Mathematisch

Teelicht-Adventskalender

Knöpfe

Gewonnen: Unterhosen von Kleine Griebe

Im Sommer wurde ja angekündigt, dass es noch einige Beiträge aus der Rubrik "Geschenktes"  und "Gewonnenes" gibt, die bislang hier nicht gezeigt werden konnten. Dazu gehören die wunderbaren Unterhosen, die ich schon vor ganz vielen "Monden" abholen durfte, da ich sie bei Kleine Griebe* gewonnen hatte.


Nach meinem Gefühl, wäre es ja langsam an der Zeit, dass sich der Sohnemann von seinen Stoffwindeln trennt und dann endlich in diese schicke Unterwäsche schlüpfen kann. Momentan sind da aber (sehr) wenige Fortschritte zu verzeichnen und so warten die bunten Unterhosen weiterhin auf ihren Ersteinsatz.

Verlinkt bei Mittwochs mag ich.
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Goodie-Bag und Stoffkauf #lillestofffestival2015

Da für meinen Festivalbericht zunächst Gedanken und Bilder sortiert werden müssen, zeige ich heute am Creadienstag erstmal meine Mitbringsel vom Lillestofffestival. Den Festivalteilnehmer erwartete ein ganzes Goodie-Bag, dass sicherlich einige schon bei Instagram gesehen haben. Im Stoffbeutel fand sich eine Tasse mit Porzellanlöffel, zwei Karten - von denen eine von der Stoffdesignerin des Bora-Stoffes* gestaltet wurde - ein Button, saure Drops mit Lillestoff-Schriftzug und ganze 1,50 m des Bio-Jersey-Stoffs "sew in love"*, mit dem ich allerdings recht wenig anfangen kann. Die Nähmaschinen mit Herz kann ich mir weder an mir noch an den Kindern als Kleidungsstücke vorstellen. Am liebesten würde ich ja tauschen, falls sich hier eine sew-in-love-Begeisterte Näherin findet ....



Richtig begeistert - und daher bin ich auch trotz dem ich-kaufe-keinen-Stoff-Mantra doch schwach geworden - bin ich aber bei bei den Lillestoff Löwen* und der Bio-Jersey "Piratenwelt" von Susalabim*. Meinen Bericht zur Begegnung mit den Lillestoff-Desigern gibt's dann demnächst hier beim Festivalrückblick.

Verlinkt bei Malamü.
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Rezension: Happy me Glücklichmacher für den Alltag - Geschenkbuch

Mein heutiges Rezensionsexemplar der Woche, das mir diesmal wieder von Blogg dein Buch zur Verfügung gestellt wurde und aus dem Moses-Verlag kommt, ist wohl erstmals keine Publikation, die ein langes Leben im Bücherregal erwartet. "Happy me Glücklichmacher für den Alltag - Geschenkbuch"* wird wohl - so lange es noch nicht "verbraucht" ist - auf dem Kreativtisch liegen, denn dahinter verbirgt sich kein Lesebuch, sondern eine verwendbare "Inspirationsquelle".

Abbildung vom Moses-Verlag
Auf 162 Seiten finden sich in drei Teilen zunächst Sprüche, denen 80 Aufkleber und 16 Postkarten folgen. Damit haben die Autorin Silke Brandes und die Illustratorin Lydia Keßner ein Sammelsurium an Bastelmaterial zusammengestellt, dass bei mir sicherlich nicht im Buch bleiben wird, sondern helfen wird, Geschenke zu verzieren, Glückwünsche niederzuschreiben oder auch einfach nur den Schreibtisch zu schmücken. Meine DIY-Seele ist jedenfalls sehr begeistert.

Abbildung vom Moses-Verlag

Gewünscht hätte ich mir lediglich noch, dass sich nicht nur die Sticker und Postkarten einfach aus dem Buch herauslösen lassen, sondern auch noch die Spruchseiten mit einer Perforation versehen wären, denn sie im Buch zu belassen, macht für mich keinen Sinn. Außerdem ist dieser Teil des Buches doppelseitig gedruckt, so dass man sich leider für einen Spruch bei der Weiterverwendung entscheiden muss. Bei einigen Lebensweisheiten wird mir das gar nicht so einfach fallen.

Abbildung vom Moses-Verlag
Eigentlich müsste ich diesen Buchvorstellung auch noch auf meiner eigenen Seite zu den Geschenkideen für Erwachsene verlinken, denn damit lassen sich bestimmt viele dekoverrückte Frauen glücklich machen, oder? Das Geschenkebuch* gehört übrigens gleich zu einer ganzen Serie, denn aus der Happy-me-Reihe gibt es auch Postkartenbücher*, Zettelblock*, Tassen* und soar ein verlockendes Alphabet-Stempelset*.

Abbildung vom Moses-Verlag


amberlights Rezensionsportal


Bei so viel Lebensglück in Buchform - und damit es hier im Blog nicht nur um die wirklich ernsten Themen geht - nehme ich heute mal wieder am Freutag teil und liste für  H54F und Friday Fives noch auf, wofür ich (diese Woche) dankbar bin:

1.) Gestern die Rückmeldung bekommen zu haben, dass der Herzultraschall beim Tochterkind komplett unauffällig war und da tatsächlich die Natur nur ein Fädchen vergessen hat zu befestigen- was ich als Näherin gut verstehen kann
2.) mitorganiseren zu können, dass die Stoffbeutel nun die richtigen Empfänger erreichen
3.) zu wissen, dass für die 97 Kinder in der Zeltstadt die Anzahl der Stoffbeutel aus der Nähgruppe reichen werden
4.) das Wochenende allein zum Lillestoff-Festival fahren zu dürfen
5.) vorher bei guten Freunden übernachten zu können
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Blogparade #meinfreundsalim #bloggerfürflüchtlinge Zwischenbericht No. 2

Da heute (schon?) wieder ein 24. auf dem Kalenderblatt steht, wird es Zeit für den angekündigten nächsten Monatsbericht zu meiner eigenen Blogparade und dem dazugehörigen Kinderbuch zur Flüchtlingsthematik, das eigentlich auf Lesereise gehen sollte.


Ganz ohne Nachfrage meinerseits hat sich die Liste der Lese- und Blogwilligen in den letzten vier Wochen um zwei Namen erweitert:

Blogleserreihe:
Momentan kann sich das Buch aber offensichtlich noch nicht von Frau Schnittchen trennen und hat die zweite Reisestation daher noch nicht erreicht. Zu sehr drängeln möchte ich nicht (denn mit zu vielen Vorhaben in viel zu kurzer Zeit kenne ich mich gut aus), aber wenn es diese Reisegeschwindigkeit beibehält, ist es erst in einem Jahr bei der derzeit letzten Lesestation.




Auch im Verlinkungstool der Blogparade sind nur meine eigenen beiden Beiträge zur Essenverteilung im Zeltcamp und zum Dresdner Nähbloggertreff hinzugekommen. Auch wenn ich mich dort weiterhin über alle Blogeinträge freue, die sich mit diesem Thema beschäftigen, scheint die Blogparade von Blogger für Flüchtlinge eine deutlich höhere Anziehungskraft zu haben. Um so mehr habe ich mich gefreut, dass auch meine eigene kleine Blogparade dort verlinkt ist.

Screenshot Quelle

Bleibt nun noch, was mir in den letzten vier Wochen in der Bloggerwelt aufgefallen ist. Zunächst sind das - selbst im fernsehlosen Haushalt - die Informationen über die Dimensionen der Flüchtlingsströme, die so nah sind, wie wohl in den letzten Monaten und Jahren noch nie. Auch das Bild des ertrunkenden Kindes haben wohl viele gesehen. In der Bloggerwelt war es für mich aber vor allem der Beitrag von Lucie Marshall, die berichtet, dass bei den Überfahrten weinende Kinder über Bord geworfen werden. Die Vorstellung, dass man selbst mit seinen Kindern auf der Flucht wäre und ihr weinen dabei ein Todesurteil sein könnte, macht mich sprachlos vor der Grausamkeit der Welt.
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Solidarische Landwirtschaft Schellehof August 2015

Der August stellte uns in der Haupterntezeit der solidarischen Landwirtschaft vor einige organisatorische Probleme, denn nicht nur unsere eigenen Reisezeiten mussten überbrückt werden, sondern auch noch die unserer Ernteteilteilerin. Im Gegensatz zu den "normalen" Gemüse-Kisten kann man seinen Ernteanteil ja nicht abbestellen und die Abbholung ist verpflichtend. In der zweiten Woche waren wir selbst gerade verreist und der Onkel unserer Kinder sammelte das Obst für uns ein, dass wir dann zusammen essen konnten. In der letzten Augustwoche bekam außerdem die Ernteteilerin die gesamte Kiste und dachte glücklicherweise trotzdem an das Überblicksbild.


Was war nun drin im Sommermonat August? Am Monatsanfang gab es eine Gurkenschwemme, die so groß war, dass es sogar eine Gurkeneinmachaktion gab. Dabei schafften es unglaublich fleissige Mitglieder 123 (!) Gurkengläser zu befüllen. Bei uns gab es bei den tropischen Temperaturen eiskalte Gurkensuppe - zu viel waren uns die Gurken nicht.


Ansonsten gab es erfreulich viele Tomaten in verschiedensten Sorten und völlig unerwartet Obst. Pflaumen und Birnen waren dabei, die wohl auch auf dem Schellehof wachsen, aber nur in die Kiste wandern, wenn sich ein Erntehelfer finden. Die Sonnenblume für die Mtglieder fand ich eine besonders herzliche Idee. Biofleisch gab es diesmal auch wieder, wobei sowohl die Rouladen aus der Kuh Hanna wie auch die ersten drei Bratwürste komplett von unserer Ernteteilerin verspeißt wurden.

Der August war nicht nur bei der Gurkeneinmachaktion sehr ereignisreich, denn unter anderem wurde noch ein Hof-Sommerfest organisiert und viele Mitmachaktionen angeboten. Der Kisteninhalt begeistert mich weiterhin sehr, dass wir aber nur das frische Gemüse genießen und uns zu wenig engagieren, belastet mich mittlerweile doch etwas. Beim derzeitigen Stand unseres Vierseithofprojekts ist es zwar völlig illusorisch, dass sich daran in nächste Zeit etwas ändern könnte, aber da ich mich aus meiner eigenen Vorstandsvereinszeit noch gut erinnen kann, wie deprimierend es ist, wenn sich nur vereinzelte Mitgleider beteiligen, würde ich mir wünschen, dass wir mehr mitmachen könnten. Immerhin habe ich aber im August die Rückmeldung bekommen, dass sich in der Bloggerwelt nach meinen Berichten hier und auf Instagram tatsächlich jemand einer Solidiarischen Landwirtschaft in seiner Nähe angeschlossen hat. Das freut mich sehr am Mittwoch.

Verlinkt bei  Ei(nfach)-Na(chhaltig)-B(esser leben) und Mittwochs mag ich.

Mit dem leetchi-Tool haben wir ein virtuelles Bio-Lebensmittel-Sparschwein aufgestellt, das unsere Vierseithofsanierungskasse entlasten könnte. Der halbe Ernteanteil kostet momentan 1€ pro Tag/pro Kind. Wenn du auf meinem blog etwas nützliches für dich gefunden hast, freuen wir uns über einen Euronentaler ...




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Sternenhose, Gr. 86/92

Bevor die Nacktfußbilder hier im Herbstwetter zu seltsam wirken, zeige ich noch schnell die zweite Hose, die kurz vor der Septemberurlaubswoche an der Müritz entstanden ist. Genäht wurde zeitgleich mit der Giraffenhose mit Zackentasche wieder nach dem Schnittmuster Kinderhose von Näähglück*. 


Diesmal war es jedoch nur die ganz einfache Variante ohne Taschen und auch ohne Zackenband. Dafür kamen mit einem bei Internaht gekaufte Stoff und Bündchen Materialien zum Einsatz, denen man die Qualitätsunterschiede einfach anmerkt. Vernäht wurde kuschelweicher, aber etwas dickerer Bio-Jersey von Hamburger Liebe* und Streifenbündchen in hellblau-weiß.


Glücklicherweise ist die Hose in der Länge etwas reichlich geraten, denn ich weiß schon jetzt, dass ich ihm dieses Beinkleid sehr gerne möglichst lange anziehen werde. Während unseres Zelturlaubs war der Sohnemann zusammen mit seinem Finkid Hoodie* jedenfalls selbst perfekt gekleidet, als alle anderen Zelturlauber bereits abgereist waren, weil die Temperaturen in den Morgenstunden nur noch im einstelligen Bereich lagen.


Ein bisschen hab ich mich übrigens geärgert, dass mir dieser Stoff nicht schon für die Geburtstagshose in die Hände gefallen ist, denn die Farbkombination zum Geburtstagsshirt gefällt mir viel besser als die SchlafanzugStreifenhose. Auch bei der miturlaubende Dame aus unserem Freundeskreis schien er damit einen positiven Eindruck machen zu können.


Überhaupt hat der nun 2jährige Sohn uns in diesem Urlaub mal wieder sprachlich die Sterne vom Himmel geholt. Von Ausrufen wie "Boah, ist das dunkel da draußen!" über endlos-Sätze wie "Auf dieser Rutsche darf man rutschen, aber auf dieser Rutsche darf man ni(ch)t rutschen, denn da ist eine Pfütze." bis zu "Ich habe große (sch)Merzen, ich brauche Medizin" war alles dabei. Auch klettertechnisch scheint er topfit zu sein, wobei wir lieber nicht mehr so genau hingeschaut haben, wo er gerade langbalancierte. Dafür werden wir diese Woche nun genauer untersuchen lassen, warum der junge Mann so dünn bleibt ....


Verlinkt bei  My-kid-wears - da die Hose auch gestern getragen wurde - Made4Boys, Kiddykram, Creadienstag, Handmade on Tuesday und den Dienstagsdingen.
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Dresdner Nähbloggertreff im September #sewasmilebag #bloggerfürflüchtlinge

Meine Sonntagsfreude ist heute, dass der monatliche Nähbloggertreff im September diesmal für die Flüchtlingshilfe genäht und sich dabei an der Aktion "Sew a smile" beteiligt hat. Die "Kümmelschänke" - unser Hochzeitsfeierort - war so nett uns dafür einen entsprechenden Raum zur Verfügung zu stellen.




Genäht wurde nach der Anleitung von Makerist* und so wie ich mich erinnen kann, waren wir bei keinem der bislang 58 Treffen so konzentriert und produktiv. In einzeln vergebenen Arbeitsschritten nähten zusammen Königinnenreich, Friemeleien, Mit Nadel und Faden, Kääriäinen, dieAtze näht, OrNeeDD, Carla näht und eine Organisatorin der Dresdner Sew-a-smile-Gruppe. Wenn ich richtig gerechnet habe, hat meine Overlock an diesem Abend 238 Nähte geschafft. Das leckere Essen der Kümmelschänke war dabei eine willkommene Pause.



Die meisten Nähutensilien wurden selbst mitgebracht, aber Alles für Selbermacher* und Mut mit Stil spendeten die Kordel. Insgesamt haben wir an diesem Abend über 65 Smile-Bags geschafft, von denen bei einigen noch die Plotterdatei von Nicibiene aufgebügelt werden konnte.



Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass die die Beutel ihren Zweck erfüllen und - neben dem Unterstützungsgefühl - einige Plastiktüten der Flüchtlinge durch die Stoffrucksäcke ersetzt werden können. Noch wichtiger wird aber sein, dass die neuen Besitzer ihre Stoffrucksäcke mit den notwendigsten Überlebensutensilien an einem sicheren Platz abestellen können ...

Verlinkt auch bei #bloggerfürflüchtlinge und #meinfreundsalim.
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Löbtauer Hof-Flohmärkte

Obwohl heute eigentlich wieder ein Eigenleistungseinsatz auf dem Vierseithof geplant war, habe ich mich spontan umentschieden und dafür lieber etwas für mein Jahresthema getan. In unmittelbarer Nachbarschaft fand heute ein privater Flohmarkt statt, bei dem ich mich mit meinen Sachen sogar noch nach Beginn extrem spontan dazu stellen durfte.




Solche nachbarschaftlichen Aktionen, bei denen man sich im Stadtteil gleich noch ein bisschen besser kennenlernt, begeistern mich ja immer sehr. Dazu strahlte die Spätsommersonne und die Hofgemeinschat hatte für die Verköstigung gesorgt.




An den Nachbar(schaft)ständen gab es außerdem einiges zu entdecken. Diese Baukästen für den DDR-Plattenbau* waren mir bespielsweise komplett unbekannt, wobei ich in Gorbitz nur wenige Einfamilienhäuser in moderner Bauweise kenne. Dafür war der Stand des Holzhof-Verlags, der ebenfalls unmittelbar in der Nachbarschaft wohnt, eine Reise zurück in meine Kindheit* - Frösi*, Mosaik* und die Digedags* .... sind seitdem wirklich schon mehrere Jahrzehnte vergangen?



Gestern und heute abend werde ich mich wieder für die Menschen angagieren, die derzeit keine Zukunft haben. Wenn man die endlosen Flüchtlingszahlen bedenkt, kann ich nur hoffen, dass unser Land nicht nur eine "Unterbringung" schafft, sondern auch eine lebenswerte Zukunftspersepektive.

Zuerst veröffentlich auf amberlight-label.
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Freizeitaue Dresden-Löbtau: Bürgergarten Columbusgarten 2.0

Vor drei Jahren entdeckte ich in meinem Stadtteil einen Brachlandgarten, der sehr an guerillia garding erinnerte, aber auch damals schon vom Ortsamt genehmigt war. Inzwischen hat das "Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft" der Stadt Dresden dort zusammen mit dem Landschaftarchitenbüro freiraumentwicklung ehrler einen perfekt angelegten Bürgergarten realisiert, der nun gerade seine erste Pflanzperiode beendet.



Es gibt auf dem Gelände nicht nur jede Menge Beete sondern sogar eine Wasseranlage mit Brunnen. Außerdem sind rund um den Brunnen Metalltafeln mit den Strophen eines Gedichtes von Joseph von Eichendorff eingelassen und Informationstafeln - unter anderem mit Kinderspiel-Ideen für draußen - aufgestellt. Schließlich findet man nach Befragung der Suchmaschine auch eine entsprechende Online-Plattform zum Bürgergarten.



Auch wenn wir dieses Jahr durch den Ernteanteil der solidarischen Landwirtschaft Schellehof mit Gemüse gut genug versorgt sind, würde mich schon noch interessieren, ob die Beete nun personenbezogen aufgeteilt sind oder ob jeder, der mal gießen geht, auch ein paar Tomaten abpflücken kann. Das die Energie und das Engagement, das hinter solchen Projekt steht, aber so erfolgreich war, freut mich - nicht nur am Freitag.


 Verlinkt bei beim Freutag, Grünzeug und Ei(nfach)-Na(chhaltig)-B(esser leben).

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Rezension: Nähen perfekt und Shape Shape

Auch auf meinem eigenen Geburtstagsgeschenketisch im August wanderten möglichst nur familiäre Geschenke, die unsere Vierseithofsanierungskasse nicht belasten. Daher war ich begeistert, dass mir der stiebner Verlag erstmals die Möglichkeit gab, aus seinem Verlagsprogramm Rezensionsexemplare auszuwählen.

Für die Nähbegeisterten bietet dieser Verlag großartige Publikationen an. "Richtig nähen mit Overlock- und Coverlock-Maschinen"* gehört schon länger zum Bestand meines eigenen Buchregals und in wenigen lese ich so oft nach, wie in diesem Buch. Für den Mann zur Geschenkeübergabe entschied ich mich daher für "Nähen perfekt - Die Grundlagen sauberen Nähens"* und "Shape Shape - Minimalistische Mode mit maximaler Wirkung - Schnittmuster und Nähanleitungen"* die beide zwar nicht zu den derzeitigen Neuerscheinungen gehören, aber deren Inhalte sehr verlockend klangen.


Abbildung vom Stiebner-Verlag

Wie der Titel "Nähen perfekt - Die Grundlagen sauberen Nähens"*bereits ahnen lässt, handelt es sich bei der Publikation der Modedesignerin Yoshiko Mizuno um ein Grundlagenwerk. Der Inhalt gliedert sich in die Kapitel "Bügeltechniken", "Grundlagen des Zusammennähens", "Verstürzen", "Versäubern von Naht- und Saumzugaben", "Versäubern von Säumen" und Abschlussarbeiten", die jeweils wieder in einzelne Themenbereiche unterteilt sind. So bekommt man auf 132 Seiten zahlreiche Nähaufgaben Schritt für Schritt erklärt.

Abbildung vom Stiebner-Verlag

Bei jedem Kapitel werden die Unterthemen auf der Hauptseite durch kleine Registerkarten an der Seite angegeben, so dass man beim Seitendurchblättern sehr schnell die richtige Stelle findet. Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis würde sich damit schon fast erübrigen, wobei die schematischen Darstellungen bereits dort bei der Auswahl helfen. Dieser didaktische Aufbau des Buches hat mich sehr begeistert.

Abbildung vom Stiebner-Verlag
Jeder vorgestellte Arbeitsschritt wird durch Fotografien und schematische Zeichungen illustriert, während die kurzen Erläuterungstexte fast schon in den Hintergrund treten.

Verwundert hat mich bei dieser Publikation allerdings, dass die farbliche Gestaltung nach den ersten 24 Seiten überraschend endet. Während das 1. Kapitel noch komplett mit Farbfotografien und einem frischen Layout überzeugen kann, folgen danach ausschließlich Schwarz-Weiß Aufnahmen. Ein bisschen bekommt man dabei den Eindruck, dass die Finanzierung für eine vollfarbige Gestaltung nicht mehr gereicht hat. Auch wenn es inhaltliche in den nächsten Kapiteln keine Einschränkung gibt, hätte mich eine durchgängige Farbgestaltung (noch) mehr begeistert.

Abbildung vom Stiebner-Verlag


Abbildung vom Stiebner-Verlag

Die Publikation "Shape Shape - Minimalistische Mode mit maximaler Wirkung - Schnittmuster und Nähanleitungen"* der japnischen Grafik- und Modedesignerin Natsuno Hiraiwa hat hingegen einen typischen Aufbau japanischer oder auch amerikanischer Nähbücher. Nach dem Inhaltsverzeichnis folgt ein Tafelteil, bei dem die 19 Kleidungsstücke und Accessoires in Einzelaufnahmen ganzseitig präsentiert werden.

Abbildung vom Stiebner-Verlag
Nachgenäht werden können unter anderem fünf Blusen, vier Röcke, eine Hose aber auch zwei Taschen und mehrere Schal und Stola-Varianten. Insgesamt könnte man sich mit diesem Buch also komplett einkleiden und hätte auch noch die passende Tasche dazu. Die Schnittmuster befinden sich in einer Papiertasche auf der letzten Seite des Buches. Für Näherinnen mit "europäischen" Maßen, zu denen auch ich gehöre, werden einige Schnitte aber nur mit Anpassungen nähbar sein, denn es wird von einer Körpergröße mit 1,60 m ausgegangen und die Einheitsgrößen beziehen sich auf Small, Medium, Large.  Hinter Small verbirgt sich allerdings ein Taillenumfang von 66 cm (!) und mein Brustumfang ist leider schon jenseits der Large-Größe.

Abbildung vom Stiebner-Verlag
Nach den Tafelseiten folgen die Anleitungsseiten, die ausschließlich mit schematischen Zeichungen und Erläuterungstexten versehen sind. Fotografien gibt es auf diesen Seiten nicht mehr. Viele der Modelle in diesem Buch überzeugen mich sehr und ich denke, dass das eine oder andere Nähergebnis demnächst auch hier im Blog zu sehen sein wird.


Abbildung vom Stiebner-Verlag

amberlights Rezensionsportal

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Rückblick Pop-up Shop - Etsy Zuhause in DRESDEN

Wie letzte Woche angekündigt, konnte man am Sonnabend das Event "Etsy - Zuhause in der deiner Stadt" besuchen. Neben Berlin, Düsseldorf, München und Wien war auch Dresden dabei, wo lokale Designer aus Sachsen und Thüringen im Internaht Atelier präsentiert wurden.



Glücklicherweise durfte einige Blogger und Designer bereits am Vorabend vorbeischauen. Da für mich das Wochenende neben dem Baueinsatz gleich zwei Geburtstage und ein Besuch bei Freunden in Leipzig brachte, war ich über diese Möglichkeit sehr froh, auch wenn das Abendlicht nicht für wirklich gute Blogbilder geeignet war. So ein kinderfreier Partyabend mit leckerer Curasao-Bowle - die geradezu perfekt zum Filzfahne* von werkundstoff* aus Erfurt passte war - war für mich ein wunderbarer Start ins Wochenende.


Etsy-Shop werkundstoff* aus Erfurt

Das besondere an solchen Abenden ist der Direktkontakt zu den Designern. Ich bin immer noch überrascht, wer mir bislang aus der eigenen Stadt unbekannt geblieben ist. So habe ich sehr nett mit sophiedraws4you* geplaudert, die mir von Robert Richter* erzählte und dabei die jeweiligen Karten zeigte.



Etsy-Shop sophiedraws4you* aus Dresden

Dawanda-Shop Robert Richter* aus Dresden

Da die Nachurlaubswoche aber mit vielen Terminen, Entscheidungen und der Abarbeitung des Büroaufgabenstapels  recht fordernd gewesen war, hätte ich mich eigentlich am liebsten in das Spielzelt von my-teepee-germany* aus Chemnitz gelegt. Ist das nicht ein Kinder(zimmer)traum?


Etsy-Shop my-teepee-germany* aus Chemnitz

Statt im Kinderzelt zu schlummern, habe ich mich dann aber lieber noch mit der in Leipzig lebenden Isländerin Bergdis Inga Brynjarsdottir unterhalten die unter dem Label disbybergdis* Schmuck designt. Das erste Mal habe ich ihre Flechtwerke in der Finalrunde des Etsy Design Awards gesehen.


Etsy-Shop disbybergdis* aus Leipzig

Nicht persönlich gesprochen habe ich die NähfeeNoir*, die offensichtlich vor allem Stickdateien von urban Threads auf Kissen zaubert. Für alle Nicht-Stickmaschinenbesitzer sind diese kleinen Kunstwerke bestimmt sehr verlockend.


Etsy-Shop NähfeeNoir* aus Sondershausen

Viel zu schnell ist der Abend vergangen und erst zu Hause habe ich festgestellt, dass die witzigen Schallplattenuhren zwar anzeigen, dass ich mich erst nach 21:00 Uhr auf den Weg nach Hause begeben habe, aber ich gar nicht geschaut habe, von wem diese Uhren sind. Auch die handbedruckten Taschen von byelhe* habe ich mir nur kurz angesehen - aber man muss sich ja auch noch etwas zum entdecken aufheben.


Etsy-Shop byelhe*aus Hartha
Immerhin habe ich neben den bereits bekannten und hier gezeigten fünf Designern an diesem Abend tatsächlich sechs Neuentdeckungen machen können, deren Design-Produkte mich begeistern. Seid ihr auch da gewesen?
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