Reservetechnik

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DIY 2013

Auch in der Bloggerwelt wird zwischen den Jahren zurückgeschaut und dank  dem passenden Programm kann ich wohl geordnet - wenn auch nicht chronologisch - zeigen, welche DIY-Beiträge es 2013 bei amberlight-label gab. Meine Lieblingsprojekte werde ich aber erst zum Bloggeburtstag im März küren und daher wird heute einfach mal alles gezeigt. Das beste Selbergemachtprojekt ist aber zweifellos das Sommersonnenkäferkind.






Gesammelt wird bei Draußen nur Kännchen.
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Wichtelpräsente

Bei fünf Nachbarn und zehn Familienmitgliederpärchen wurde dieses Jahr gewichtelt. Die mehr 20köpfige Familie des Mannes bekam Keksbäumchen nach der Anleitung von Nicest Things, die allerdings nicht so perfekt wie dort aussahen. Mein erster Fehler war der Versuch Zuckerguss zu verwenden, denn damit wurden die einzelnen Plätzchen, die mit extra angeschafften Ausstechförmchen entstanden, nur platt und ziemlich Bäumchenunförmig.

Eigentlich wollte ich die Bäumchen mit Lebensmittelfarbe grün einfärben und sogar der grüne Teig war dafür schon fertig, als der Mann zu bedenken gab, dass wir ja sonst nicht ohne Grund auf künstliche Farbstoffe verzichten. Nach meiner Recherche zu den Inhaltsstoffen wie z.B. Propylenglykol, einem Erdölderivat, und den möglichen Auswirkungen der Lebensmittelfarben, verging mir der Appetit auf den grünen Teig endgültig. Regenbogenkuchen wird es bei uns wohl nicht geben, aber goldgelb und mit der richtigen Baisermasse zusammengesetzt, sahen die Bäumchen auch recht schick aus ... Das angebrochene Fläschchen wird wohl in den nächsten Tagen zu Foodsharing wandern.


Die sich nun schon mehrere Jahre bewährten Schokomandeln entstanden wieder nach dem Rezept von Sternenzauber. Verpackt wurde in weihnachtliche Zellglasbeutel aus Biofolie, die aus nachwachsenden und biologisch abbaubaren Rohstoffen bestehen. So richtig schick wurden die kleinen Präsente dann aber durch das Geschenkanhänger-Freebie von Fee ist mein Name.



Ausgestanzt mit dem großen Jumbo-Stanzer und und mit einem roten Strohschleifchen versehen, machte sogar die Massenproduktion Spaß. Eine Freude für mich und die Beschenkten. Habt ihr denn außerhalb der engeren Familie aus gewichtelt?

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Ökologischer Weihnachtsbaum

Steht euer Baum schon? Unser Weihnachtsbaum wird traditionsgemäß erst am 24. Dezember geschmückt und dem Tochterkind präsentiert, wenn er leuchtet und es die Geschenke gibt. Ob es dabei für den Sohnemann diesmal noch eine Ausnahme geben muss, überlegen wir uns noch. Beim Weihnachtsbaumkauf haben wir diesmal nicht bedenkenlos zugeschlagen, sondern wollten eigentlich im heimischen Wald die Axt schwingen bzw. zur Säge greifen.

Die Angaben, dass nur noch 15% der Bäume von Waldbetrieben verkauft werden, fand ich beunruhigend genug, um mit dem Kind selbst in den Wald zu ziehen und vom Förster zu kaufen. Das es Bäume auf dem Markt gibt, die nicht nur quer durch Europa transportiert wurden, sondern auch noch hochgradig mit Pestiziden belastet sind, finde ich erschreckend.



So ganz ist unser Plan allerdings nicht aufgegangen, denn der Mann hatte sehr genaue Vorstellungen von Wuchsform und Größe unseres Weihnachtsbaumes. Die Säge blieb daher unbenutzt und wir kauften dann doch einen Baum, der in der Baumschule in Fischbach groß geworden ist und ebenfalls vom Förster verkauft wurde. Alleine waren wir dabei übrigens nicht, denn um den Wunschbaum mitnehmen zu können, haben wir über eine Stunde in der Kälte gefroren. Ein gutes Erlebnis war es trotzdem.



Am liebsten hätte ich ja einen Baum aus ökologische Waldwirtschaft gekauft, aber leider gibt es bei uns momentan da gar keine Verkaufsstellen und dafür quer durch's Land zu fahren, wäre ja auch nicht sehr sinnvoll. Woher habt ihr denn euren Baum?

Ob man sich in den Weihnachtstagen nochmal liest, wird erst noch entschieden. Genügend Jahresaltlasten gibt es eigentlich noch ... aber ich wünsche euch trotzdem schon jetzt Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in's neue Bloggerjahr ...

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Fenstersterne

Zum 4. Advent schicke ich euch meinen ersten selbstgefalteten Fensterstern, der nach der Anleitung von Frau Frische Brise entstanden ist. Einen Denkfehler hatte ich bei der Fakterei zwar und deshalb haben unsere Spitzen nun noch ein paar Knicke mehr, als vorgesehen, aber mir gefällt er. Und verkauft soll er ja ohnehin nicht werden. Außerdem ist er überraschend groß geworden ...


Bei Herzekleid hab ich übrigens noch ganz viele links für weitere Anleitungen gefunden und plane im nächsten Jahr eine Großproduktionen dieser leuchtenden Gute-Laune-Sterne, ohne den man nur betrübt aus dem Fenster schauen würde und sich fragt, wo der Winterschnee bleibt ...
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Dezembertreff von Dresden-näht

Gestern war es wieder so weit und das Dresdner Nähbloggergrüppchen traf sich zum letzten Mal in diesem Jahr. Zusammen mit Königinnenreich, ReSiZe-genadelt, by Aprikaner, Saxony Girl, Frauenoberbekleidung, Mit Nadel und Faden, Himmelblau und Sommerbunt, Malou, Dani Ela und handmade by clau*chichi durfte der Sohnemann und ich einen wunderbaren Abend im Kellergewölbe der Kümmelschänke verbringen. Eine besondere Freude war, dass Frieder unser Ehrengast sein durfte und in Frau Pimpinellskova wohl auch gleich eine neue Freundin fand.



Gewichtelt wurde ebenfalld wieder und ich habe tatsächlich das Paket bekommen, an dem Frieder bestimmt mitgearbeitet hat. Mit Nadel und Faden bewichtelte mich nicht nur mit schönen Stöffchen - dabei ein Leinen im Lieblingsgrün - sondern auch noch mit Keksen, Holunderblütengelee und einer witzigen Webband-Weihnachtskarte. Hab vielen Dank. Der Sohnemann bekam auch etwas, da ich mit Dani Ela ein Stück Stoff gegen ein bereits fertiges Shirt tauschen durfte.



Dem nicht-ohne-meine-Mama-Kind schien der Abend genauso gut zu gefallen wie mir, denn außer einem kurzen Powernapping hat er sich keine Minute entgehen lassen und wanderte von Näherin zu Näherin. Das Tochterkind zog übrigens gleichzeitig mit dem Ehemann zu einer weiteren Weihnachtsfeier.  Ein Abend, zwei Weihnachtfeiern, zwei mitfeiernde Kinder ...

Einige neue DIY-Bücher wurden auch rumgereicht. Dabei haben mich die FilzGeschichten und ein weiteres Filzbuch, von dem ich den Titel erst noch rausfinden muss, am meisten begeistert. Upcycling mit Nähmarie und das Kreativbuch Handarbeiten reichen mir wohl hingegen zum durchblättern.
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Relaxing neck pillow

Schon wieder ist die Zeit bis zum nächsten Treffen der Dresdner Nähblogger vergangen, die sich heute zur Wichtelrunde an einem für uns ganz besonderen Ort treffen, da wir dort unsere Hochzeit gefeiert haben. Eine große Freude für mich. Höchte Zeit den zweiten Leseknochen zu zeigen, der beim Treffen im Oktober genäht wurde. Schnittmuster zum "Reklaxing neck pillow", das mich an einen Hundeknochen errinnert, aber ausgesprochen bequem und praktisch ist, war wieder die Anleitung von sew4home.



Vernäht wurde ein sehr dünner Stoff aus Marions Wunderland. Die Wendeöffnung war dazu noch ziemlich knapp gewählt und da die Kinder das Kissen gleich als Steckenpferd testeten, bin ich gespannt, ob der leichte Stoff diese Beanspruchung mitmacht. Selbst bei Erwachsenengeschenken sollte man eben immer bedenken, wie wild die Kinderschar des Beschenkten ist ...

Zur Kindermund-Sammlung von Frau Spielpause kann ich heute beitragen, dass ich im morgendlichen Trödelrhythmus der Tochter mich erkundigt habe, ob sie denn überhaupt schon weiß, was das Wort "beeilen" bedeutet. Das Tochterkind setzte daraufhin eine ernste Miene auf und sagte: "Natürlich weiß ich schon, was eine 'Beeilung' ist."
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Wetbag von der Windelmanufaktur

Den Blogsponsoren-Platz hat im Dezember die Windelmanufaktur erobert, die mir das neueste Produkt in der Angebotspalette - einen Wetbag - zur Verfügung gestellt hat. Diese wasserdichten Beutel, in denen alles rund um die Stoffwindel transportiert werden kann, wird bei der Windelmanufaktur aus einem sehr griffigen PUL-Stoff genäht, der nicht so dünn wie mancher Überhosen-PUL-Stoff ist. Mein Probeexemplar überzeugt mit einem wunderbaren Fahrradstoff von Michael Miller. Bislang stand mir für die Stoffwindeltransporte ein PUL-Wetbag von Popolini zur Verfügung, der allerdings nur mit einem einfachen KamSnap geschlossen wird und ziemlich langweilig beige aussieht.


Der Windelmanufaktur-Wetbag ist im Vergleich dazu nicht nur deutlich schicker, sondern auch wesentlich praktikabler konzipiert. Er hat statt dem einfachen Druckknopf einen Reißverschluss, der aufsteigende Gerüche auch nach mehreren Stunden zuverlässig einschließt, sowie eine praktische Aufhängschlaufe für die Türklinke oder den Badezimmerhaken. Im Wetbag sehen nicht nur die Windelmaufaktur-Windeln prima aus.

Während wir eigentlich zu den Seltenwindelwechslern gehören und auch die Stoffwindel 4-5h am Po bleibt, beginne ich übrigens bei den verschiedenen Babygruppen, die ich mit dem Sohnemann besuche, ihn gerne auszupacken, auch wenn es eigentlich noch nicht nötig wäre, denn Wetbag und Stoffwindeln zu präsentieren, macht einfach Spaß. Die überraschten Blicke, warum mein Sohn so einen schicken, bunten Po hat, ohne dass man das Stoffpaket schon von außen gesehen hat und ich weder Wäsche koche noch eine geheimnisvolle Faltanleitung für die Windelei brauche, sind toll. Inzwischen habe ich unseren persönlichen Müllberg immerhin schon um über 400 Wegwerfwindeln reduziert und das bei nur 3-4 Windeln pro Tag. Wenn ich da sehe, wie oft da andere Mütter eine neue Pampers um den Po der Babys basteln ....



Auch alle Nicht- oder Nicht-mehr-Stoffwindler müssen übrigens auf die schönen Wetbags nicht verzichten, denn selbst für den Schwimmbadbesuch oder die Unglückssachen aus dem Kindergarten sind diese wasserdichten Taschen prima geeignet. Der DIY-Näher wird diese Taschen allerdings sicherlich auch selbst unter der Nadel hervorziehen können. Ich selbst würde dabei wahrscheinlich auf das preiswertere, einfache Wachstuch zurückgreifen, denn so eine benutzte Windel braucht es sicherlich nicht unbedingt atmungsaktiv, wenn man sie nicht tagelang im Wetbag lagern will. Andererseits hat man dann kein so schickes Beutelchen, das sich dazu noch sehr weich und gar nicht laminiert anfasst und seine 17,95 € auf jeden Fall wert ist.

Die ersten beiden Monate des neuen Jahres ist der exklusive Werbeplatz übrigens noch frei und kann von Dawanda-Shop-Betreibern o.ä., deren Produkte zu meinem Profil passen, gebucht werden. Werbung für euch, Vierseithof- und Nähhobbyeuronen für mich. Danach muss man bis Juni warten ...
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DIY-Weihnachtsbaumschmuck-Verlosung & Hempelhühner von mme ulma

Das Schöne an der Bloggerei ist nicht nur die Möglichkeit, die eigenen kleinen Werke virtuell zu zeigen, sondern ab und zu auch ganz reale Dinge in den Händen halten zu dürfen. So darf sich nun Frau Königinnenreich über ihre und andere DIY-Bäumchen wohl ebenso freuen, wie ich mich über den Gewinn bei ulma.


Dank der Verlosung bei zweimalB ist der Hempelhuhnkalender bei mir eingezogen. 13 Bleistiftzeichnungen, die uns durch ein aufregendes Vierseithofjahr begleiten werden. Nicht nur die Hühner sondern der ganze Blog gehört übrigens in Wort und Bild zu den Blogperlen ... schaut unbedingt man vorbei.

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Floraler WeihnachtsWorkshop in der Blumenbinderei

Auf meinem Creadienstagstisch, der ja aus Nähzimmermangel nichts anderes als unser Wohnzimmertisch ist, stapeln heute mal keine Stoffe, denn es ist weihnachtlich geworden. Neben dem Adventskranz des Mannes gibt es dort nun ein ganz zauberhaftes Gesteck, das beim Floralen WeihnachtsWorkshop in der Blumenbinderei entstanden ist.  Das dieser Laden, in dem der Tischschmuck für unsere Hochzeit zusammengestellt wurde, ein Augenschmaus ist, hat sich wohl schon herumgesprochen. Diesmal durfte man aber hinter die Kulissen und dort zwischen Sternanis, weißem Pfeffer und vielem mehr auswählen, um sein Gesteck zu gestalten.



Natürlich habe ich mich wieder ordentlich am Heißkleber verbrannt, aber das Ergebnis ist wirklich wunderschön geworden. Vielleicht bewirkt ja das Ambiente des Ladens, dass man sich gleich zur Floristin berufen fühlt? Neben meinem Gesteck steht der Kranz der Schwägerin, die zwar vom letzten Dienst und dem ersten Winterschnupfen etwas geschwächt war, aber dank dem heißen, gewürzten Apfelsaft den Abend doch gut überstanden hat.





Den Sohnemann, der sich als Mamakind nur schwer trennen kann, haben übrigens in der Zwischenzeit wieder die Großeltern bespaßt und als die Stimmung gerade umschlug, war ich samt dem Gesteck auch schon wieder zu Hause.
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Filzschuh

Lange ist es her, dass ich auf diesem blog etwas gefilztes gezeigt habe. Da ich selbst - sobald die Temperaturen fallen - in meine ganz großen Filzstiefel schlüpfe, war der Plan, dass auch das Tochterkind Filzschuhe bekommen sollte. Ordentlich gefilzt sind sie zwar, aber an der Passform ist doch ziemlich viel verbesserungswürdig. Eigentlich wäre das Ergebnis ein Fall für die Rubrik "Filzunfall", wie es sie auch bei den Nähwerken gibt.


Gerettet hat die Schuhe dann doch noch irgendwie Nadel, Faden und zwei Knöpfe von der umbrella print competition. Warme Füße hat das Tochterkind darin auf jeden Fall und außerdem kann man damit lustig über das Parket schlittern. Für mich steht aber fest, dass es toll wäre, wenn ich am Ende meines Elternzeitjahres vielleicht einen Filzschuh-Kurs besuchen könnte, damit der nächste Filzschuh-Versuch wieder vorzeigbarer wird. Zu Frau Rohmilch und my kid wears schicke ich sie aber trotzdem.



Heute ist übrigens der letzte Tag für die DIY-Weihnachtsbaumschmuck-Verlosung und ich bin gespannt,wohin ich die kleinen Wunderwerke verschicken darf. Ein bisschen Platz im Lostopf ist noch ...

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Moustache-Shirt von Kindsstoff

Auch bei Kindsstoff ist Winter geworden und daher sind ganz neue Bio-Longsleeves ins Sortiment eingezogen. Neben zwei anderen Modellen gehört zu den Neuerscheinungen auch ein Moustache-Shirt, das zu uns reisen durfte. Der Schnurrbart hat in der Bloggerwelt ja seinen eigenen Siegeszug angetreten. Wusstet ihr schon, dass es sogar einen reinen Moustache-blog gibt? Ich glaube allerdings, dass das Tochterkind mit ihren großen Liebe zu Regenschirmen am meisten davon begeistert sein wird, dass sich der Schurrbart mit dem Schriftzug "C'est la vie" zu einem Schirm verbindet.



 Mir gefällt auch dieser Kindsstoff wieder ausgesprochen gut und das gute Gewissen, dass man hier einen GOTS-zertifiziertes Kleidungsstück am Kind tragen lassen kann, gibt es für lediglich 14 Euronen. Da es langärmlig ist und sicherlich im Winter getragen werden wird, hätte ich mir allerdings nicht die Single-Jersey-Qualität sondern das etwas dickere Interlock, wie beim Sohnemann-Body, gewünscht. Anderseits wird sie dieses Shirt ohnehin in den ziemlich überheizten Kindergartenräumen tragen, so dass wir nicht warten müssen, bis die Temperaturen wieder steigen.


Die Mint-orange Farbkombination habe ich selbst auch noch nie bei meinen Nähwerken verwendet, aber ich bin mir sicher, dass sie der Tochter ebenso stehen wird, wie später dem Sohn. Oder wie seht ihr das? Ist es für euch eher ein Jungs- oder ein Mädchen-Shirt?


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Schlaufengiraffe

Obwohl der eigene Sohn immer noch keine eigene Schlaufengiraffe hat (die Stoffe aber dafür wenigstens schon bereit liegen) hat das allerjüngste Vierseithofkind sein Willkommensgeschenk zur Geburt schon vor einigen Wochen bekommen. Dabei gab es diesmal eine besondere Hürde, die überwunden werden musste, denn die ITH-Datei von Seitenstiche funktionierte zwar wieder problemlos, aber der baskische Name
Beñat hat mich doch ziemlich zweifeln lassen, ob meine Stickmaschine das schafft. Sie hat und ich war wirklich beeindruckt, dass sich diese Sonderbuchstaben so problemlos in der normalen, in der Maschine hinterlegten Schriftart finden lassen.


Vernäht wurde diesmal ein blauer Fleecerest und ein Stück Fat Quarter von Frau Tulpe aus meinem ersten Nähjahr. Langsam fühlt sich das richtig lang her an.



Für die Kindermund-Sammlung von Frau Spielpause habe ich heute passend zum Himmelblauen Stofftier auch wieder etwas:

Das Tochterkind erklärt mir ihre Zeichnung: "Das ist ein Gewittermensch!" Ich erkundige mich natürlich erstaunt, was denn ein Gewittermensch sei und sie antwortet sehr bestimmt: "Na der fängt das Gewitter auf ..."

Verlinkt bei F(ür)A(ndere)g(emacht)-Samstag.
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Transparenzbericht 11/2013 & Weihnachtsgeld

Dreistellig! Der Monat November hat mir so viel Nähhobbyeuronen ermöglicht, dass ich recht ungläubig auf die Zahlen und die Statistik schaue. 128,22 € haben meine Affiliate-Aktivitäten eingebracht. Dabei habe ich diesmal ein richtig gutes Gefühl, denn die Haupreinnahmequelle ist nicht der Bücherriese, bei dessen Verlinkung mich immer ein wenig das schlechte Gewissen plagt, sondern die DIY-Plattform DaWanda. Von dort kamen 35,33 €, die durch eine Direktvermarktung von Madame Missou-E-Books auf dem Blog mit 25 € aufgestockt wurden. Amazon brachte 23,73 € ein und meine zuvor verbloggten eigenen Einkäufe motivierten bei Namensbänder mit 20,99 € und Moo-Cards mit 8,00 € meine Leser offensichtlich ebenfalls dort zu bestellen. Ein Wummelkisten-Abo ergab nochmals 8,00 €, eine Thalia-Bestellung 1,77 € und sogar Flattr hatte mit 5,40 € einen Höhenflug. Ich werte das als zusätzliches Weihnachtgeld und bin gespannt, ob wir hier nur ein ungewöhnliches Zwischenhoch haben.



Da die Einnahme-Kasse so gut gefüllt war, habe ich mir auch einiges gegönnt. Finanziert wurden meine neuen Moo-Cards und PUL-Stoff für selbst genähte Stoffwindeln, gespendet ein 24-Gute-Taten-Weihnachtskalender und 2€ für Flattr.

Der Warenwert von 33€ setzte sich im November aus Büchern zusammen, die als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt wurden. Das waren "Kind+Karriere+Ich?" (Madame Missou), 2,69€  und "Wohnideen aus dem wahren Leben: Inspirationen der besten Wohnblogger" (Callwey), 29,95€.

Die Seitenaufrufe sanken minimal um 642 auf 26.928, wobei mit 21 Blogbeiträgen auch drei Blogposts weniger als im Vormonat freigeschaltet wurden. Gelistet war ich mit meinem Oktober-Transparenzbericht auch wieder hier
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Adventskalender für Erwachsene & 24 Gute Taten

Der Adventskalender für den Mann ist dieses Jahr nicht nur vom Spendenanteil der Blogeinnahmen finanziert, sondern ist auch ein bisschen für mich selbst, denn entschieden habe ich mich für den 24-gute-Taten-Kalender. Dabei werden mit einem Spendenbeitrag von ein, zwei oder drei Euro pro Tag Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Umwelt- und Naturschutz, Bildung und Ernährung unterstützt, über die man hinter jedem Türchen etwas erfährt. Auf der dazugehörigen Website erfährt man dann ausführlich, warum z.B. eine Augenuntersuchung für Grundschulkinder in Bangladesch so dringend notwendig ist oder was Kleinbiogasanlagen in Kenia bewirken. Wie der Verein angibt, bewirken diese kleinen guten Taten tatsächlich etwas:

"Durch einen kleinen Beitrag kann überall auf der Welt viel bewegt werden. Im vergangenen Jahr waren das 16,563 gute Taten, wie z.B. 173 Liter Suppe für Obdachlose in Bremen, 692 Paar Schuhe für Kinder im Kongo, 1384 Schulhefte und Stifte und vieles mehr." (Quelle)


Im Freundeskreis gab es aber noch mehr tolle Kalender für die Nicht-mehr-Kinder zu entecken. So bastelte der Mann in der noch kinderlosen Familie für die Frau an seiner Seite einen Adventskalender, den ich großartig fand. Er hat allerdings doch recht lange dazu gebraucht und daher beschlossen, dass sein Kalender erst am 6. Dezember beginnt ... :-)



Der schönste war aber sicherlich dieser Kinderkalender, der für die Eltern gebastelt wurde. Mit kleinen vorgestanzten Türchen, einigen noch unsicheren Zahlen und wunderbaren 1. Klasse-Texten wie "FOLASCHU" finde ich ihn einfach großartig und viel besser, als jeden Kaufkalender. Versteht ihr, was da gewünscht wurde? Ob ich in ein paar Jahren auch mal so einen großartigen Kalender gebastelt bekomme? In Bloggerkreisen konnte man ja auch schon solche Kinderkunstwerke bestaunen ....


Gute Taten gibt es übrigens auch gerade bei Kindsstoff, die bei Verwendung des Gutscheincodes "Blogger13" jeweils 1€ an die "Aktion Deutschland hilft" spenden. Eine Bloggeraktion, die ich gerne unterstütze. Der Käufer spart mit diesem Code übrigens den selben Betrag, wie Kindsstoff unter dem Slogan "du sparst, wir spenden" zusammenfasst.


Verlinkt beim Weihnachtszauber.
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Stoffkauf & Nikolausstiefel

Mein letzter Stoff(sucht)kauf, der heute auf dem Creadienstagstisch liegt, war dem Ehemann kaum zu erklären, denn eigentlich hatte ich ihm zugesichert, dass ich beim Möbelschweden die Stoffeabteilung und den dortigen Restekorb gar nicht erst besuche, um nicht der Versuch zu erliegen. Daran habe ich mich auch gehalten und habe stattdessen nur einen Blick in die Möbelresteabteilung neben der Kasse geworfen. Und was steht da? Ein Stofferestekorb, an dem ich natürlich keinesfalls vorbeigehen konnte. Ein schwarzes Baumwollstöffchen, wunderbares Leinen und ein fester Baumwollstoff in den Lieblingsfarben musste ich da einfach mitnehmen, oder?


Dafür habe ich die Vierseithofkasse dann mit der kostenlosen Nikolausstiefelaktion von Rewe geschont, denn dort gab für jeden bemalten und einige Tage zuvor abgegebenen Stiefel, die Möglichkeit diesen mit Nüssen, Mandarine, Banane, Schokokugeln und Stickern gefüllt wieder abzuholen. Kein Gummibärchensüßkram, wie ich erfreut festellte und das Tochterkind war beeindruckt, wo der Nikolaus so alles vorbeikommt. :-)


Anschließend ging es noch zur Nikolausfeier ins Pflegeheim, das das Tochterkind ja vom Besuch des Kindergartens kennt. Dort wurde ein Puppentheater aufgeführt.


Den restlichen Nikolaustag haben wir mit weihnachtlichen Basteleien bei der Schwägerin verbracht, aber das zeige ich euch erst in den nächsten Tagen. Wie war denn euer Nikolaustag?
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Reißverschlusstasche Mona & Apothekengeschichte

Bevor draußen die Schneestürme toben und der Blick auf unseren herbstlichen Balkon noch deutlicher macht, wie sehr ich mit manchen Blogbeiträgen immer noch vergeblich versuche, mich selbst und die Babypausenzeit einzuholen, muss die Geschichte zur Reißverschlusstasche Mona erzählt werden. Genäht wurde Mona nach dem Schnitt aus dem Buch "Tolle Taschen selbst genäht" und aus dem Stoffgebirge kam ein Tilda- und ein Sterntaler-Stoff zum Einsatz. Die Stickmaschine durfte außerdem ein Freebie von Anja Rieger auf den Stoff zaubern. Verstärkt wurde mit Bügelvlies 250, das aber einen ziemlich knittrigen Eindruck hinterlassen hat. Hätte ich da eine andere Einlage wählen sollen? Was nehmt ihr denn für solche kleinen Taschen?



Und die Geschichte? Um die Bauchwehtropfen für den kleinen Bruder abzuholen, ging es zur Apotheke. Kaum waren wir durch die Tür getreten, stand das Tochterkind vor dem Gummibärchenstand und brach kurze Zeit später in Tränen aus, weil auch die Wartezeit meine Meinung nicht änderte, dass wir diesen Süßkram nicht kaufen würden. Die Apothekerin fragte daraufhin besorgt, was dem kleinen Mädchen fehlen würde und mir blieb nur übrig, unser Gummibärchenproblem zu erklären. Die Apothekerin versuchte die Stimmung mit einem kleinen Kinderheftchen zu verbessern und das Tochterkind war zufrieden.

Ich rückte das Rezept raus, während unser 3-jähriges Tochterkind im Heft blätternd vor sich hinmurmmelte "Kuck mal Mama, ein Fingerhut, wie schön." Die Apothekerin beugte sich daraufhin begeistert über die Theke und wollte wissen, was sie noch alles kennt. Dank unserer zwei Großelterntage in der Woche und der sehr pflanzenliebenden Oma wusste das Tochterkind bestens Bescheid und die Apothekerin war davon so begeistert, dass sie die lange Warteschlange der Kollegin überließ, sich ihre Sachen schnappte und mit dem etwas erstaunten Tochterkind zu den Blumenkästen vor der Apotheke lief. Dort unterhielten sich dann beide sich über Lavendel, Thymian & Co. Unglaublicherweise meinte die Apothekerin nach kurzer Zeit, dass es doch prima wäre, wenn das Tochterkind diese Pflanzen auch auf ihrem Balkon hätte, eilte zurück in die Apotheke und kam mit Schäufelchen und einer Kiste wieder.

Etwas ungläubig sah ich zu, wie die liebevoll bepflanzten Kästen zerwühlt wurden, damit das Tochterkind auch etwas Thymian, Zitronenmelisse und einen ganzen Lorbeerbaum mit nach Hause nehmen konnte und begab mich so überraschend beschenkt und mit Kopien zu den Pflegehinweisen versehen auf den Nachhauseweg.


Ein gemaltes Bild der Tochter und ein kleine Dankeschön-Täschchen von meiner Nadel mussten da einfach sein. Nun hoffe ich, dass die Pflanzen durchhalten, bis wir sie hierhin pflanzen können.


Ich glaube, die Apothekerin war von unserer kleinen Geste mindestens ebenso berührt, wie wir von ihrer Freude das Tochterkind in ihrem Interesse für die Pflanzenwelt zu unterstützen.

Verlinkt bei F(ür)A(ndere)g(emacht)-Samstag.
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