Reservetechnik

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Osterhasenbeutel

Osterhasenbeutel
Osterhasenbeutel

Jahresmotto

Jahresmotto
Rotholzeier

Crowdfunding Apfelschätze

Meine Sonntagsfreude ist, dass der Spendentopf im November so gut gefüllt war, dass ich neben dem Honigprojekt auch noch "Apfelschätze - gemeinsam ernten, teilen, genießen, bewahren" unterstützen konnte. Über 20.000 Apfelsorten soll es geben und nur 10-15 landen davon im normalen Supermarkt. Eine sehr bedenkliche Entwicklung, oder?


Hinter dem Projekt steht Anja Fielder von StadtmachtSatt, die bislang ehrenamtlich mit Kindern aus Schulen, Kindergärten und vielen Freunden 20 Tonnen wilde Äpfel gerettet hat, Baumschnitt- und -pflegekurse anbietet und vor allem für das Thema regionale Versorgung sowie Nachhaltigkeit sensibilisiert. Ihre Angaben was mit den Spendengelder geplant ist, überzeugt mich und ich hoffe sehr, dass sie ihr Spendenziel erreicht.


Manchmal habe ich das Glück von einem Kollegen einen dieser wunderbaren, sortenreinen Säfte aus alten Apfelsorten trinken zu dürfen. Damit kein einziger Supermarkt-Alpfelsaft mithalten ...
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Gedanken zur Tagesmutter

Seit acht Wochen ist der Sohnemann nun schon ein Tagesmutterkind und wird bis zu seinem dritten Geburtstag den Großteil der Woche bei der allerbesten Tagesmutter verbringen, während wir die Brötchen für den Fachwerkhaustraum verdienen. Keiner anderen Betreuungsperson hätten wir den kleinen Mann so gern in die Arme gedrückt wie ihr, die bereits dem Tochterkind einen hervorragenden Start ins familienferne Leben ermöglicht hat.

Unsere Tagesmutter hat keine angemieteten Räume, sondern lebt mit "ihren" Kindern in der gesamten Wohnung zusammen. Im Eingangsbereich gibt es ein großes Holzregal, das entsprechend der Jahreszeit geschmückt wird. Im Herbst lief gerade die Indianerwoche und ich war sehr gerührt, dass mein Indianerband von vor zwei Jahren sogar einen Platz gefunden hatte.


Dort gibt es auch immer wieder neuen Lesestoff - im Herbst waren das die Alles Natur Bücher "Meine kleine Eule"*, "Meine kleine Maus"* sowie "Mein kleiner Garten"*, "Mein kleiner Teich" und "Mein kleiner Wald". Die Bücher sind natürlich nicht nur Deko, sondern werden regelmäßig angeschaut.



Neben dem Vorraum, der Küche und anderen Räumen gibt es auch noch ein direktes Tageskinderzimmer mit Schlafkojen für die nicht mehr ganz kleinen und einer großen Kletterhalbkugel*, die an der Wand hängt, wenn mehr Platz zum rumtoben gebraucht wird.



Mein Lieblingsspielzeug in diesem Zimmer ist übrigens das Wanddomino*, denn an den Kugeln zu ziehen und die Regenbogen-Bausteine dann wieder umzuschubsen, macht auch den ganz großen Kindern Spaß.



Für H54F und den Friday Fives habe ich die letzten Tage nachgedacht, welche fünf Dinge mir an unserer Tagesmutter am wichtigstens sind und wofür ich dankbar bin:

1.) Ihre Einstellung, dass unser Kind, wenn es bei ihr ist auch "ihr Kind"
ist, zeigt uns immer wieder, mit welcher großen Portion LIEBE sie die kleinen Menschen begleitet. Das führte bei der Tochter übrigens dazu, dass sie am Wochenende regelmäßig in Tränen ausbrach, wenn sie erkannte, dass sie nicht zu ihr gehen konnte ...

2.) Das sie das Gegenteil von den Beobachtungserziehern im Kindergarten ist und mit den Kindern ganztägig singt, mit ihnen kocht und sie im ganz normalen ALLTAG einbindet.

3.) Das sie bei Wind und Wetter nach DRAUSSEN geht, Mittagsschlaf unter Bäumen ermöglicht, sie im Fluß baden lässt, zum Flughafen fährt, zum Puppentheater geht, Museen besucht ... und das mit vier kleinen Kindern unter drei Jahren.

4.) Das sie sich ganz unproblematisch auf unsere STOFFWINDELEI eingelassen hat. Durch das Sammelsurium der verschiedenen Systeme kennt sie sich inzwischen schon perfekt aus.

5.) Das sie unser VERTRAUEN noch nie enttäuscht hat und wir ganz sicher sein können, dass es keinen besseren Platz für unsere Kinder geben kann.

In meinem Freundeskreis gibt es kaum Familien, die mit ihren Kindern länger als ein Jahr zu Hause waren - dafür gleich mehrere, die diese Zeit sogar verkürzt haben oder sich das Jahr mit dem Mann geteilt haben. Vielleicht gibt es da tatsächlich noch einen Ost-West-Unterschied, denn auch ich hätte mir nicht zugetraut, das Wissenschaftlerleben gleich für mehrere Jahre gegen die Familienzeit einzutauschen. Die Mischung ist für mich perfekt. Oftmals entscheidet man sich beim zweiten oder dritten Kind dann doch für die gleiche KiTa, um keine doppelten Wege zu haben. Wir freuen uns aber sehr, dass auch der Sohnemann keine Krippenzeit haben wird, sondern zur Tagesmutter gehen kann. Für uns ist das die beste Variante. Und so kann ich beruhigt loslassen.


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Rezension: Meine Nähmaschine und ich

Aus der Perlen-Reihe habe ich bereits im Frühjahr zwei Publikationen vorgestellt. Diesmal hat mir der Verlag ein Nähbuch zur Verfügung gestellt, das für alle gedacht ist, die sich diesem wunderbaren Hobby und der dazugehörigen Maschine nähern. Geschrieben hat den kleinen Ratgeber "Mein Nähmaschine und ich"* keine geringe als Dolores Wally. Wißt ihr, wer sich dahinter verbirgt?

Abbildung von der Perlen-Reihe

Die Autorin - Architektin, Journalistin und Bloggerin - war Herausgeberin der Kleinformat-Hefte von demem ich keine einzige Ausgabe verpasst habe und die alle noch in meinem DIY-Bücherregal stehen. Das 128 Seiten umfassende, kleine Taschenbuch ist klar aufgeteilt. Nach der Theorie mit einer Einführung zu den Nähmaschinen(einzel)teilen, Nadelkunde und Nähfüßen, folgt "Auf in die Praxis",  das vom Zuschneiden bis zum Nähen um die Ecke alles wesentliche enthält. Danach geht es weiter mit "Hilfreichen Techniken" und "Was man sonst noch braucht" mit Themen wie Schrägband, Abnäher oder Französische Naht bevor das Büchlein mit der Nähmaschinen-Pflege endet.

Die Zuordnung der einzelnen Themen zu den Kapiteln erscheint zwar in der Übersicht etwas unlogisch - da wird Vernäht vor dem Zuschneiden und die Angaben zu verschiedenen Nahtvarianten sind wild verstreut, aber im Lesefluß ergibt sich ein guter roter Faden. Fünf Projekte, die den einzelnen Kapitel zugeordnet sind, ermöglichen den sofortigen Näheinstieg und begleiten zu einem Stecknadelkissen, zwei Röcken und zwei Taschen. 

Angenehm fand ich den entspannten "Plauderton" der Autorin, den ich schon in ihrem Blog zu schätzen weiß und der sicherlich jedem Anfänger mögliche Ängste nimmt. Außerdem wurde mit der brother innov-is 10* kein unbezahlbares Spitzenmodel für die Erklärungen genommen, sondern eine Maschine, die sicherlich einige Anfänger zu Hause stehen haben. Das derzeitige Flagschiff des Anbieters kostet übrigens 7649 €. ;-)

Selbst als inzwischen etwas Fortgeschrittene Näherin kann man aus diesem Taschenbuch für 12,95€* , das sich durch seine kleine Größe prima als Unterwegslektüre (zum Nähtreff?) eignet, noch etwas lernen. So habe ich die Garnhaltescheiben offensichtlich immer  falsch herum aufgesteckt. Auch die Hinweise, wie man rechte und linke Stoffseiten erkennt, fand ich nützlich und den Tesafilm-Trick genial. Gewünscht hätte ich mir noch, dass die Verarbeitungsmöglichkeiten und -grenzen von dehnbaren Stoffen erwähnt wäre, denn das war mein erstes wirkliches Frusterlebnis am Beginn meines Nähhobbys. Das Buch ist auch im Stoffsalon* erhältlich.

Aus der Perlen-Reihe wurde bereits vorgestellt:

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Weihnachtsgeschenk für Männer von brauen.de

Im November ist wieder brauen.de auf den Werbeplatz gehüpft, der übrigens auch einen DaWanda-Shop* betreibt und über Amazon* liefert. Mittwochs mag ich, dass es dort sogar ein DIY-Weihnachtsbier im Angebot gibt. Das Bier braucht allerdings ca. 6-8 Wochen bis es gut gereift ist. Sicherlich ein feines Männer(?) Geschenk, das aber dann erst im neuen Jahr verkostet werden kann.


Wer tatsächlich schon das fertig gebraute Bier verschenken will oder gleich am Weihnachtsabend für Silvester brauen möchte, für den ist das Festbier* besser geeignet, denn das ist bereits nach einer Woche trinkbereit. Bei dem Brauset aus deutscher Entwicklung, entfällt Reinigung und Abfüllung, da direkt im Fass vergärt und gezapft wird:

"Das Bier selbst ansetzen dauert eine Viertelstunde. Es werden keine zusätzlichen Materialien benötigt. Dann muss dein Pilsbier etwa 5 Tage bei Zimmertemperatur gären. Im Anschluss wird es 2 Tage im Kühlschrank ausgereift und kann nun frisch aus dem Fass genossen werden. Für den besten Trinkgenuss empfehlen wir das Bierfass nach "Anstich" selbigen Tages zu leeren." Prost!

Der Anbeiter stellt meinen Bloglesern einen Gutschein Code für den eigenen Brauen.de-Shop zur Verfügung:
bis zum 30. Januar 2015 bekommt ihr 10% Rabatt auf eure Bestellung ohne Mindestbestellwert: BRAUSET10%Xmas2014. Dieser Code gilt nicht für DaWanda* und Amazon*.
Ein informatives Interview rund um die DIY-Bierbrauerei gab es bereits hier.

Verlinkt auch bei den Geschenkideen für Erwachsene. Und was schenkt ihr eigentlich euren Männern?
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DIY Doktorhut Kunstgeschichte

Wie letzte Woche versprochen, zeige ich heute zum Creadienstag den vom Mann gebastelten Doktorhut, der wirklich perfekt zu meinem Thema gepasst hat. Grob gesagt, lag mein Promotionsthema im Bereich frühe Farbfotografie, Jugendstil und Porträtaufnahmen.



Der Mann hat für mich nicht nur stundenlang an einer entsprechenden Kamera gefaltet, einen Schwan - das Jugendstilmotiv schlechthin - besorgt, sondern auch noch eine Dame mit Hut und Sonnenschirm aufgetrieben. Das Beste ich aber, dass der Schirm sich tatsächlich bewegt! Am Abend zuvor wurde zwar noch stundenlang am dazugehörigen Motor gewerkelt und kleine Zahnräder befeilt, während er bei mir in Ungnade gefallen war, da ich dachte, dass der Mann da für die Arbeit "bastelt" und mir noch nichtmal am Vorabend meiner Verteidigung die notwendige Aufmerksamkeit schenkt. ;-) Ein Tag später wurde mir dann erklärt, dass da ein Servomotor* zu einem Getriebemotor umgebaut werden muste.


Glücklicherweise ist eine der Aufnahmen, die zeigt, wie themennah mein Hut geworden ist, mittlerweile gemeinfrei (Deutsche Kunst und Dekoration, 1905, S. 148) und kann deshalb auch hier gezeigt werden. Viele Absolventen meines Fachs werden wohl noch nicht so einen Hut bekommen haben, denn sogar die Professorenriege war ernsthaft begeistert und zückte das Handy. In Bewegung zeige ich ihn euch auch noch.



Verlinkt auch bei Kopfkino (was würde besser passen).
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Handschuhe Hamburger Liebe Daisy

Es wird kalt und erstaunlicherweise ist es mir rechtzeitig gelungen, dem Tochterkind neue, warme Handschuhe zu nähen. Nach der Erkenntnis, dass die Strickhandschuhe der Oma auch mit viel Zugkraft nicht mehr passen, habe ich dieses Jahr das kostenlose Handschuhschnittmuster von pattydoo ausprobiert. Das Ergebnis ist SEHR rosa, aber auch kuschelweich.


Vernäht habe ich den im Frühjahr 2013 auf dem Dresdner Stoffmarkt gekauften Hamburger Liebe Nicky(?) Stoff "Daisy"*, zu dem der GOTS zertifzierte Bio-Jersey* in pink von Internaht*, denn ich hier bekommen habe, einfach perfekt passte. Um meine Augen irgendwie wieder beruhigen zu können, gibt es im Inneren den angerauhten GOTS Bio-Sweat*, der so richtig schön dick ist und die Handschuhe ganz kuschlig macht. Das Namensbänder-Label* fand auch noch seinen Platz und sogar farblich passende Bündchen waren vorrätig, die übrigens gleich breit sein, auch wenn es auf dem oberen Bild anders aussieht.


Zu dieser Pink-Orgie habe ich mich übrigens nur hinreißen lassen, weil die Handschuhe einfach perfekt zu ihrer Finkid-Jacke* passen. Kurz vor ihrem 3. Geburtstag von den Großeltern geschenkt, wird sie wohl auch den 5. Geburtstag bei guter Passform noch miterleben. Danach wäre aber eine neue Finkid-Jacke sehr fein (einen Zaun zu mitlesenden Großeltern geworfen). Bei anderen - sicherlich preiswerteren Varianten - wäre wohl schon längst eine oder sogar zwei weitere Jacken notwenig gewesen. Diese finnische Mitwachsmode ist schon großartig.
   


Ehrlich gesagt, bin ich ein bisschen neidisch auf die Kuschelhandschuhe der Tochter - die sie auch heute am Montag trägt - und plane eine Variante in groß. Wenn man die Schnittmustergrundidee erstmal verstanden hat, kann eine Umsetzung in der Erwachsenenvariante eigentlich nicht so schwer sein. Dann aber definitiv nicht in pink!

Verlinkt bei my kid wears, Meitlisache und Kiddikram
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Crowdfunding Heimathonig

Bienen faszinieren mich schon länger Zeit und meine Sonntagsfreude ist, dass ich trotz der klammen Haushaltskasse dank der Blogeinnahmen das Crowdfunding-Projekt Heimathonig unterstützen kann. Der Spendenteil wird auch bei der finanziellen Schieflage durch die Fachwerkhaussanierung bleiben. Was gibt es wichtigeres als Bienen und das wir zu 80% Importhonig essen, finde ich erschreckend. Regionalen Anbietern eine bessere Plattform zu bieten, ist daher sehr unterstützenswert. Sich dazu belesen kann man beispielsweise hier.


Da dieses Projekt aber noch kräftigen Rückenwind braucht, hoffe ich, dass sich noch ein paar weitere Geldgeber finden. Sogar ein eigener Bienenstock ist im Angebot, aber bis es so weit ist, lese ich noch ganz viel bei Frau Atze, auf dem Kreativberg und bei der Imkerei Karlshorst.
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Geld verdienen mit DIY Blogs: Transparenzbericht & Blogeinnahmen 10/2014

Wie gestern schon angekündigt, gibt es die nächste Anpassung im Umgang mit meinen Blogeinnahmen, denn unser letzter familiärer Kassensturz hat ergeben, dass wir innerhalb des nächsten Jahres für die Sanierung des Fachwerkhauses neben Mietzahlung, Bankkreditraten und den normalen Kosten auch noch einen fünfstelligen Betrag sparen müssen. In dieser Situation hemmungslos Stoff oder gar einen Plotter* zu kaufen, kommt mir ziemlich falsch vor. Daher habe ich mich nun entschieden, meinen Maschinenpark schrittweise via blog zu refinanzieren und damit die Haushaltskasse zu füllen. Spenden- und Vierseithofzehnt werden weiterhin abgezogen, aber alles was über die 150-Euronen-Marke im Stoff(markt)budget geht, wird zwischen den Kosten für die Brother Innov-is 1500D und baby lock desire aufgeteilt. Aktuell sieht der Stand dazu so aus:

Maschinenpark
Brother Innov-is 1500D
1580,33€ (gebraucht/März 2010)
Blogfinanzierung: 167,71€ = 11%
baby lock desire
1199,00€ (neu/April 2014)
Blogfinanzierung: 167,71€ = 14%

Ich bin sehr gespannt, ob ich die beiden Maschinen tatsächlich irgendwann komplett blog-refinanziert bekomme. Momentan sieht es ganz gut aus, denn auch im Oktober hat der unerwartete Blogeinnahmen-Höhenflug mit der neuen Bestmarke von 161,98€ angehalten.


Spitzenreiter war diesmal Amazon* mit noch nie erreichten 77,10€. Grund dafür wird wohl die Auswirkung der neuen Amazon-Provision sein, denn bei den 63 verkauften Artikeln freue ich mich neuerdings fast überall über 7% vereinzelt sogar 10%, während ich bisher nie mehr als 5,5% erreichen konnte. 37,55€ kamen von DaWanda*, deren großen Konkurrenten Etsy* ich nun auch bewerben kann und der im Startmonat 8,54€ einbrachte. 25,00€ habe ich von dem Uhrmachermeister Frieder Nitzsche - dem ersten Handwerkerbetrieb ohne eigenen Online-Shop auf dem Werbeplatz - bekommen. Alles für Selbermacher* brachte 7,37€, Namensbänder* 5,82€ und Flattr* schließlich 0,60€.

Entdecke einzigartige handgemachte Artikel und Vintageartikel aus aller Welt auf Etsy.com



Ausgegeben habe ich im Oktober richtig viel: 64,75€ flossen in den Online-Stoffkauf, der hier erst noch verbloggt werden muss und 112,75€ habe ich beim Herbst-Stoffmarkt gelassen. Gespendet wurde nichts. Damit habe ich seit Monaten mal wieder mehr ausgegeben, als eingenommen - so viel zum Thema sparen. Geschrieben wurden im Oktober 24 Blogeinträge und die Seitenaufrufe stiegen rasant auf 32.829.

Der Warenwert lässt sich mit 94,77€ beziffern und verteilt sich auf Rezensionsexemplare und ein Billigshirt. Waren es letzten Monat ausschließlich Kinderbücher, habe ich im Oktober fast nur Neuerscheinungen aus dem DIY-Bereich vorgestellt: "Lauter Kinderkram - Kindersachen selber nähen", "Carrom, Kreisel, Murmelbrücke: Kinderspiele aus aller Welt zum Selbermachen"*, "DaWanda DIY: Wunderbare Ideen von erfolgreichen DaWanda-Designern"*, "Quilten in der dritten Dimension: Techniken und Projekte"* und dann doch noch ein Kinderbuch "Für Lulu ist jetzt alles anders".

Gelistet und mit anderen Bloggern verglichen wurde mein Transparenzbericht des Vormonats wieder hier.

Habt vielen Dank, ihr lieben Über-die-Seite-Besteller!

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12tel Blick November 2014 Vierseithof

Da nun nach mehreren Monaten Bauverzug seit November die Rohbaufirma auf dem Hof ist und damit ab jetzt zwei Gewerke ineinander greifen müssen, kommt langsam Schwung in die Bauaktivitäten auf dem Hof. Das freut mich sehr am Freitag. Gleichzeitig droht ja leider der Winterbeginn. Mein 12tel Blick zeigt nicht nur einen Innenhof, der auf dem besten Weg zur tatsächlichen Baustelleneinrichtung nach dem Abschluss der Tiefbauarbeiten ist, sondern auch schon einen tiefen Graben um das Herrenhaus.

November 2014

November 2013

Unsere immensen Kosten, die übrigens auch eine Auswirkung auf die Verteilung der Blogeinnahmen haben werden, kommen unter anderem aus der Notwendigkeit die beiden Fachwerkgebäude mit einem neuen Fundament  zu unterfahren, da deren Gründung nicht ausreicht. Dazu wird Abschnittsweise ein neues Betonfundament unter die alten Mauern gesetzt.




Am Mittwoch konnte ich erstmal selbst wieder mit anpacken, denn mein Ellenbogenbruch ist inzwischen wieder belastungsstabil, auch wenn ich von einem normalen Beugewinkel immer noch weit entfernt bin. Meine Eigenleistung bestand im "abtragen" = runterschubsen von Ziegelsteinreihen neben den Balkenköpfen, die beim freilegen der 300 Balkenköpfe noch stehen geblieben waren. Im oberen Stockwerk und dem Blick durch die Geschosse, war das eine ziemlich luftige Angelegenheit und ich bin froh, dass unser Bergsteiger den Rückbau der Schornsteine übernimmt.


Ein paar feine Weitwinkelaufnahmen gibt es diesmal vom Bauzustand auch noch. Inzwischen sind aber sogar schon die Decken runter und die Unterzüge freigelegt.


zukünftige Küche und Wohnzimmer

obere Etage

 Für den SINNblick 2014  von blick7 war ich diesmal auch wieder aufmerksam:

Gesehen:
Nur noch Balken und Dielen und den freien Blick in die unteren Geschosse innerhalb des Herrenhauses.

Gehört:
Laute Arbeitsmusik unseres Basken.

Gerochen:
Feucht-kalte Novemberluft.

Gedacht:
Eis und Schnee können wir die nächsten Wochen nicht gebrauchen, denn für die Unterfahrung der Altbauten muss es frostfrei sein.

Verlinkt beim 12tel Blick, der Fotoaktion von Tabea Heinicker, und beim
SINNblick 2014  von blick7. 


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Rezension: Spackos in Space - Zoff auf Zombie 7

Da das eigene Werk ja nun erstmal vom Tisch ist, bis ich mich im kommenden Jahr um einen Verlag kümmern muss, um kein Dr. des. zu bleiben, wird es Zeit, dass ich die nächste Rezension verblogge. Der erst 2006 in München gegründete Tulipan-Verlag stellte mir via dem Portal Blogg dein Buch "Spackos in Space - Zoff auf Zombie 7" zur Verfügung. Damit habe ich mal wieder ein Jugendbuch für junge Leser von 10-12 Jahren unter die Augen bekommen, zu dem es im Klappentext heißt:

"Cornelius Spacko alias Conny hat Kohldampf. Und zwar so richtig! Wenn er nicht bald etwas zu essen bekommt, dreht er noch durch. Seit drei Monaten treibt das Raumschiff seines Vaters, die RS Rumpel, nun durch den Weltraum, und in den Kühlschränken an Bord herrscht gähnende Leere. Zum Glück taucht bald ein wildfremder Planet auf. Das ist die Rettung! Doch zu früh gefreut: Die Bewohner dieses Planeten sind fiese Zombies, die alles andere als gastfreundlich sind ..."

Abbildung vom Tulipan-Verlag

Die rasante Weltraumgeschichte von Jochen Till, großartig illustriert von Zapf, ist so witzig, dass man selbst als erwachsener Leser permanent schmunzeln muss und kaum aufhören kann, zu lesen. Die unterschiedlichen Schrifttypen im Buch - eine serifenlose Durckschrift für die Roboter an Bord und eine Schreibschrift, die ich teilweise etwas hinderlich im Lesefluß fand - gestalten das Buch sehr abwechslungsreich. Da ich berufsbedingt selbst historische Schriften ganz gut lesen kann, hat mich verwundert, dass ich mich bei der gewählten Schreibschrift tatsächlich teilweise ungewohnt konzentrieren musste - vielleicht liegt das ja an der großen Ähnlichkeit von "r" und "t" bei diesem Schrifttyp. Dafür ist Sprache sicherlich für alle Frühpupertierende cool genug - trandorkanischer Feuerquallen-Eintopf, verfrockte Schlotze, rölfen oder die Frucht Exploditis Karummsata.

Abbildung vom Tulipan-Verlag

Einige Teile der Geschichte - Weltraumreisende drohen zu verhungern, Baum mit "explodierenden" Früchten - sind überraschend nah an einem Klassiker meiner Kindheit: "Die fliegende Windmühle"*, wohl dem bekanntestes DDR-Puppentrickfilm von 1982. Da würde mich sehr interessieren, ob sich der 1966 im anderen Landesteil geborene Autor dort wirklich hat inspirieren lassen. Dennoch erzählt "Spackos in Space - Zoff auf Zombie 7" seine ganz eigene Story, denn nach der Landung auf dem Planeten wird es mit hungrigen Untoten ziemlich gruslig.

Abbildung vom Tulipan-Verlag


Die Rettung vor den gefräsigen Zombies, die Gehirne aussaugen, ist dann aber wieder so lustig, dass ich eine ganz klare Leseempfehlung für dieses Jugendbuch geben kann. Das Ende verrate ich diesmal aber noch nicht. Für 13,95€ bekommt man mit "Spackos in Space - Zoff auf Zombie 7"* 192 Seiten Lesespaß, die in gebundener Form auf den Markt kommen, was mir bei Kinderbüchern immer besonders gut gefällt.

Meine Lieblingsstelle ist übrigens die Beschreibung des wasserscheuen Weltraumkapitän-Vaters.

"Ich wasche mich nicht", erwiderte er. "Und geduscht habe ich auch noch nie. Ich reinige mich einmal in der Woche gründlich mit dem Staubsauger. Auch unter den Achseln und hinter den Ohren."

Abbildung vom Tulipan-Verlag

Um einen Kritikpunkt komme ich dennoch nicht herum, denn an mehreren Stellen des Buches* geht es um einen Nutella-Baum. Mal ganz abgesehen davon, dass ich mir kaum etwas irdischeres vorstellen kann, als ausgerechnet diesen Brotaufstrich, frage ich mich natürlich - etwas lokalpatriotisch - warum es nicht wenigstens ein Nudossi*-Baum ist. ;-) Mal ehrlich - wer will schon eine Schokocreme, die nur 13% Haselnussanteil hat, wenn es es eine deutlich besser schmeckende Alternative mit immerhin 36% Haselnüssen gibt.

Mit so einem Nudossi-Schnittchen in der Hand kann man es sich dann auch noch mit dem ersten Teil der "Spackos in Space"*-Serie gemütlich machen, die bereits im letzten Jahr erschienen ist.



amberlights Rezensionsportal

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Filzfigur & Glückshaar

Eigentlich war klar, dass bei meiner Disputation gar nichts schief gehen konnte, denn mich haben gleich zwei Glückbringer begleitet: ein Glücksbringerzwerg von Lana Siry* und ein ausgerissenes Glückhaar vom Tochterkind. Auf Ideen kommt das Kleingemüse - aber angenommen habe ich es gerne, denn so ein Glückshaar kann bei einer Verteidigung ja nicht schaden. Dabei war es gar nicht so einfach, sie davon zu überzeugen, dass mir tatsächlich ein Haar reicht und sie sich nicht gleich ein ganzes Haarbüschel ausreißen muss.



Den Wichtel* gab es eigentlich schon vor zwei Jahren, denn neben dem Pilzhaus für das Tochterkind, hatte ich mir meinen eigenen Zwerg gewünscht. Den gab es als Glücksbringer für die erste OP in meinem Leben, nachdem die Familienplanung nicht so funktioniert hatte, wie gehofft. Seine Glückbringer-Kraft ist seitdem ungebrochen und zusammen mit dem Haar war ich perfekt vorbereitet. Die Freundschaftsbeweise mag ich sehr am Mittwoch. Sehr schade, dass Lana Siry momentan gar nicht mehr bloggt ...
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DIY Doktorhut Elektrotechnik

Es ist vollbracht und die Doktorarbeit neben den zwei Kinderlein, dem beruflichen Alltag und dem Hausbau nicht in die Ecke geworfen zu haben, macht mich selbst sehr zufrieden. Damit stehen nun zwei Jahre nach dem Mann auch bei mir endlich die zwei Buchstaben vor dem Namen. Meine schönste Überraschung war, dass der Mann mit doch tatsächlich ebenfalls einen feinen Doktorhut gebaut hat, wie es in seiner Studienrichtung - aber leider nicht bei mir - üblich ist. Da er aber leider heute die Kamera* entführt hat, zeige ich heute zum Creadienstag einfach nochmal seinen Doktorhut.



Wie in der Elektrotechnik üblich, war das damals für ihn gebastelte DIY-Modell voller technischer Rafinessen. Obwohl er zu einem 60-GHz-Empfänger promoviert hat, ging es auf seinem Hut vor allem um unser Autosorgenkind, das mit Motorengeräusch, Leuchtdioden und Rauchentwicklung auf dem Hut heute noch regelmäßig begeistert. Ihr könnt sehr gespannt sein, wie mein Hut aussieht, denn mit Elektrotechnik habe ich ja ziemlich wenig "am Hut".

Habt vielen Dank für die vielen Glückwünsche, die es schon über die verschiedenen Social-Media-Kanäle gab.

Verlinkt bei Kopfkino.
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Hegestufe II #Blogleseliebe

Am heutigen Abend könnte es mir gelingen, die nächste Stufe im Wissenschaftlerleben zu erklimmen und die zwei Buchstaben nach meinem Namen in zwei neue, die zukünftig vor dem Namen stehen dürfen, einzutauschen. Da deshalb momentan die Zeit zum nähen und bloggen fehlt, schicke ich euch heute im zweiten Teil meiner #Blogleseliebe (inspiriert und gesammelt von Mama-notes) wieder zu einer ganz besonderen Blogleselternative: Hegestufe II

Die zwei neuen Buchstaben, die mich zu viel Frei- und Familienzeit gekostet haben, werden völlig nebensächlich, wenn man sich mit den wirklich wichtigen Lebensthemen beschäftigen muss. Auch bei uns ist das Thema Altwerden, Krankheit und Sterben nach bereits viel zu vielen Beerdigungen in den letzten Jahren wieder erschreckend nah gerückt. Hegestufe II lese ich bereits seit dem Sommer mit und es ist bislang der einzige blog in meiner regelmäßigen Leseliste, der sich mit diesem Thema auseinandersetzt.


"Die Enkelin" begleitet darin ihre beiden Großeltern und ich habe bislang jede Zeile dieses blogs gelesen - war erstaunt über den Beginn der Pflegebedürftigkeit, hätte am liebesten bei der Duschaktion mit geholfen, bin erschrocken als der Oma der Lebensmut fehlte, nachdem ihr Mann doch ins Pflegeheim musste, musste weinen, als sie nicht aufgegeben hat, habe mich gefreut, als es endlich ein Wiedersehen gab und kann dem aktuellsten Blogeintrag nur voll und ganz zustimmen. Es ist gut und wichtig, dass es auch solche - übrigens mit der Zustimmung der Großeltern veröffentlichte - Blogtexte im Internet gibt.

Wenn meine Nervosität heute zu groß werden sollte, wird mich der Gedanke an diese Themen wohl ganz schnell wieder an die wirklich wichtigen Dinge im Leben erinnern.

#BlogLeseLiebe

Suomalainen Päiväkirja

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Layoutanpassung Blogger - aktuelles Thumbnail Bilder Problem Galauness

Eigentlich ist es gerade pure Prokrastination, aber so einen klitzekleinen Blogpost kann man in die Denkpause ja dann doch mal einschieben. Obwohl es mir momentan nach 12stündigen Bibliotheksbesuchen gar nicht schwer fällt eine kleine Blogpause einzulegen, fand ich das zeitgleiche Verschwinden der kleinen Vorschaubilder dann doch unmöglich. Bei den meisten Blogspot-Bloggern wird sich das nur auf die Blogverlinkung in der Seitenspalte auswirken, aber wenn man wie ich ein Layout verwendet, das auf die kleinen Vorschaubildchen angewiesen ist, wird es richtig doof.


Das fehlende Vorschaubild hat mich massiv gestört. Glücklicherweise habe ich aber hier des Rätsels Lösung gefunden, das zumindest so lange weiterhilft, bis blogspot sein Skript vielleicht wieder im Griff hat. Ihr müsst nichts weiter tun, als im Schreibmodus von "Verfassen" zu "HTML" zu springen und dort die url der Bilddateien von https wieder(!) auf http umzustellen. Das kleine löschen des "s" bewirkt, dass die Thumbnail-Funktion wieder funktioniert.


Ich freu mich jedenfalls sehr, dass mein Bär vom letzten Blogeintrag nun wieder da ist und schicke diese kleine Blogger-Layouthilfestellung daher an den Freutag.


Da die Umstellerei aber nervig bleibt, hoffe ich, dass das Problem möglichst schnell ordentlich behoben wird und diese Trickserei nicht mehr lange nötig sein wird. In der nächsten Denkpause werde ich mir Gedanken darüber machen, warum Blogspot seine Grafikadresse neuerdings verschlüsseln will - denn nichts anderes bewirkt das s. Sollten ihr daher diese Änderungen auf eurem Blog im Skript ebenfalls vornehmen, weise ich diesmal lieber extra darauf hin, dass ihr dies ohne Gewähr tut und ich für "Folgeschäden" keinerlei Haftung übernehme.
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Schülergeschenk Stiftrolle

Bevor das erste Schuljahr zu Ende ist, muss nun endlich noch das zweite Schuleinführungsgeschenk gezeigt werden. Passend zur Zuckertüte und zur gewünschten, vom Mann genähten Schürze gab noch eine Nackenrolle in Stiftform. Nachdem die beiden Varianten vom letzten Jahr für Jungs und Mädchen so gut angekommen waren, gab es für unseren Liebelingserstklässler von diesem Jahr ebenfalls wieder so einen witzigen Stift.



Vom Tochterkind, die mit ihren vier Jahren neuerdings überall ihren Namen hinschreiben muss, wurde zwar bemängelt, dass sie noch nie so einen Stift bekommen hätte und sogar ich musste gestehen, dass er sich ziemlich gut im Kinderzimmer gemacht hat, aber zumindest dieses Jahr wird dieser Nähwunsch wohl nicht mehr erfüllt werden können. Ich überlege aber schon, ob so etwas nicht auch Teil eines Kostüms werden könnte. Bis zum Faschingsfest ist zwar noch Zeit, aber einige beginnen ja schon heute mit der Kostümierung. Ihr auch?


Neben einem roten Filzrest und dem passenden Buntstiftspitzenstoff aus Marions Wunderland* - vor Jahren gekauft - wurde wieder der Feincord aus dem Sterntaler Werksverkauf vernäht. Verlinkt bei Made4Boys, Kiddykram und dem Creadienstag.
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