Reservetechnik

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Verlosung

Rezension: Für Lulu ist jetzt alles anders

Das gebundene Kinderbuch "Für Lulu ist jetzt alles anders"* aus dem Patmos-Verlag erreichte mich mit der Ankündigung, dass darin Leid, Tod und Verlust thematisiert werden. Keine einfachen Themen für ein Kinderbuch, das für junge Leser ab drei Jahren konzipiert ist und für 12,99€ im Handel angeboten wird.

Abbildung vom Patmos-Verlag
Schwierige Lebenssituation kann es für Kinder schnell geben und neben den wirklich tiefgreifenden Veränderungen, die Krankheit und Tod mit sich bringen, auch bereits der Umzug der besten Freundin sein. Die Geschichte um Lulu versucht die gesamte Bandbreite dieser möglichen, für Kinder traumatisieren Veränderungen abzudecken. Zu Beginn der Geschichte von Petra Fietzek, die zunächst Germanistik und Kunstgeschichte ;-) studiert hat, bevor sie als Lehrerin arbeitet und schließlich Schriftstellerin wurde, ist die Welt von Lulu völlig in Ordnung und ziemlich kunterbunt.

Abbildung vom Patmos-Verlag
Die "Veränderungen" werden durch einen Sturm symbolisiert, nachdem nichts mehr wie zuvor ist. Die meisten Freunde sind verschwunden und Lulu spürt nur noch Trauer und vor allem Wut. Die wunderbaren Illustrationen von Mechthild Weiling-Bäcker sind so aussagekräftig, dass sie mir teilweise tiefgründiger erschienen, als der Text.
 
Abbildung vom Patmos-Verlag

Dort gibt es für mich ein paar Stellen, die vermutlich nicht bei jeder Lebenveränderungen funktionieren. Gerade bei Todesfällen ist die Vorstellung, dass die geliebten Menschen einfach nur zu weit weg wohnen, um sie besuchen zu können, sicherlich nur für religiösen Familien eine mögliche Erklärungsweise. Lulu wird anschließend von einem Adler zu unbeschwert spielenden Kindern gebracht, die am Abend selbst berichten, was sie traurig macht.  
Abbildung vom Patmos-Verlag

Eine Feder erinnert sie schließlich am Ende der Geschichte an diese Reise und sie lernt nicht nur zu akzeptieren, sondern sich auch an das Schöne zu erinnern. Als (Erwachsener)Leser hätte ich mir am Ende gewünscht, dass gezeigt wird, wie Lulu neue Freunde findet (ohne die bisherigen Wegbegleiter zu vergessen), aber auch auf den letzten der 32 Seiten sind nur wieder die verlorenen Freunde von den Anfangsseiten zu sehen. Das hat mich irritiert.

Es bleibt aber ein Buch*, dass gar nicht so sehr durch die Länge der erzählten Geschichte überzeugen kann - denn diese ist überraschend kurz - sondern vor allem durch die gewählte Thematik. Es öffnet die Tür zu den wirklich wichtigen, persönlichen Gesprächen zwischen (Vor)Leser und Kind, denn nur diese können meiner Meinung nach traumatisierten oder einfach nur traurigen Kindern helfen.

amberlights Rezensionsportal

 
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Geschenk Schuleinführung: Kinderschürze Werkunterricht

Vor Wochen habe ich angekündigt, dass ich die genähten Einschulunggeschenke hier auf dem blog zeigen wollte, denn bislang gab es ja nur die Verpackung hier zu sehen. Gewünscht und genäht wurde eine Schürze für den (Werk)Unterricht.


Wie für die Zuckertüte kam dabei der Feincord aus dem Sterntaler Werksverkauf zum Einsatz, der mit dem Schlauchfuchs aus der Stickdatei "Fuchs und Freunde" verschönert und mit dem Namen des Erstklässlers personalisiert wurde.


Damit war mein Part an diesem Nähprojekt eigentlich schon erschöpft, denn wie schon bei der letzten Schürzennäherei hat auch diesmal wieder der Mann genäht. Das Schnittmuster kommt aus "Nähideen. Leben und Wohnen mit Stoff"*, wobei die Tasche weggelassen wurde und dafür wieder der bewährte Tunnelzug für das Bindeband statt der vorgeschlagenen Knopfvariante zum Einsatz gekommen ist.


Unser gemeinsames Nähprojekt, dass nun schon ein paar Wochen Schulzeit hinter ich hat, mag ich am Mittwoch. Verlinkt auch bei Made4Boys, Kiddykram und Selbst näht der Mann!
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Designers Open 2014

Wie bereits 2012 und 2013 war ich auch dieses Jahr - wenn auch schon etwas ermattet von den vielen Eindrücken der Grassimesse - bei der Designers' Open. Die lichtdurchflutete Glashalle der Leipziger Messe ist dafür der perfekte Ort. Dieses Jahr wäre ich zwar - da ohne Kinderwagen  - gerne in den Shuttlebus gestiegen, aber mit einem Ticketpreis von 8€ bin ich dann doch lieber zum Bahnhof gestiefelt und habe das überteuerte, da von mir sonst nur selten genutze, Semesterticket verwendet.



Gerne hätte ich bei meinem August-Blogsponsor Kancha vorbeigeschaut, die aber schon weitergezogen waren. Dafür bin ich dem little kiwi Werbeschildchen, das auf dem Kancha-Tisch stand, gefolgt, die dann aber doch gar nichts miteinander zu tun hatten. Der Öko-Shirt-Hersteller produziert nicht nur fair und nachhaltig, sondern schafft es darüber hinaus noch mit einer Stoffmischung aus Bio-Baumwolle, Tenzel oder Lenzing Modal einen wirklichen angenehmen Tragekomfort. Dazu sorgen Siebdruck-Motive für das besondere Etwas.



Ebenfalls ökologisch und fair produziert mit witzigen Motiven auf ihren Shirts Coromandel* aus  Leipzig. Hinter dem Stand fand sich der besonders farbenfrohe Stand mit Unterhosen für den Mann von unabux*, die viele zum schmunzeln brachte, aber aus dem Fashion-Bereich fast schon etwas herausfielen. da sich auf der Designers open vor allem Designer präsentieren, deren Kollektionen alles andere als quitschbunt sind.



Um mich solchen unbunten Design-Nähaufgaben auch irgendwann mal zu nähe(r)n bin ich wieder um den Bücherstapel herumgeschlichen. Dieses Nebeneinander der verlockenden Buchschätze hat man (glücklicherweise) recht selten, denn am liebsten hätte ich sie gern alle! Besonders "Schnittvorlagen entwerfen und abwandeln"* würde sich sehr gut im eigenen Buchregal machen.


Auch wenn die Blogeinnahmen es eigentlich zugelassen hätte, dass ich selbst bei diesen Büchern hemmungslos zuschlage, bin ich sparsam geblieben. Langweilig war mir auf der Rückfahrt dennoch nicht, denn von Flow* wurden gleich drei feine Hefte kostenlos verteilt, von denen ich tatsächlich noch nicht alle habe.


Leider war meine Designers' Open Zeit diesmal doch zu kurz, denn ich habe es nicht mehr geschafft, mir die Sonderausstellungen anzusehen. Vor allem der Nachhaltigkeitspreis Ecodesign und die DaWanda-Auswahl hätten mich sehr interessiert. Passend zum Vierseithofprojekt wäre es auch gewesen, denn es wurde nicht nur ein Kaminofen prämiert sondern auch ein Schlagbohrhammer. Selbst eine Funktionsbekleidungsmarke*, die mit recycelten Materialien arbeitet, und upcycling Teppiche waren dabei.


Nächstes Jahr - vom 23.-25. Oktober 2015 - bin ich bestimmt wieder mit dabei und freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit dem Messemännchen*. Da schwingen bei mir ganz viele DDR-Kindheitserinnerungen mit. Bei euch auch?
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Grassimesse 2014

Nach unserem immerhin 32 vom über 40 Familienmitglieder umfassenden Großtreffen der über drei Bundesländer in Ost und West vertreuten Familie des Mannes und einem recht überraschenden Händeschütteln mit dem Bundespräsidenten Gauck (wobei sich deutlich der Unterschied zwischen der man-muss-nicht-jeden-Prominenten-anreden-Ost-Mentalität und die-Chance-muss-genutzt-werden-West-Mentalität gezeigt hat) bin ich am Sonntag in meiner kinderfreien Zeit noch zur Grassimesse und zur Designers' Open gegangen.


Die Grassimesse ist als Verkaufsmesse für Angewandte Kunst und Design doch deutlich elitärer bei den ausgewählten Designern als die bereits in den Vorjahren besuchte Designers' Open, auf der beispielwesie auch viele Startup-Unternehmen ihren Paltz finden. Da beide Messen zeitgleich stattfinden, bekommt man an nur einen Tag eine wunderbare Mischung und so viel inspririendes zu sehen, dass man sich nur schwer entscheiden kann, worüber man im Blog berichtet.


Als besonderen Schwerpunkt gab es diesmal den Bereich "Design für Kinder", der mich natürlich besonders interessierte. Das sich dort aber nur fünf - wenn auch sehr hochwertige - Aussteller versammeln würden, hat mich schon überrascht. Davon waren gleich zwei aus dem universitären Bereich - wie zum Beispiel "Stapelware" von der Burg Giebichenstein aus Halle und damit (noch) nicht käuflich zu erwerben.


Immerhin präenstierte der Plattformanbieter afilii gleich 17 ausgewählte Designer, darunter die hier im Blog schon gut bekannten bibabox-Produkte*, aber auch pädagogische Produkte der Edition Siebenschläfer*, Schablonen von Schablonella*, große Kindersitzkissen von Toddlehops *und witzige mobile Kinderwiegen, die auch als Bollerwagen funktionieren und von Kidskoje* angeboten werden.


Mein eigentliches Highlight waren aber die die Lauftiere der Holzgestaltung Lipkowsky, deren Pferde und viele andere Tiere nicht nur schräge Ebenen, sondern beim Elefanten durch ein ausgeklügeltes Zugsystem sogar geradeaus laufen. Da leuchten nicht nur die Kinderaugen sondern auch die Erwachsenen freuen sich.


Nicht mehr in der Kinder-Design-Abteilung, aber für diese als wunderbarer Rückzugsort gedacht, präsentiert Andreas Mikutta eine Filzecke, die ich mir wunderbar als Leseort vorstellen kann.


Richtig gut gefallen haben mir auch die Verwandlungskünster und Hochstapler von Viola Lippmann, deren Designideen den Kindern so viel kreativen Spielraum lassen, dass ich selbst sehr neugierig wäre, welche Ideen unser eigenen Tochterkind beim Spiel damit entwicklen würde. Die grottenschlechten Tabletbilder im Dämmerlicht, die weiter dem Ellenbogenbruch geschuldet sind, lassen da leider kaum etwas erkennen.   

Außerdem gab es im Grassimuseum eigentlich striktes Fotografierverbot, so dass zu jedem Designer erst das Gespräch gesucht werden musste, um ein Bilder machen zu können. Eigentlich frage ich zwar ohnehin immer, aber so unter Beobachtung zu stehen, macht es auch anstrengend. Lucia Schwalenberg*, deren Textildesign mich sehr begeistert hat, war für eine Anfrage zum Beispiel zu umlagert. Da Blogberichte ja auch Werbung sind, sollte die Grassimesse ihr Haltung dazu für das kommende Jahr mal überenken.


Ich selbst habe mir überigens auf der Grassimesse von den Blogeinnahmen aus der Keramikwerkstatt Löber-Buchmann unser Hochzeitssymbol für den eigenen Hals gegönnt.


Morgen zeige ich euch meine Entdeckungen bei der Designers' Open 2014.
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Zeitumstellung, Uhren & Uhrmachermeister

Passenderweise am Tag der Uhremumstellung und Ende der Sommerzeit ist meine Sonntagfreude, dass der Uhrmachermeister Frieder Nitzsche aus Radeberg, der diesen Monat den Werbeplatz erobert hat, sein Interview nochmal ergänzt hat. Lest doch mal rein ...


Wie ist das bei euch eigentlich mit der Zeitumstellung? Würdet ihr sie abschaffen und stellt ihr eure Uhren immer alle sofort um? Ich lebe ja gerne immer noch ein paar Tage mit der alten Zeit ... 

Verlinkt bei der Sonntagsfreude.
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Pimp your Shirt #zalandodiy

Die Bloggerei macht so lange Spaß, wie nähen, fotografieren und verbloggen gut in das reale Leben passen. Auf amberlight-label kommt es durch den unaufhörlich in den Bücherhimmel wachsenden Rezensionsexemplarestapel oder völlig überraschende Finalrundeneinzügen zwar tatsächlich manchmal zu unbeabsichtigen Zeitproblemen, aber wenigstens ist man für diese selbst verantwortlich.

Vor zwei Wochen bekam ich ein DIY-Bastelkit angeboten, von dem ich erwartet hatte, dass es nach meiner Rückmeldung innerhalb weniger Tage in meinem Briefkasten landen würde. Tatsächlich kam es aber erst am Einsendeschlusstag an - meine Begeisterung an diesem Contest teilzunehmen, war damit natürlich augenblicklich verflogen. Mit zwei Tagen Verspätung wird es aber dennoch heute nachgereicht.


Das DIY-Bastelkit enthielt ein graues Noisy-may-Shirt* in passender Größe, einen Reißverschluss, ein Lederband und ein Stückchen recht witzigen Moustach-Stoff*. Reißverschluss und Lederband habe ich nicht verarbeitet, aber den Stoff in Kreisform zu applizieren, fand ich eine passende Idee, die das Shirt für mich auch nach Umgestaltung noch anziehbar macht.


Den Kreisnäher habe ich diesmal nicht benutzt, aber dafür nach sehr langer Zeit mal wieder den Raiser verwendet, der die Innovis zur Freiarmstickmaschine verwandelt.So können auch Kaufshirts problemlos bestickt werden, ohne die Seitennaht aufzutrennen. Mit dem Ergebnis bin ich so zufrieden, dass ich das Shirt sicherlich tatsächlich tragen werde. Darüber freue ich mich heute am Freitag.


Das ich nun damit nicht mehr am ursprünglich geplanten Contest teilnehme, finde ich im Nachhinein gar nicht so traurig. So ganz stimmte mein Bauchgefühl beim übergroßen Onlineportal für Schuhe und Mode ohnehin nicht, denn von nachhaltiger Öko-Kleidung mit fairen Produktionsbedingungen und Preisen ist der Anbieter wohl recht weit weg.
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Rezension: Quilten in der dritten Dimension: Techniken und Projekte

Die Neuerscheinung "Quilten in der dritten Dimension: Techniken und Projekte"* aus dem Haupt-Verlag gehört zu den Näh-Büchern, an die man staunend ganz nah ranrückt, um zu verstehen, wie die Nähwerke gemacht wurden. Die Quiltkünstlerin C. June Barnes zeigt auf 128 Seiten dreidimensionale Patworkobjekte, bei denen äußerst kreativ gefaltet, gerafft, gesmokt, gewickelt, gestapelt, geschichtet und verdreht wird.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Bereits auf den ersten Seiten, bei denen es nach einer Einleitung um die Grundaustattung, Nähtechniken, Verzierungen und Präsentation geht, wird dem Leser klar, dass dieses Buch keine Gebrauchsobjekte präsentiert bzw. wie so treffend formuliert wird: "In diesem Werk steht die Form im Mittelpunkt, nicht die Funktion." Bei der Grundausstattung bin ich nicht nur über mir bislang völlig unbekannte Textilbegriffe wie Buckram, Timtex oder Pellon Peltex gestolpert, sondern auch über Materialien - wie Nylon-Mähfaden aus Motorsensen - die wahrscheinlich gar nicht so einfach zu besorgen sind. Auch eine Arterienklemme hatte ich noch nie auf dem Nähtisch.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Sehr hilfreich erscheint mir hingegen eine Tabelle mit Handlungsaufforderungen, die von "Gestalte es zusammenklappbar" über "Bring es zum Aufleuchten" bis hin zu "Wähle eine andere Textur" wahrscheinlich jedem Kreativprozess eine neue Richtung geben können. Eine wirkliche Inspirationsquelle!

In den folgenden sechs Kapiteln wird mit den Flächen gearbeitet und nicht nur die verschiedenen Techniken vorgestellt sondern auch die unterschiedlichsten Formen. Bei den platonischen und archimedischen Körpern, Pyramiden, Halbmonden und Zylindern ist teilweise so viel mathematischen Vorstellungsvermögen notwenig, dass ich aus Gründen nicht sicher bin, ob das Endergebnis bei mir auch so aussehen würde.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Es folgt eine Galerie mit den Werken von sieben Quiltkünstlern, die jeweils mit einem Text vorgestellt werden. Zu den vorgestellten Werken von Linzi Upton gehört sogar ein gequiltete Jurte, die mit 18 jeweils 76 x 137 cm großen Patworkstücken bekleidet ist.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Da sich mit "Stitching to Dye in Quilt Art"* und "Exploring Dimensional Quilt Art"* bislang nur englischsprachige Publikationen auf dem Markt befanden, ist ""Quilten in der dritten Dimension: Techniken und Projekte"* für 29,90€ eine der schönsten Neuentdeckungen für mich auf diesem Gebiet. Lediglich das Cover könnte irreführend sein, da mit den Vasenobjekten der Eindruck erweckt wird, dass eben doch Gebrauchsgegenstände vorgestellt werden. Bis auf einige - wunderschöne - Schalen sind diese aber in der Minderheit. Gewünscht hätte ich mir außerdem eine ausführlichere Anleitung zu den großartigen Quiltoberflächen, die den eigentlichen Reiz vieler Objekte ausmachen.

Vom Haupt-Verlag wurde bereits vorgestellt:
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Verlosung: Goodie Bag zum Etsy Kids Pop Up Shop Dresden #etsykidsdresden

Großartigerweise wurde amberlight-label ausgewählt, Goodie Bags zum ersten Etsy Kids Pop Up Shop verlosen zu dürfen, der am 7. und 8. November in Dresden im Atelier von Frau Internaht* stattfinden wird. Etsy-Events habe ich selbst ja nicht nur in Berlin besucht, sondern auch in meiner Stadt am Etsy Lab und wenige Wochen vor der Geburt des Sohnemanns an der Etsy Craft Party teilgenommen.

Diesmal präsentieren 20 ausgewählte Designer ihre handgefertigten Stücke für Kinder aller Altersstufen direkt vor Ort. Einige wohlbekannte Namen sind darunter aber auch Neuentdeckungen: engeren Kontakt gab es auf meinem Blog bereits mit bibabox*, deren großes Papphaus in unserem Kinderzimmer steht und auch Small Caps* konnte ich bereits vor Jahren persönliche kennenlernen. Neu sind für mich hingegen das snugstudio, Jungs & Söhne, Carolina Búzio, Ehrtweibchen, Alinear, die Knuschels, toadstoolsmasks, hebbedinge, kandatsu, Benditz Berliner Kindermoden, BABYmien, Blauer Tiger, Studio Orijin, Alua Liule und Life is delicious. In meinen Goodie Bags, die an euch gehen, sind kleine Kostbarkeiten von ambaZamba* und MistrSandman*.


Verlosungsbildchen zum mitnehmen
Beide Designer darf ich in einem kurzen Interview vorstellen, bei denen ich ausnahmsweise und auf eigenen Wunsch sogar mal Menschen mit Gesicht hier auf dem Blog zeige:

AmbaZamba*

Abbildung von ambaZamba*

Warum hast du dich dafür entschieden einen Etsy Shop zu eröffnen um deine Produkte zu verkaufen? 
Weil Etsy hübsch ist und ich da die ganze Welt in meinem Shop* habe!

Wenn du gerade nicht selbst produzierst, was tust du?

Dann mache ich z.B. (Guerilla-) Marketing, d.h. kostenlos aber nicht umsonst! Ich pflege meinen Etsy-Shop*, meinen Blog und meinen Facebookauftritt. Und mache eben alles, was es in einem Einfrauunternehmen zu tun gibt vom Versand über Materialbestellung bis hin zum Werkstattkehren.

Was bedeutet “handgemacht” für dich?
 

...das immer auch eine Portion Liebe im Produkt steckt!

Woher kommt deine Inspiration?

Irgendwie von überall. Manchmal sind es die Farben eines Fisches im Zoo, manchmal inspiriert mich ein Fundstück im Internet oder ein Bedarf weckt meine Kreativität. Manchmal denke ich einfach nur: "was könnte mir gerade gefallen?" und schwupps kommt eine Idee.

Wo befindet sich dein Studio/deine Werkstatt?

Oh, es ist nur eine Werkecke in unserer offenen Wohnebene.

Wie würdest du deinen kreativen Prozess beschreiben?
 

Inspiration - Materialsuche - Durchführung

Hast du ein Lieblings-Produkt, das handgefertigt wurde?
 

Eine Streifenhörnchenbrosche* von fraufischers*, gibt's auch auf Etsy!

Wo wärst du mit deinem Business gerne in 10 Jahren?
 

Es soll gerne so bleiben, wie es ist! Viel mehr möchte ich gar nicht!
 

Gewinnen könnt ihr von ihr ein wunderbares Monster ZYKLOPEN Täschchen für Kleinkram* - allerdings in orange und in Etui-Form. Lasst euch überraschen!


Abbildung von ambaZamba*


 MistrSandman*

Abbildung von MistrSandman*
Warum hast du dich dafür entschieden einen Etsy Shop zu eröffnen um deine Produkte zu verkaufen? 
Um mein Studium zu finanzieren.

Wenn du gerade nicht selbst produzierst, was tust du?

 Ich studiere Musikwissenschaft.

Was bedeutet “handgemacht” für dich?
 
Etwas, was das hektische Alltagstempo ein bisschen verlangsamt.
Ein Plattform, wo Beziehungen zwischen dem Produzent und dem Kunde genauso wichtig sind, wie die Qualität des Produkts.


Woher kommt deine Inspiration?
 
Aus den Rückmeldungen meiner bisherigen Kunden und vintage Kinderbücher.

Wo befindet sich dein Studio/deine Werkstatt?

 In meinem kleinen Dachbodenzimmer in der Nähe von Hamburg, wo ich gerade wohne.

Wie würdest du deinen kreativen Prozess beschreiben?

 Ganz einfach. Ich sitze und ich filze.

Hast du ein Lieblings-Produkt, das handgefertigt wurde?

 Von meiner Mama gestrickte Wollsocken.

Wo wärst du mit deinem Business gerne in 10 Jahren?
 
Ich würde gerne ab und zu immer noch etwas Handgemachtes in meinem eigenen Studio machen.

Gewinnen könnt ihr von ihr einen kleinen, handgefilzten Bären* mit Gänseblümchen auf dem Bauch.

 
Abbildung von MistrSandman*
Wie kommt ihr nun zu so einem feinen Goodie Bag? Die Verlosung läuft bis zum 7. November 2014 und ihr könnt mit einem Kommentar unter zu diesem Blogeintrag in den Lostopf hüpfen. Für die Verlosungszeit werden auch anonyme Kommentare zugelassen.


 Fein wäre es, wenn ihr das Verlosungsbildchen auf euren Blog mitnehmt. Mitmachen könnt ihr auch via Instagram, wo meine Goodie Bag Verlosung mit dem hashtag #etsykidsdresden und @amberlightlabel im Laufe des Tages online geht. Die etsy-Geschenke unter meinen Bloglesern verteilen zu dürfen, mag-ich-am-Mittwoch, auch wenn ich sie am liebsten sehr behalten würde.
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12tel Blick Oktober 2014 Vierseithof

Der Standort für meinen 12tel Blick ist weg, denn an dieser Stelle klafft gerade ein ganz tiefes Loch! Meine Idee, dass so ein Gullideckel bestimmt trotz Großbauprojekt an der gleichen Stelle bleibt, hat sich damit nicht bewährt. Nach viel Kletterei ist der Standort aber wenigstens nur gering in der Höhe verschoben.

Oktober 2014
Der Vergleich zum Vorjahr macht deutlich, dass wir mit dem Rückbau weiter voran kommen. Nun ist nicht nur die Scheune und der Anbau weg, sondern seit dem letzten 12tel Blick im September auch die Überdachung des ganz tiefen Brunnens und sogar der Außenputz ist abgeschlagen.

Oktober 2013

Standort des bisherigen 12tel Blicks

Auch das Putzabschlagen bewältigen wir nun als Eigenleistung an den Altbauten. Selbst ohne meine Ellenbogenbrucharm hätte ich den sechs Kilo Bohrmeisel wohl kaum mit ausgestreckten Armen auf einer wackligen Leiter stehend, halten können. Fazit des Mannes war dann am Abend auch “Ich fühle mich wie ein Klecks Griesbrei.” und “Ich glaube, der Mörtel bindet gerade in meiner Nase ab.



Für den SINNblick 2014  von blick7 war ich diesmal wieder selbst aufmerksam:

Gesehen:
Überall Matsch und keine Spur von den Betonflächen mehr im Innenhof.

Gehört:
Wieder Bohrmeisel, die Putz abschlagen.

Gerochen:
Herbstluft.

Gedacht:
... hoffentlich fällt der Mann, der als Kind überall runtergefallen ist, diesmal nicht von der Leiter, denn einen gebrochener Arm in der Familie reicht. Glücklicherweise hat ihn bislang nur ein Putzscholle leicht getroffen und die netten Nachbarn haben außerdem eine stabilere Leiter zur Verfügung gestellt.

Verlinkt beim 12tel Blick ist eine Fotoaktion von Tabea Heinicker und beim
SINNblick 2014  von blick7.
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