Jahresmotto

Jahresmotto
7. Blog-Geburtstag

Rezension: Ich hab dich lieb

Auch das Langenscheidt-Buch "Ich hab dich lieb"* von Emma Dodd gehört mit zu meiner Blogwoche rund um den 1. Geburtstag des kleinen Mannes, denn im Gegensatz zu den eher hochpreisigen Geburtstagsgeschenken aus der Verwandschaft, stecken wir selbst die Euronen ja momentan nahezu komplett in die maroden Mauern des Vierseithofprojektes. Das liebvolle kleine Büchlein, das "wir" ihm geschenkt haben, haben wir noch nichtmal selbst käuflich erworben, sondern bekamen es wenige Tage vor dem Geburtstag bei der U6-Untersuchung durch die Aktion "Lesestart. Drei Meilensteine für das Lesen" vom Kinderarzt. Der Langenscheidt-Verlag hat mir nun die freundliche Genehmigung erteilt, das Büchlein in einer Rezension vorstellen zu dürfen.

Abbildung von Langenscheidt
Das sieben Doppelseiten umfassende Pappbilderbuch gehört zur Pingpong-Serie des Langenscheidt-Verlages aus der ich bereits "Frau Schnecke sucht ein neues Haus" und "Im zauberhaften ABC-Zug zum Zungenbrecherfelsen" rezensiert habe. Aus der 1. Alterstufe für die Einjährigen, bei den "Wahrnehmen und Begreifen" im Mittelpunkt steht, hatte ich allerdings noch kein Exemplar. Interessanterweise scheint der Verlag für die Lesestart-Aktion eine besondere Auflage auf den Markt gebracht zu haben, die sich von dem gleichnamigen Verkaufsexemplar* unterscheidt.

Abbildung von Langenscheidt
Das Cover ist allerdings identisch und auch die Illustrationen sind in beiden Publikationen von Emma Dodd, die in London studiert hat. Ich mag den reduzierten Stil dieser Illustratorin sehr. Die Texte reimen sich, was für Kinder besonders wichtig zu sein scheint und - wie der Verlag angibt - einen positiven Einfluss auf die Sprachmelodie hat. Für mich ist es sehr überzeugend, dass ein Buch aus dieser Serie für das Programm zur Sprach- und Leseförderung ausgewählt wurde. Finanziert wird die Aktion vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und durchgeführt von der Stiftung Lesen.

Abbildung von Langenscheidt
Die Bücher vom Emma Dodd gibt es auch in einer zweisprachigen Variante*. Die Zweisprachigkeit ist gleichzeitig ein wichtiges Thema  der Lesetart-Aktion, die zahlreiche mehrsprachige Materialien anbietet. Eine wissenschaftliche Begleitforschung gibt es dazu auch.  Gestartet ist diese Aktion wohl schon im Herbst 2011, als das Tochterkind seine U6-Untersuchung bereits ein halbes Jahr hinter sich hatte. Das zweite Lesestart-Set wird an 3jährige in Bibliotheken verteilt; das letzte dann, wenn sie sechs sind und in die Schule kommen.

Ich frage mich ja nun, ob ich auch mit dem Tochterkind noch solch ein Set abholen kann, auch wenn wir nicht unbedingt zur Zielgruppe gehören, die erst noch überzeugt werden müssen, wie wichtig das Vorlesen für Kinder ist. Wenn ich sehe, dass Kinder sich häufiger (alleine) mit virtuellen Apps beschäftigen als als ein Buch vorgelesen zu bekommen, scheint mir diese Aktion sehr sinnvoll und notwendig zu sein.

Abbildung von Langenscheidt
Das inhaltlich - aber wohl nicht in der Hauptaussage abweichende - Kaufexemplar* kostet 5,99 €.  Aus der gleichen Serie und ebenfalls von Emma Dodd gibt es außerdem noch "Die Welt so groß", "Wenn ich mal groß bin" und "Papa hat dich lieb".

Habt ihr denn auch ein Lesestart-Set für eure Kinder bekommen?

Vom Langenscheidt-Verlag wurde bereits vorgestellt:
5

Holzspielzeug 1. Geburtstag: Drewa Kugelbahn

Neben dem Bausteinwagen hat der Sohnemann noch ein weiteres Holzspielzeug bekommen, mit dem nicht nur er, sondern gleich die ganze Familie spielt: eine Drewa Murmelbahn*. Kurz vor seinem Geburtstag sah es noch so aus, als wenn ihn das Los des Zweitgeborenen treffen würde, der sich dem (überreichen) bereits vorhandenen Spielzeug begnügen muss, denn unsere Begeisterung ein weiteres Kuscheltier in das übervolle Kinderzimmer zu stopfen, war nicht sehr groß.

Als jedoch klar wurde, dass er tatsächlich lauter "Verschiebegeschenke" bekommen wird - ein neuer Kindersitz*, in dem dann das Tochterkind Platz nehmen kann, damit er den bereits vorhandenen nutzen kann, ein Fahrradhelm*, der ebenfalls nicht auf seinem Kopf landen wird - tat er mir doch ein bisschen leid. Das Geschenk der Uroma wurde daher komplett in diese Murmelbahn investiert und nicht nur seine Augen strahlten.  


Auch diesmal haben wir uns damit beschäftigt, wo unser Wunschprodukt hergestellt wird und das es im Sinne der Nachhaltigkeit nicht erst unnötigerweise viele tausend Flugkilometer hinter sich gebracht hat. Drewa produziert nicht nur im eigenen Land sondern sogar in Handarbeit und verwendet dabei unbehandeltes, massives, heimisches Buchenholz aus nachhaltiger Fortwirtschaft. Dafür wurden auch gerne ein paar mehr der geschenkten Euronen investiert.

So konsequent, wie wir gestern gelobt wurden, sind wir übrigens leider gar nicht, denn das tatsächlich sehr ungeliebte Plastikspielzeug können wir im Kindergarten und bei den Großeltern nicht komplett umgehen. Ansonsten ist natürlich auch nicht jedes Holzspielzeug schadstofffrei, aber wenn man - wie hier - auf gute Qualität achtet, stimmt das Bauchgefühl deutlich mehr, als bei den Kunststoffvarianten.
 

Die Drewa Mumelbahn gibt es mit 50 cm*, 70 cm* (die wir gewählt haben) 100 cm* und sogar Doppelbahnen* sind im Angebot. Wer mehr Zeit hat als wir, kann sich auch für einen etwas preiswerteren Bausatz* entscheiden. Alle Teile sind so groß, dass nichts verschluckt werden kann. Daher wird das Spielalter bereits mit 1 Jahr angegeben. Tatsächlich greift der Sohnemann ganz problemlos die großen bunten Kugeln und schafft es auch die Lauftiere aufzusetzen, auch wenn er sich dabei noch sehr konzentrieren muss.


Die Laufteile machen die Rollerbahn in meinen Augen zu etwas ganz besonderem, denn davon gibt es über vierzig verschiedene. Bei uns rollen die Ente*, der Esel* und eine Schnecke*, die einen ganz bezaubernden Überschlag hinbekommt. Die Wunschliste für die nächsten Feierlichkeiten ist damit problemlos gesichert, denn mit dem Zug* oder der Glockenscheibe* würde(n) ich die Kinder sicher auch gern noch spielen. Als größere Ergänzungen wäre später auch noch der Lift* oder der Ablagekasten* denkbar. Ein großartiges System.



Mein eigentlicher Favorit ist aber das Scheibenrad*, das eine rote und eine grüne Seite hat. Durch die Schwungkraft rollert es viel langsamer und der Sohn kann es problemlos greifen und auch wieder anschubsen. Mich beruhigt dieses Gekreisel sehr ....



Die neue Drewa Kugelbahn* mögen wir - nicht nur, aber auch - am Mittwoch und verlinken daher bei Frollein Pfau und der Spielzeugsammlung von Cuchikind.
5

Holzspielzeug 1. Geburtstag: Bausteinwagen Krokodil von Ebert

Wie bereits mehrfach berichtet, versuchen wir das Kinderzimmer so weit es möglich ist, plastikfrei zu halten. Dazu gehört auch, dass bislang auf keinem Wunschzettel unserer Kinder Duplo* oder Lego* auftaucht, da unser Bauchgefühl bei Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS), das teilweise als krebserzeugend eingestuft wird, einfach nicht stimmt, auch wenn ich mir sicher bin, dass unsere Kinder sehr gern und ausgiebig damit spielen würden. Heute zeige ich, welche neue Alternativen es seit dem letzten Geburtstag dafür bei uns gibt.

Der Bausteinwagen in Krokodilsform* von dem regional ganz nah liegenden traditionellen erzgebirgischen Holzspielwarenhersteller Ebert war eine große Überraschung für uns. Der Sohnemann hat dieses großartige Spielzeug von seiner Patentante zum 1. Geburtstag bekommen.



Ist das nicht eine wunderbare Kombination? Der kleine Mann räumt natürlich noch am liebsten aus, während das Tochterkind - die natürlich am Geburtstag ihr ich-bin-schon-4-Kleid anziehen musste - sich begeistert im Hausbau übt. Durch die Wohnung gezogen wird das Krokodil aber schon jetzt von beiden. Sehr durchdacht ist übrigens die Einräumhilfe auf dem Boden, denn ohne diese Einschichthilfe, würde ich die Bausteine wohl nie wieder in den Krokodilbauch bekommen.


Da der Sohnemann mit seinen neuen Spielzeug sehr kreativ ist (ebenso, wie ich beim einräumen), verlinke ich das Krokodil* heute beim Creadienstag. Gibt's eigentlich auch eine Linkparty zu plastikfreien Themen oder Kinderspielzeug? Da würde es ja eigentlich besser passen.
5

1. Geburtstag: Shirt Baby Basics ottobre 4/2011, Gr. 74

Diese Blogwoche widme ich vollständig dem ersten Geburtstag des kleinen Mannes - unglaublich, wie schnell das Jahr doch vergangen ist. Gestern doch erst geboren, entdeckt er nun schon eine Weile die Welt auf seinen eigenen zwei Beinen und pünktlich zum 1. Geburtstag konnte er frei stehen. Nur für die längeren Strecken wird noch gekrabbelt.


Sein Geburtstagsshirt ist nach dem Schnittmuster "Baby Basics" aus der ottobre 4/2011 in der Gr. 74 entstanden. Gestickt wurde die Applikationszahl von Kunterbuntdesign. Beim Tochterkind damals hat die Zeit zwar nur für ein Kaufshirt ausgereicht, aber auch diesmal habe ich wieder erst zu sehr spät anfangen können.

Der Halsausschnitt hängt auf dem Bügel etwas seltsam und ist alles andere als perfekt, aber fällt am Kind nicht zu negativ auf. Den feinen Piratenstoff*, der die Geburtstagwimpelketten im Design gleich mitbringt, konnte ich auf der Stofftauschparty bei Mit Nadel und Faden eintauschen und der rot-weißen Ringelstoff kommt vom Stoffmarkt. Vernäht wurde an der Seite außerdem noch ein farblich und thematisch passendes Blaubeerstern-Fischewebband* und natürlich mein eigens Nähläbel*.


Ärgerlich bleibt, dass ich Jerseydruckknöpfe* bei der hektischen Anbringung in der Nacht nicht exakt plaziert habe und auch die linke Schulter ist nicht so perfekt geworden, wie ich mir das gewünscht hätte. Dafür bin ich mit den Over- und Coverlocknähten sehr zufrieden.



Beim Kerzenanzünden ist mir übrigens aufgefallen, dass wir diesmal tatsächlich ein Farbkonzept hatten, denn die rot-weiß-blaue Farbkombination tauchte nicht nur beim Shirt auf, sondern auch beim Zahlenträger der Geburtstagskarawane*.


Da das Shirt nicht nur beim Geburtstag getragen wird, wandert es zu my kid wears, Made4Boys sowie Kiddykram. In den nächsten zwei Tagen zeige ich euch, welche besonderes (plastikfreien) Geschenke der Sohnemann bekommen hat.
8

Grünzeug: Gräser-Haarband

Da die Naturmama sich beim letzten Grünzeug- Eintrag gleich erkundigt hat, ob nun auch der Mann weiterhin feine Naturerlebnisse mit den Kinderlein unternimmt, verblogge ich gleich das nächste Draußen-sein-Erlebnis. Glücklicherweise stimmt mein Verhältnis zwischen beruflicher Arbeitszeit und Familienstunden ja recht gut und so muss ich diese Erlebnisse gar nicht nur ihm allein überlassen. Am Wochenende schon gar nicht - dabei ist sehr spontan dieses Gräser-Haarband entstand.


Das Tochterkind will momentan unbedingt lange Haare und ist nicht von einer kurzen Sommerfrisur zu überzeugen. Trotzdem schwitzt man unter so einer Löwenmähne schon ordentlich. Ganz schnell kann da ein Gräserhaarband geflochten werden und mit ein bisschen Wiesenbunt geschmückt, ist der Nacken luftig frisch und das Tochterkind beglückt. Eine große Freude.


Eigentlich nehme ich mir ja schon lange vor, dem Kind auch ein bisschen Haarschmuck zu nähen. Die Haarspangen-Stickdateien* von MariLena habe ich schon gefunden ... habt ihr noch andere Tipps für mich?
4

Frau Frieda Sommerbluse Nr. 2

Da mein Rezensionsexemplarestapel gerade ziemlich geschrumpft ist, ich aber jetzt schon weiß, was mich für wunderbare Neuerscheinungen aus dem Herbstprogramm verschiedener Verlage erwarten, schiebe ich diese Woche auch am Donnerstag etwas genähtes ein und kann so endlich mal wieder bei RUMS dabei sein.

Nach der Erkenntnis, dass der Mann doch tatsächlich bei meinem ersten Sommerblusenschnellnähversuch nach dem Frau Frieda* Schnitt von Schnittreif* und Fritzi* an den Druckereinstellungen an seinem Linuxrechner rumgeändert hat und ich dies durch das fehlende Kontrollfeld im Schnittmusterbogen nicht mitbekommen habe, fühlte es sich noch mehr nach viel-zu-klein-genäht an. Der zweite Versuch konnte daher nur besser werden ...



So weit ich mich erinnern kann, habe ich noch nie ein Duplikat genäht, sondern fast immer zumindest den Stoff verändert. Irgendwann ist aber immer das erste Mal und da mir Schnitt und Stoffmarkt-Stoff so sehr gut gefallen haben, gibt es bei Material und Ausführung - bis auf die nun richtig ausgedruckte Größe - keinen Unterschied.


Ganz zufrieden bin ich immer noch nicht, denn nun finde ich den Halsausschnitt zu weit und bin immer etwas angespannt, ob da nicht der BH-Träger hervorschaut. Dort würde bei Variante Nr. 3, die bestimmt folgen wird, noch etwas weniger schwungvoll den Rollschneider* ansetzen. Sonst fühle ich mich aber sehr wohl in meiner Sommer-Frieda* und bin begeistert vom gerundeten, langen Rückenteil.


An Tagen die nicht ganz so offiziell waren, wurde die Sommerbluse auch schon im Büro gezeigt. In der zweiten Woche nach der Elternzeit bin ich bereits wieder angekommen. Mein Job macht mir wieder so viel Spaß, dass ich die Zeit dort ebenso geniesen kann, wie die Familienstunden danach. Außerdem ist es eine große Freude zu sehen, wie sich Papa und Sohnemann noch ein bisschen mehr finden und ineinander verlieben.




Durch die Vierseithofbelastung hatten die beiden bislang viel zu wenig Zeit füreinander und das Mamakind kann - wenn ich nicht in Sichtweite bin - viel besser loslassen, als ich das für möglich gehalten hätte. Damit ist ein weiterer kleiner Meilenstein meines Jahresmottos erfolgreich geschafft ...
2

12tel Blick Juli 2014 Vierseithof

Beim letzten 12tel Blick der Fotoaktion von Tabea Heinicker habe ich mich ja schon gefreut, dass endlich Veränderungen gezeigt werden konnten. Diesmal ist der Unterschied aber so groß, dass es für uns selbst noch sehr ungewohnt aussieht, denn sowohl der Anbau wie auch die Scheune sind in den letzten vier Wochen gefallen.

Juli 2014
Wenn man die Bilder im Jahresabstand vergleicht, wird deutlich was alles dem Abrissbagger zum Opfer gefallen ist. Beide Gebäude waren durch fehlende Gründungen oder andere statische Probleme  nicht sanierungsfähig, werden aber in der gleichen Form wieder aufgebaut. Die neue Scheune wird  dabei ein Passivhaus.

Juli 2013
Momentan gibt es an dieser Stelle aber nur ein sehr großes Loch und jede Menge Schutt, aus dem wir versucht haben, wenigstens ein paar Sandsteingewände und Plänersteine für spätere Natursteinmauern zu retten. Im unteren Bild sieht man recht gut den Riss im Südgiebel, der unter anderem den Erhalt des Gebäudes verhindert hat.



Verlassen haben uns inzwischen auch die im Februar gefällten Schwarzkiefern. Ein trauriger Anblick.


Für den  SINNblick 2014  von blick7 war ich diesmal auch wieder besonders aufmerksam:

Gesehen:
Ein riesiger Schutthaufen und ein ganz ungewohnter Blick auf dem Hof.

Gehört:
Die Stimmer unserer zukünftigen Nachbarn, mit denen wir gemeinsam Steine geschleppt haben.

Gerochen:
Sonnencreme auf meiner Haut.

Gedacht:
Wir hätten die Altmaterialiennutzung besser vorbereiten müssen.

Den Bauforschritt zu sehen, mag ich am heutigen Mittwoch und verlinke es daher noch beim Frollein Pfau.
2

Stoffüberraschungstüten von Internaht

Wie versprochen, zeige ich heute die neuen Stoffe auf meinem Creadienstagstisch. Links ist noch verpackt das erwähnte Stoffgeschenk zu sehen , bei dem ich mich - nach langem hin und her - doch für den GOTS-zertifizierten Bio-Sweat im Farbton Beere entschieden habe. Rechts liegt der Inhalt der beiden Überraschungsrestetüten - oben die Jungsfarben, unten die Mädchenträume. Darunter findet sich sogar ein Reststückchen des Bio-Jerseys Flying Dogs nach Sari Ahokainen in der roten Variante*,  von der ich ja bereits die blaue* in den Schlafsackbody verwandelt habe. Ansonsten gibt es ganz viel geringeltes und ein Stückchen Birnen- und Häuserjersey. Sogar Bündchen in richtig guter Qualität konnte man in den Tüten finden. Für den Beeren-Sweat habe ich gleich noch das passende Bündchen mitgenommen.


Nach dem Interview, Bündchenkauf, Atelierbesuch und Bloggertreffen bin ich nun mit meinen Internaht* Themen fast am Ende - nun folgt in nächster Zeit nur noch der Bericht zum Strandkleid*, auf den ich mich aber jetzt schon freue.
1

Bloggertreffen bei Internaht & Rubinhochzeit

Meine erste Arbeitswoche endete mit dem Treffen der Dresdner Nähblogger. Eine prima Belohnung, wenn man schon in der Arbeitswoche viel mehr Überstunden als geplant, einlegen darf. In der sehr angenehmen Runde saßen diesmal Königinnenreich, Resize genadelt, Himmelblau & Sommerbunt, Kuddelmuddel, Stoffverzückt, Schau'n wir mal, Kääriäinen, Strategchen, Friemeleien und Ranunkelchen.


Da Frau Internaht* genau weiß was Nähblogger glücklich macht, gab es Restetüten zum Sonderpreis aus den wunderbaren Stoffen, die bei ihr vernäht werden. Eigentlich wäre es fairer gewesen, wenn - wie ich kurz vorgeschlagen habe - jeder noch eine Kaufchance bekommen hätte, aber da bereits in der ersten halben Stunde der Tütenbestand aufgekauft wurde, habe dann auch ich bei einer Mädchen- und einer Jungsstofftüte zugeschlagen. Was da drin war, zeige ich euch morgen.

Mein schlechtes Gewissen wurde damit beruhigt, dass es für wirklichen jeden Teilnehmer ein Gastgeschenk gab, mit dem wir nicht gerechnet hatten. Nachdem sie uns den Werdegang ihres Unternehmens und die Firmenphilosophie erzählt hatte und wir hinter die Kulissen schauen durften, durfte sich jeder ein Stoffpaket mit den extra für Internaht* produzierten GOTS-Stoffen von Lebenskleidung* raussuchen. Dazu gab es noch eine Zeitschrift und ein bisschen Werbematerial. Was für eine Überraschung! Ich konnte mich nur leider so gar nicht zwischen den verschiedenen Stoffvarianten entscheiden ...

  

Eigentlich hätte ich mich für rot entscheiden müssen, denn am Wochenende wurde die Rubinhochzeit meiner Eltern gefeiert. Aber so schnell wäre wohl ohnehin nichts mehr von meiner Nadel gesprungen und so ist es - mit einem Augenzwinkern - ein spezieller "Blumengruß" geworden, der darauf hindeuten soll, dass wir nochmal 40 Jahre feurige Liebe wünschen.


Aber zurück zu Internaht* - die bei Dresden-näht eingetragenen Blogger bekommen übrigens ganze 10% Rabatt beim Stoffkauf. Ist das nicht verlockend?
1

Transparenzbericht 06/2014

Im Sommermonat Juni bin ich mit 87,52€ das zweite Mal in diesem Jahr in den zweistelligen Bereich abgerutscht, wozu - nicht nur - aber sicherlich auch die kostenlose Vergabe des Werbeplatzes  an Näähglück* geführt hat. Während DaWanda mit 49,87€ das zweitbeste Jahresergebnis erzielte, kamen vom Bücherriesen - nach dem Höhenflug im letzten Monat - nur 26,34€. Damit liegen von Amazon der bislang beste und der schlechteste Monat unmittelbar hintereinander. Interessant!



Unter der 10€-Grenze lagen mit erfreulichen 7,31 € Namensbänder*, 3,97 € Alles-für-Selbermacher* und von Flattr kamen schon fast lächerliche 0,03 €. Dafür habe ich außer den 2 Flattr-Euronen im Juni auch nichts ausgegeben, da ich ja ohnehin einen Geschenkgutschein nutzen konnte.



Im Vergleich zu den Vormonaten war auch der Warenwert eher im unteren Bereich, denn diesmal gab es bis auf die Rezensionsexemplare keine Produkte die vorgestellt werden konnten. Angebote habe ich zwar bekommen, aber die passten diesmal wirklich nicht zu meinem Blogprofil. Rezensionen wurden im Juni für die Bücher "Land & Leinen"*, "Die Umweltfee"*, "Frau Bengali"* und "Wald und Wiese"* geschrieben, die zusammen einen Warenwert von 40,84€ haben. Außerdem habe ich das Schnittmuster Louisa für 7,00€ gewonnen.
 
Im Juni wurden 21 Blogbeiträge freigeschaltet und die Seitenaufrufe fielen auf 24.100. Insgesamt war es kein guter Blogeinnahme-Monat, wobei sich gut beobachten lässt, wie abhängig die Einkünfte von den eigenen Aktivitäten ist. Dafür war das reale Leben um so ereignisreicher und daher bin ich über die Negativentwicklung gar nicht traurig, denn zur Hobbyfinanzierung reicht der Betrag immer noch aus.

Ende Juni habe ich übrigens mein Blog-Design komplett umgestellt und bin nun sehr gespannt, welche Auswirkungen dieser relaunch mit sich bringen wird. Gelistet und mit anderen Bloggern verglichen wurde mein Transparenzbericht des Vormonats wieder hier.

Habt vielen Dank dafür, ihr lieben Über-die-Seite-Besteller!
0

Rezension: essbar. Wildpflanzen, Pilze, Muscheln für die Naturküche

Das einzige, was am großen Waldbuch letzte Woche gefehlt hat, waren Hinweise, was man - neben den Pilzen und bekanntesten Waldbeeren - bei den Waldausflügen alles für den eigenen Speiseplan sammeln kann. Im Standardwerk "essbar"* von Richard Mabey erfährt man, dass dazu mehr gehört, als man vermutet oder zumindest sich oftmals traut.

Abbildung vom Haupt-Verlag

Das mit über 460 Seiten dickbändige Kompendium erschien bereits 1972 unter dem englischen  Originaltitel "Food for free"*, dem 1978 die erste deutschsprachige Ausgabe folgte. Vierzig Jahre später brachte der Autor eine überarbeitete Neuauflage auf den Markt, die der Haupt-Verlag 2013 dem deutschsprachigen Publikum zugänglich machte und mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Vor dem sechsteiligen Hauptteil gibt der Autor in einem Vorwort, dem ein Einführungstext folgt, Einblick in die Entstehung des Buches. Dabei wird bereits angegeben, welche Bereiche das Buch nicht umfasst: keine Gräser und Getreide, die zur Mehlherstellung dienen, da dies unpraktikabel sei, kein Fisch oder wildes Geflügel und Schalentiere nur, weil sie sich laut des Autors eher wie Pflanzen verhalten. Nach Hinweisen zum Sammelverhalten wird auf die einzelen Pflanzenbestanteile eingegangen und die Geleeherstellung ausführlich erläutert. Diesen besonders ausführlichen Teil zum Pektin fand der Mann besonders spannend, der sich mein Rezensionsexemplar einfach als abendliche Leselektüre geschnappt hat. Bereits in diesem ersten Teil sieht man, was dieses Buch* so besonders macht: der Text wird von ganzseitigen, wunderbaren Farbaufnahmen illustriert. Etwas enttäuschend fand ich dabei allerdings, dass sich in diesen Anfangskapiteln kein Hinweis findet, welche Pflanze dabei abgebildet wurde.  

Abbildung vom Haupt-Verlag

Der Hauptteil gliedert sich in "Bäume und Sträucher", "Krautige Pflanzen", "Pilze", "Flechten und Farne", "Algen und Tang" und "Schaltentiere". Dabei fasziniert mich besonders das erste Kapitel. Wer hätte gedacht, was man von Bäumen so alles essen kann ... Zu jeder Pflanze gibt es entweder eine Abbildung oder ein Tableau mit vier Aufnahmen.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Unter der deutschen Bezeichnung wird der lateinische Name angeben. Im Fettdruck gesetzt wird die Pflanze näher beschrieben, dann folgt ein Text, in dem oftmals auch der historische oder volkskundliche Hintergrund näher erläutert wird und schließlich die teilweise wirklich ungewöhnlichen Rezeptvorschläge. Oder habt ihr schon mal Buchenlikör angesetzt oder Beinwellblätter ausgebacken? So ungewöhnlich die Rezepte auch sind, meint der Küchenchef in unserer Familie, dass sich trotzdem vieles wiederholen würde und sich Salat- oder Spinatvarianten dabei häufen. Außerdem gibt es auch nicht zu jeder Pflanzen einen Rezeptvorschlag.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Problematisch bleibt bei diesem Buch mit seinen großformatigen Farbaufaufnahmen, dass bei recht vielen Bildern die Ästhetik vor der Erkennbarkeit der Pflanzen gestellt wurde. Oftmals sind dabei nur Teile der Pflanze erkennbar, die kein sicheres Bestimmen ermöglichen, da beispielsweise die Blätter oder Wurzeln fehlen. Das Buch ist zwar nachdrücklich nicht als botanisches Bestimmungsbuch ausgelegt, aber die Beschreibung der Pflanzen deutet gleichzeitig darauf hin, dass man sich damit auf Sammeltour begeben kann. Zeichnungen am Ende des Buches versuchen dieses Manko zwar abzufangen, aber da dort wiederum die Beschreibungen und Wurzeln fehlen, kann auch damit eine Fehlbestimmung nicht ausgeschlossen werden.

Nach dem 17 seitigen Verzeichnis der Arten gibt es im Anhang ein Verzeichnis der Fachausdrücke, Quellen, Referenzen, Nachschlagewerke - zu denen auch Bestimmungsbücher, wie der "Grundkurs Pflanzenbestimmung"* gehören - sowie ein Register und die Bildnachweise.



Abbildung vom Haupt-Verlag
Für den ohnehin schon versierten Pflanzenkenner ist das Buch* sicherlich eine Schatzgrube, die für 39,90€ erworben werden kann. Ich selber hätte mir übrigens neben den Schalentieren noch ein Kapitel zu Schnecken gewünscht. Die soll es ja in Gärten massenweise geben und vielleicht sind neben den Weinbergschnecken* ja auch noch andere Arten schmackhaft ...

Vom Haupt-Verlag wurde bereits vorgestellt:

0

Atelierbesuch bei Internaht - Kollektion, Stoffe & Kurse

Wie bereits gestern berichtet, habe ich das neue Atelier von internaht* besucht, das praktischerweise gleich im benachbarten Stadtteil Plauen eröffnet hat. Bereits der Eingangsbereich des kleinen Hauses sieht so sommerlich frisch aus, dass man gleich ein bisschen Urlaubsgefühl bekommt und vom Strandkorb träumt. So frisch geht es auch im Ladeninneren weiter.



Bereits im Eingangsbereich wird man von der neuesten Bio-Kollektion in "Himmel-Blau und Feuerwehr-Rot", wie die Inhaberin so schön formuliert hat, begrüßt. Ein Strandkleid* aus der Kollektion ist sogar mit zu uns gewandert und wird vom Tochterkind gerade begeistert "probegetragen*. Im Hauptraum steht der Näher dann vor dem verlockenden Stoffe-Regal, in dem sich vor allem Bio-Stoffe in GOTS-Qualität befinden - darunter auch die "Flying Dogs"*, die ich ja bereits vernähen durfte.



Bei meinem Besuch durfte ich aber auch hinter die Kulissen schauen: dort konnte ich den Maschinenpark bewundern und den habe etwas neidig auf den Zuschneidetisch geschaut. So etwas hätte ich auch gerne. Dort habe ich mir übrigens gleich etwas von den vorbereiten Bündchen geschnappt, die ich gestern gezeigt habe.




Vom Herzschönen Engel Label* habe ich auch schon die Karten gezeigt, die neben liebevoll gestalteten Taschen im Laden angeboten werden. Bereits im August gibt es mit der Porzellanmalerin übrigens direkt im Laden einen ganz besonderen Kurs. Unter dem Motto "Pimp your shoes" werden dabei Schuhe farbenfroh bemalt ... eine spannende DIY-Idee, oder? Einige Beispiele gibt es schon im Laden ...



Mein Interview mit internaht als Blogsponsor der letzten Monate könnt ihr übrigens hier nochmal nachlesen.
2