordnerwand versteckt sich zwar noch hinter dem Regal, aber ansonsten ist es tatsächlich ein Kinderreich geworden. Ich muss mir allerdings nun mit dem Ehemann einen - wenn auch meinen - Schreibtisch im Schlafzimmer teilen und das ist bei gleich zwei Doktorarbeitschreiberlingen gar keine gute Lösung (an dieser Stelle sollte sich jeder Blogleser, der nicht so eine ewig währenden Abschlussarbeit schreibt, selber beglückwünschen, denn manchmal macht die Forschung zwar Spaß, aber viel zu oft hat man auch das Gefühl, dass es einfach nur schrecklich viel Lebenszeit frisst). Meinen Bericht über die Wandgestaltung im Kinderzimmer gab es übrigens hier.







Das Wimpelaktion-Nähfreunde-Reisebuch wird morgen nun schon den 150. Tag unterwegs sein, aber da es bei seiner 3. Reisestation sogar bei einer Geburt "dabei" sein durfte, verstehe ich natürlich gut, dass es sich von dort gar nicht wieder wegbewegen möchte. Es sollte aber trotzdem nicht vergessen, dass noch 49 Reiseziele vor ihm liegen. Wenn ich da die bisherige Reisezeit hochrechne, muss es sich schon ein bisschen sputen, wenn es bis zur Schuleinführung des Kindes wieder bei uns sein möchte. Dann wird unsere Tochter bestimmt noch lieber lesen lernen ...        


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Stoffkauf im Königreich der Stoffe

Einmal im Jahr kann ich mich hemmungslos dem Stoffkauf hingeben, denn da flattert ein Gutschein zu mir. Ein großartiges Gefühl einfach so zuschlagen zu können.

Letztes Jahr hatte ich mich für limetrees entschieden und die dabei ergatterten Stoffschätzchen haben sich in einen Mei Tai, den Eulen-Durch-Schlafsack, den Elefanten-Durch-Schlafsack und ein Schlaufentuch verwandelt. Von den beiden damals gekauften Büchern ist das eine als Verlosungsgschenk zu Mit-Nadel-und-Faden gewandert und das andere im Bücherregal gelandet.

Dieses Jahr hat mich die Stoffkauftour nun in das Königreich der Stoffe geführt. Neben den ganz wunderbaren Baumwollstöffchen ist dabei ein umwerfender roter Babycord und ein unbeschreiblicher, streichelweicher  Flanelleulenstoff in den Einkaufkorb gewandert. Eulen gehen irgendwie immer. Außerdem konnte mich bei den Webbändern dann doch nur die Begrenzung der Gutscheinhöhe stoppen. Das Mützenwetterband wollte ich aber schon seit meiner Teilnahme am 3. Webband-Contest haben, denn diesem Entwurf habe ich von ganzem Herzen gewünscht, dass er gewinnt. Meine eigenen Wintervögel hatten es ja immerhin auf den 9. Platz geschafft und daran erfreue ich mich noch heute ...






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Kinderschnittchen Hose Jan

Bei vielen Nähern lese ich, dass man am ersten Model noch etwas tüftelt und erst die Zweitauflage dann so richtig toll wird. Bei mir ist das definitiv andersherum. Wahrscheinlich schreibe ich im Wissenschaftlerleben deshalb auch nie wirklich Manuskripte, sondern fast immer sofort den eigentlichen Text. Daran wird höchstens noch ein bisschen gefeilt. Dahinter steckt pure Faulheit. :-) Da das Kind mit nur einer Sommerhose nur bis zur nächsten Wasser-Sand-Schlacht gerüstet wäre, gab es jedenfalls gleich noch eine zweite Hose.

Das Schnittchen bereits abgeheftet, dachte ich, dass die Nähanleitung bereits in den grauen Zellen abgespeichert wäre. Falsch gedacht. So entstand nun ein Jan-Model ohne falschem Gürtel, denn ich habe vergessen die Bänder mit einzunähen. *Grmpf* Auch die Idee das Gummibandeinziehen zu sparen und das Bündchen "irgendwie" mit Band herumzuklappen, brachte nur mittelprächtige Ergebnisse und verkrampfte Finger. Also wieder etwas für die Nähunfälle - aber am Kind (hier mit dem Mäh-Schaf und Quirl bereit für die Küchenmithilfe) sieht es trotzdem gut aus. Der Stoff wurde hier bei Marions Wunderland erstanden und ist im Gegensatz zur Sandstrandhose auch von den Farben eher stadttauglich. Gut, dass das virtuelle Stoffkauflädchen inzwischen wieder geöffnet hat.





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Neues im Bücherregal

Der Erlös des ersten eigenes Standes auf dem Flohmarkt wurde zum Teil in diese zwei wunderbaren Bücher umgesetzt. Es ist doch ein großartiges Gefühl, wenn sich der Trödel in so tolle Dinge verwandelt. Amberlight Bücherregal ist damit wieder ein bisschen mehr gefüllt und in meinem Kopf überschlagen sich die Pläne ...



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Schnittchen Hose Jan

Nach dem Hosen-Disaster bin ich reumütig zu den Vorzügen eines Schnittmusters zurückgekehrt und habe mich für das Modell "Jan" von Schnittchen entschieden. Damit es nicht zu sehr nach Sporthose aussieht aber ohne Seitenstreifen. Außerdem hätte ich ohnehin keine Ripsbänder in meinem Vorrat gehabt. Den falschen Gürtel von diesem Modell fand ich besonders gut, denn der kann wenigstens nicht verloren gehen. Dank der Anleitung habe ich nun auch endlich verstanden, dass man für eine perfekte Schrittnaht die Hosenbeine ineinander stecken muss. Wieder etwas gelernt. Mein Fazit: das Schnittchen fand ich großartig und "Jan" passt dem Tochterkind wie angegossen.









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TfdT-Hose

Längere Zeit ist hier schon nichts mehr aus der Kategorie Nähunfälle gezeigt wurden. Den Finger werde ich zwar hoffentlich nicht so schnell wieder unter die Nähmaschinennadel halten, aber Nähunfälle, bei dem das Problem vor der Maschine sitzt, gibt es (leider) auch weiterhin. Mein erstes richtiges TfdT (Teil-für-die-Tonne) habe ich der Bloggerwelt sogar verschwiegen, denn mein erster Versuch das Ottobre-Kleid zu nähen, ist so schief gegangen, dass ich kurz nach Mitternacht zur Stoffschere gegriffen habe, um wenigstens den Reißverschluss zu retten. Der Rest war nun wirklich nicht mehr blogtauglich.

Genauso ist es eigentlich mit dieser Hose, die das Kind nie tragen wird. Kurz vor der Hochzeitsreise mit dem perfekten Ostsee-Sand-Strand-Stoff mit Schildkröten und Fröschen wollte ich "mal-eben-schnell" noch eine Hose  nähen - ohne Schnitt und mit der fatalen Selbstüberschätzung, dass ich nach der einen Hose schon genügend Hosennähwissen besitzen würde. Das hektische Kürzen, weil mir die Beine irgendwie zu lang und zu breit im Zuschnitt erschienen, hat dem Endprodukt wohl den Rest gegeben. Bei der Anprobe kam ich am Tochterkind - trotz energischem ziehen und drücken - jedenfalls nur bis zum Knie. Nach dem Urlaub bin ich dann reumütig wieder zu Schnitt- und Nähanleitungen zurückgekehrt. Wo und wie - zeig ich euch im nächsten Blogeintrag.



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Webband-Sucht

Eigentlich wäre es höchste Zeit, dass ich zu meinem schon häufiger verwendeten Schlagwort "Stoff-Sucht" auch noch die "Webband-Sucht" einführe, denn es werden von ganz alleine immer mehr. Ich will sie ALLE. Denn schon das anschauen, macht mir genauso gute Laune wie Stöffchen streicheln. Ob ich den Vorrat irgendwann wirklich vernäht habe?

Schuld daran war diesmal die Sammelbestellung von Königinnenreich, die von den Dresdner Näh-Bloggern iniitiert wurde. Da musste ich einfach zuschlagen ... und konnte so die Sammelbestellerin auch gleich mal persönlich kennenlernen. Ihren Briefkastenspruch "Keine Werbung, außer für Schuhe" habe ich heute noch im Kopf. :-) Hach, in den Girls&Friends-Webband bin ich schon ganz verliebt.


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Regenschutz Fahrradkindersitz Römer Jockey

Es tröpfelt vor dem Fenster und damit ist es höchste Zeit meine Regenschutz für unseren Fahrradkindersitz zu präsentieren. Wäre es nach mir gegangen, hätte ich mir einfach nur das passende Ikea-Wachstuch geschnappt, mit zwei Nähten eine Tütenform gezaubert und das ganze über den Kindersitz gestülpt. Fertig wäre der Regenschutz gewesen.

Der Mann wünschte sich aber etwas besser passendes, da er ja sonst "gleich eine Einkaufstüte verwenden könne". *Grmpf* Meine Näh-Ehre war damit genug angestachelt und ich habe das Internet - leider ergebnislos - nach einem passenden Schnitt abgesucht. Da half nur selber messen. Mit dem Endergebnis bin ich ganz zufrieden. Nur die Nähte nun auch noch zu versiegeln - wie sich das der Mann wünscht, finde ich dann doch ein bisschen übertrieben.

Der nun passgenaue Regenschutz kommt nur über den Sitz, wenn das Kindelein nicht drin sitzt, deshalb fand ich die käuflich zu erwerbenden und auch recht überteuerten Varianten mit Schlupfloch für die Kindersitzfahrerin sehr unpassend, denn da würde es ja erst recht reinregnen. Als sehr praktisch hat sich noch herausgestellt, den Schutz auch noch über den Sattel zu legen - aber davon gibt es leider kein Bild.




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Sternen-Filzdose

Was schenkt man einer Näherin nur zur Geburt des dritten Kindes? U-Heft-Hüllen, wunderschöne Babydecken und Windeltaschen näht die liebe Doro von Himmelblau und Sommerbunt natürlich selbst und beim dritten kleinen Menschenkind ist auch der Bedarf an Handtüchern und Spielzeug bereits gedeckt. Ich habe mir deshalb überlegt, dass diesmal nicht das Kindelein sondern die Mama etwas bekommen soll,denn schließlich hat sie eine großartige Arbeit geleistet.

Da Nr. 3 als Sternenguckerin auf die Welt gepurzelt ist, habe ich mich für eine Filzdose in nachtblau mit kleinen, mit Perlen verzierten Sternen entschieden. Vielleicht findet darin das Namensbändchen seinen Platz - obwohl es das bei Hausgeburten wahrscheinlich gar nicht gibt, oder? Ich hoffe jedenfalls, dass das ihr meine Filzdose gefällt. Übergeben wurde das Geschenk beim letzten Treffen der Dresdner Nähdamen.




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Gewinner der Hochzeitsverlosung

Nachdem der Lostopf mit den Blog-Gratulanten ordentlich geschüttelt wurde, hat - wie sich das für eine Hochzeitsverlosung gehört - die Braut die drei Gewinner gezogen. Ich danke euch sehr für die guten Wünsche, die ihr uns mit auf den Weg gegeben habt.








Die Mandelsäckchen gehen an:

Anna (ohne blog und noch in Glasgow)





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Hochzeit: Morgengabe

Die Hochzeitsposts auf diesem blog enden mit der Morgengabe, denn mein Berufsleben bringt ja mit sich, dass ich an traditionellen Riten sehr interessiert bin. Irgendwann bin ich über die Morgengabe gestolpert, die der Bräutigam seiner Ehefrau nach der Hochzeitsnacht überreicht. Diesen Brauch fand ich großartig und habe mich im Vorfeld natürlich mehrfach danach erkundigt, ob der Mann denn auch daran denkt. In Österreich stand die Morgengabe bis zum Juli 2009 sogar noch im Gesetz.

So richtig damit gerechnet hatte ich allerdings trotzdem nicht ... aber ich bekam tatsächlich ein Päkchen von ihm überreicht. Das auspacken hat bei mir nicht nur großes Gelächter, sondern auch ehrliche Begeisterung erzeugt, denn die Nähmaschinenspulen für mein Maschinchen sind eine sehr notwendige Anschaffung. Bislang habe ich die bereits vorhandenen Metallspulen verwendet, aber beim Dresdner Näh-Blogger-Cafe riet mir Clau*chichi, die auf der gleichen Maschine vor sich hinwerkelt, dringend zu den Originalspulen. Nun bekomme ich sogar angezeigt, wenn der Unterfaden fast alle ist. Die Braut ist glücklich. :-) Und ihr habt nun nur noch 48 Stunden Zeit um in den Lostopf zu hüpfen.


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Hochzeit: Menü- und Programmkarten

Als vorletzten Hochzeitserinnerungsblogeintrag zeige ich euch nun auch noch unsere Menü- und Programmkarten. Passend zu den Einladungen und Tischkärtchen kam darauf natürlich auch wieder der wunderbare Hochzeitsstempel von bastisRike zum Einsatz.

Gefeiert wurde in der Kümmelschänke in Dresden, die mit Streuobstwiese, Brenn- und Lehmbackofen mitten im Ortskern von Altomsewitz liegt und dank dem dazugehörigen Spielplatz auch den immerhin zwölf Kindern auf unserer Hochzeit genügend Freiraum ließ.

Zwei Wunsch-Überraschungen sind bei unserer Feier in Erfüllung gegangen. Am Nachmittag verzauberte Jan Deicke von Mondschafs Lauschpalast die kleinen und großen Zuhörer mit seinen Geschichten und am Abend spielte unter den selbstgebastelten Lampions unsere Gäste Jürgen Karthe mit Kompagnon auf seinem Bandoneon. Die Stimmung, die von den beiden erzeugt wurde, kann man mit den kleinen You-Tube-Videos-Schnipseln nur erahnen. Märchenerzähler und Bandoneonspieler haben beide unsere Hochzeit wirklich zu unserer Wunschfeier gemacht.

Damit bin ich mit den Hochzeitsthemen fast durch - aber nur fast, denn ein ganz wichtiges Thema der Hochzeitsfeierei fehlt noch. Wer ahnt welcher? Wer mag, kann auch noch in den Mandellostopf hüpfen ...












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Hochzeit: Brauttasche

Zurück zum Hochzeitsthema, denn bis zum Ende der Hochzeitsverlosung am 10. Juli möchte ich diesen Themenkomplex ja "abgearbeitet" haben. Nachdem das Kleid für unser Tochterkind ganz zufriedenstellen gelungen war (Vielen Dank für eure lieben Worte dazu), fiel mir zwei Tage vor der Trauung ein, dass man als Braut ja auch seine Notfallsachen adäquat transportieren muss. Die Schneiderin hatte mir glücklicherweise noch ein  paar Stoffreste vom Hochzeitskleid überlassen und so entstand noch schnell eine Brauttasche.

Nichts aufwendiges, aber seinen Zweck erfüllend. Auf der Rückseite habe ich das Ginkgoblattpaar aufgestickt. Das ich vor lauter Hektik den KamSnap falsch herum eingedrückt habe, sich auch kein helfender Mann mit Lötkolben fand und sich deshalb im Inneren einen Blindknopf befand, muss ich ja niemanden verraten ...




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