Jahresmotto

Jahresmotto
7. Blog-Geburtstag

Ohrenklappenmütze von Schnabelina

Der Sohn hat eine Wintermütze bekommen und diesmal habe ich mich dabei erstmal für den kostenlosen Ohrenklappenmütze von Schnabelina entschieden. Davon ist sogar der Ehemann begeistert, denn die Mütze kann wirklich alles - die Ohren sind schön warm eingepackt, der Kopf im Nacken wunderbar eingekuschelt und dank Bindebändchen zieht da auch an den Seiten nichts rein.


Vernäht wurden gleich drei bei Internaht* gekaufte Stoffe, was mir aber tatsächlich erst hinterher aufgefallen ist. Neben den Bio-Jersey Sterne von Hamburger Liebe* und dem dicken Bio-Sweat* von Lebenkleidung, kam für die Innenmütze eine no-name-Fleece unter die Nadel. Für das eigene Nählabel* habe ich aber nicht den richtigen Platz gefunden.


Einen Nähfehler habe ich auch wieder gemacht, denn irgendwie habe ich mir eingebildet, dass in der Anleitung, die Wendenaht in der Obermütze liegt, was mich zwar sehr verwundert hat, aber am Nähablauf habe ich dennoch nichts geändert. Rückblickend ist klar geworden, dass der Innenmützenstoff im Ebook nur so sehr nach Außenmütze aussieht. Immerhin habe ich die Wendeöffnung mit so kleinen Stichen geschlossen, dass man kaum etwas davon sieht.


Eigenlich passt die Sternenmütze geradezu perfekt zur Sternenhose, die aber leider schon nicht mehr Außentemperaturtauglich ist. Bei den Kocheinsätzen an der Kinderküche ist so eine Mütze eigentlich auch nicht notwendig (ermöglicht aber ein Tragebild, da der Sohn momentan sehr gerne eine Suppe für uns zubereitet).


Getragen wurde die Sternenmütze aber auch beim Friedhofsbesuch am Totensonntag. Diesmal haben wir es zwar nicht zu meiner Familie geschafft, was mir sonst immer recht wichtig ist, aber der Bezugsfaden zu lieben Uroma, die wir Anfang des Jahres gehen lassen mussten, war sicherlich für die Kinder ohnehin wichtiger. Nach diesem Innehalten kann die Weihnachtszeit nun beginnen.


Die Sternenmütze macht übrigens auch den Finkid Winteroverall*, den bereits die Tochter zwei Winter getragen hat, ein bisschen jungstauglicher, obwohl ich mit orange und rot auch bei jungen Männern gut kann. Letzte Woche musste der Sohn dann doch mal die rosa Strumpfhose der Tochter tragen, die er zwar schick fand, aber mit "die ist für Mädchen" kommentierte. ;-)


Verlinkt bei  Made4Boys und Kiddykram.
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Designbeispiel: Chino Minirock von Prachtkinder, Gr. 116

Das allererste Schnittmuster einer Näherin auszuprobieren, ist sicherlich immer ein bisschen risokoreich, denn man kann kaum einschätzen, was dabei wirklich unter der Nadel landen wird. Um so mehr freut es mich, dass der Chino Minirock* von Prachtkinder*, die hier im letzten Monat Blogsponsor war und sich mit einem Interview vorgestellt hat, tatsächlich bestehen kann und dabei noch sehr überzeugt.



Genäht habe ich daran bereits beim Oktober-Nähbloggertreff und der Rock wird vom Tochterkind schon eine ganze Weile getragen. Stofflich habe ich mir wirklich keine einfaches Material rausgesucht, denn vernäht wurde ein bereits mit Blümchen bestickter Cordstoff, den mir vor Jahren mal Mittagsumzwölf bei einer Stofftauschparty der Dresdner Nähblogger geschenkt hat. Dem Oktober-Nähtreff war es dann noch zu verdanken, dass der Tascheninnenstoff farblich passend zum Bündchen kombiniert werden konnte.


Die Blümchenapplikationen auf dem Rock haben es mir nicht leicht gemacht, denn an einigen Stellen tauchten die Blütenblätter dann doch an den falschen Stellen auf. Außerdem verschwindet dadurch der angedeutete Hosenschlitz fast völlig. Auch mein Plan an diesem Rock gleich die neuen Ökoknöpfe von Blaubeerstern zu verwenden, habe ich verworfen.


Dafür bin ich aber diesmal sehr zufrieden mit dem Webband, dass bei meiner Chino Minirock* Variante den Abschluss findet, da mir der Cordstoff zu dick erschien, um den Stoff nochmal zu klappen. Wie nun endlich im Schneidermeisterkurs gelernt, sieht auch die zusammengefügte Stelle fein aus. Das Ebook war prima verständlich, nur bei der Faltenstelle bin ich ins grübeln gekommen, denn dort hätte mir geholfen, wenn gleich von Kellerfalten gesprochen worden wäre.



Angezogen überzeugt der Chino Minirock* ebenfalls und passt zum inzwischen so überraschend groß geworden Tochterkind perfekt. Irgendwie sieht sie darin schon fast ein bisschen damenhaft aus, oder? Das Kleinkindhafte hat unser Vorschulkind aber tatsächlich schon ein paar Monate hinter sich gelassen.


Inzwischen hat sie auch schon sehr genaue Vorstellungen, was sie tragen möchte und auch dabei konnte der Chino Minirock* bestehen. Besonders die Taschen haben es ihr sehr angetan. Manchmal geht es dabei zwar etwas wild zu, wie man hier bei der Kombination von dem - hier leider noch nie gezeigten - gestricktem Pullover der Oma und dem wohl nie zu klein werdenden Loop von Madame Jordan zu sehen ist, aber das gehört zum groß werden wohl auch dazu.


Das Tochterkind steht hier übrigens vor den Resten der großen Malvorlage für die Tür, die es bei der Blogkooperation mit Hema (nur heute übrigens 15% Rabatt mit dem Code DE48BF15) gab. Leider hat der kleine Bruder dabei inzwischen ganze Arbeit geleistet und zwischenzeitlich für Tränen gesorgt, als er die Reißfähigkeit getestet hat. Bis zum Umzug darf das mühsam geklebte Plakat noch hängen bleiben, aber auf den Vierseithof wird es wohl nicht mitkommen.


Prachtkinder* hat inzwischen nicht nur den Chino* auch in der Erwachsenenversion im Angebot, sondern auch den Kragenpulli Anton* designt. Wenn sich dieser genauso gut näht, wie der Minirock, wird sicherlich auch das neue Schnittmuster ein Erfolg.



Für H54F und Friday Fives freut mich:

1.) Das die Tochter nun - nach fast einem Jahr (!) - endlich wieder ein neues selbstgenähtes Kleidungsstück hat
2.) ich diese Woche die Kindergartengruppe zum Salbe-Workshop in die Apotheke begleiten durfte
3.) es dafür genügend Überstunden gab, da mich einen Tag zuvor gleich fünf sich überschneidende, berufliche und private Termine in über 12h zu bewältigen gab
4.) immer mehr Wolle für den Handarbeitstreff mit Flüchtlingsfrauen bei mir eintrifft
5.) die Weihnachtszeit am Wochenende beginnt und die Köhler Weihnachtsmänner* und -frauen und -babys* rausgeholt werden können
  
Verlinkt beim Freutag, H54F, Friday Fives , bei der MeitlisacheKiddikram und der Cord-Linkparty von Frau Zeitspieler.
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Rezension: Mode machen: Entwirf und nähe deine eigene Mode

Der Haupt-Verlag hat mit "Mode machen: Entwirf und nähe deine eigene Mode"* im Herbstprogramm eine weitere Neuerscheinung auf den Markt gebracht, die sich mit dem Thema eigene Kleidung beschäftigt. Diesmal steht aber weniger - wie im Frühjahr bei "schneiden - tauschen - nähen" - das Upcycling im Mittelpunkt, sondern Kleidung, die man selbst entwirft und aus neuen oder bearbeiteten Stoffen näht.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Die Autorin Josephine Barbe, eine promovierte Kunsthistorikerin, die aber auch textiles Gestalten studiert hat, wollte mit dieser 152seitigen Ausgabe aber meiner Meinung nach zu viel. So spannt sie den Bogen von einer Modegeschichte, über die Figurinengestaltung bis zu einem Nähzubehör-Kapitel mit technischer Ausstattung des Nähplatzes und Stoffkunde, einer Einführung in das Nähen im Kapitel "Näh-Workshop" gefolgt von der Stoff(um)gestaltung mittels verschiedener Druck- und Farbetechniken bevor nach etwa der Hälfte des Buches die eigentlichen Nähprojekte beginnen.


Abbildung vom Haupt-Verlag
Auch dort ist sie nicht beim eigentlichen Thema geblieben, denn bei dem Titel des Buches hätte ich nie erwartet, dass man zunächst ein Probeläppchen näht, danach ein Federmäppchen probiert und erst nach dem obligatorischen Turnbeutel mit dem ersten Kleidungsstück beginnt. Solche Anfängerprojekte sind sicherlich notwenig, wenn man erst ganz am Anfang der Nähleidenschaft steht, aber dann kauft man sich sicherlich auch nicht ein Buch mit diesem Titel.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Wirklich enttäuscht hat mich aber die Qualität der Schnittmuster. Dem Buch liegt kein einziges Schnittmuster bei und ich habe zunächst recht irritiert gesucht, wo ich denn die Papierschnitte finde. Bei jedem Projekt ist zwar angegeben, dass diese auf den Verlagsseiten online downloadbar sind, aber bislang kannte ich diese Varianten nur als netten Zusatz. Wirklich überrascht hat mich anschließend, dass die Download-Schnitte keine Farbcodierung haben und - teilweise recht schief - handgezeichnet sind. Außerdem werden nur drei Größenvarianten, die bereits bei der 38 enden, angeboten. So etwas kenne ich bislang nur von japanischen Publikationen

Es bleibt damit eine Publikation, die (zu) viel zwischen zwei broschierte Buchdeckel bringen wollte und dabei an einigen Stellen sehr unprofessionell wirkt. Dazu gehören nicht nur die Schnittmuster sondern auch die Qualität einiger Aufnahmen im Buch, bei denen das Gefühl bleibt, die Autorin hätte vergessen, einige Bilder aus dem Privatalbum gegen professionelle Aufnahmen ohne Schlagschatten und Blitzlichtatmosphäre auszutauschen. Ich selbst werde wohl aus dieser Publikation nur mitnehmen, wie man seine eigene Figurine zeichnet. Wirklich großartig finde ich übrigens die Covergestaltung.



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Blogparade #meinfreundsalim #bloggerfürflüchtlinge Zwischenbericht No. 4

Schon wieder ist ein Monat vergangen und ich möchte wieder Bericht erstatten, was mein reisendes Kinderbuch zur Flüchtlingsthematik erlebt hat, sowie über den medialen Tellerrand schauen.


Diesmal hat sich die Bloggerleserreihe nicht verlängert und das Buch wurde zwar bei seiner vierten Station gelesen, aber es wird erst in den nächsten Tagen weiterreisen. Wenn ich es richtig überblicke, gab es von der zweiten Lesestation auch keinen Blogbericht mehr, der übrigens auch gerne geschrieben werden kann, wenn man sich kritisch zum Buch äußern möchte.


Blogleserreihe:


Ich selbst habe im vergangenen Monat ebenfalls nur vom Start meiner Wollsammelaktion für einen Handarbeitstreff mit Flüchtlingsfrauen, der in meinem Kollegenkreis organisiert wird, berichten können. Davon wird es beim nächsten Monatsberichts vielleicht schon mehr zu erzählen geben.





Beschäftigt hat mich in den letzten Wochen dieser Zeit-Artikel von der Slowenischen Grenze, der youtube-Hilferuf einer jungen Freiwilligen aus Hamburg, wobei mich die mittlerweile angesammelten Kommentare unter diesem Video sprachlos machen und die Bilder von (toten) syrischen Kindern, die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Sich das Video auf nüchternen Magen anzuschauen, während die eigenen kleinen Kinder noch friedlich schlafen dürfen, war keine gute Idee - hat mir aber dennoch wieder gezeigt, dass diese Menschen offene Arme und keine kalten Herzen brauchen und verdienen.

Verlinkt bei Mittwochs mag ich, #bloggerfürflüchtlinge und #meinfreundsalim.
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Basteln mit Tannenzapfen und Nuss-Schalen: Flugwurm

Meinen Credienstagsplatz mache ich heute mal wieder für die Tochter frei, denn unser Kindergartenkind hat uns nach der Herbstbastelei mit einem beeindruckenden Objekt überrascht. Gebastelt wurde mit ganz vielen Naturmaterialien und der Heißklebepistole.


Herausgekommen ist - nach Aussage der Konstrukteurin - ein "Flugwurm aus Dinozeiten", wobei das kleine Bötchen am Ende  des Stegs wohl noch zur Menschenwelt gehört. Erst wenn man über den Steg läuft, gelangt man in die Dinowelt und begegnet dort dem Flugwurm. Wir waren davon so begeistert, dass wir es als Geschenk gleich dem Opa am Sonntag überreicht haben, nachdem es einige Tage bei uns stand. Am Anfang waren sogar die Blätter noch stabil in der Luft.


Am schönsten dabei finde ich, dass man mit Erwachsenenaugen gleich ein Propellerflugzeug zu erkennen meint und dem Tochterkind begeistert mitteilt, wie toll sie den Flugapparat des vermeintlichen Fluggerätes gestaltet hätte, während die selbst weiterhin auf ihren Flugwurm besteht. Mit einem Propellerflugzeug hätte das überhaupt nichts zu tun. Schade, dass man nur einen Bruchteil der Kinderphantasie in die Erwachsenenzeit retten kann.



Verlinkt bei Philuko und dem Creadienstag.

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Dresdner Nähbloggertreff im November & Materialsammlung

Letzten Donnerstag fand - wie hier schon angekündigt - das Novembertreffen der Dresdner Nähblogger statt. Ein bisschen melancholisch war ich zwar, dass wir uns nun nicht mehr im Dresdner Weltcafe treffen können, da der Besitz in wenigen Tagen endgültig schließt, aber der Abend brachte für mich so viel Positives, dass ich mit einem guten Gefühl nach Hause gefahren bin.


Da ich das Nähbloggergrüppchen ja nun schon ein paar Jahre kenne, habe ich fest damit gerechnet, dass mein Aufruf zur Materialsammlung für einen Handarbeitstreff mit Flüchtlingsfrauen nicht ungehört verhallen würde. Von der Resonanz war ich aber trotzdem überrascht, denn einiges ist noch angekündigt und trotzdem konnte ich inzwischen schon 156 Wollknäule und damit fast 7kg Wolle abliefern. Es wird weitergesammelt und wer möchte, kann sich gerne das obere Bild mit auf seinen blog nehmen.


 Den Abend mit mir verbracht haben diesmal by Aprikaner, Königinnenreich, ReSiZe-genadelt, Himmelblau und Sommerbunt - die für die Materialsammlung sogar neu gekauft hat -  Friemeleien, Malou, Kuddelmuddel - von der die meiste Wolle kam und die leider viel zu schnell wieder los musste - OrNeeDD und Schau'n wir mal


Neben den guten Gesprächen habe ich - was seit vielen Treffs nicht mehr passiert ist - diesmal überhaupt nichts ge-handarbeit-et. Die Riesentüte mit Zuschnitten für das Jahrzehnte-Projekt Restedecke war zwar mit dabei, aber die Schere habe ich an diesem Abend (leider) nicht zur Hand genommen.


Beim Dezembertreff - der gerade in Planung ist - wird das hoffentlich wieder besser ....

Verlinkt bei #bloggerfürflüchtlinge und #meinfreundsalim.
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Geld verdienen mit DIY Blogs: Blogeinnahmen 10/2015 & Rezension: Wie du mit deinem DIY-Blog Geld verdienen kannst

Da der kulinarische Teil des gestrigen Nähbloggertreffens wieder durch die Blogeinnahmen finanziert werden konnte, wird es Zeit für den letzten Monat die detaillierte Übersicht wieder aufzulisten. Im Oktober ging es nach dem kleinen Anstieg vom Vormonat wieder deutlich nach oben: 198,87 € standen am Monatsende zur Aufteilung auf die verschiedenen Töpfe bereit.

Damit scheint sich zu bestätigen, dass Monate mit Blogsponsoren und Interview die Kasse ordentlich füllen, während blogsponsorenfreie Wochen - wie bewusst in den beiden Sommermonaten - geradezu ein Loch in die Kasse reißen. Momentan fehlt allerdings die Zeit, um mich um die "Vermarktung" richtig zu kümmern und so gib es erst zwei Anfragen für 2016. Außerdem liegt mir dieses Bitten um den Werbeplatz nicht und mein Bauchgefühl stimmt eher, wenn der Wunsch direkt zu mir kommt oder im Gespräch entsteht.



Die Euronen kamen im letzten Monat von:


Amazon*: 57,02 €
Zanox: 50,56 €

Blogsponsor: 30,00 € 
Lead Alliance: 24,60 € 
Alles-für-Selbermacher*: 11,99 € 
Zweitvermarktung: 10,00 €
Namensbänder*: 3,09 €
Blogfoster: 1,47 €

Trade Tracker: 1,14 €





Überraschend sind auch diesmal wieder die Einnahmen hinter Zanox. Im Gegensatz zum letzten Monat kamen die Euronen diesmal wieder von  DaWanda* während es bei Etsy* gar keinen Verkauf gab. Außerdem scheint das Aufräumen via von Momox und Momox Fashion*weiterzugehen, denn auch von dort kamen immerhin 5,82 €. Einen Einkauf gab es nach meinem Blogbeitrag über die Gutschein-Gestaltung bei Hema*. Erfreulich waren auch die Zahlen bei Alles-für-Selbermacher*, bei denen das zweitbeste Jahresergebnis erreicht werden konnte.

Ausgegeben habe ich trotz eigentlich leerer Hobbykasse 40,00 € für einen Hosen-Workshop in Berlin, 13,50 € beim Dresdner Nähbloggertreff  und 10,00 € für mein Lotterie-Los Aktion Mensch. Auch gespendet wurde im Oktober ein Betrag von 20 €, der in Malmaterial für Flüchtlingskinder investiert werden konnte. 

Der Warenwert lag im Oktober bei 112,47 € und teilt sich auf ein Schnittmuster* von der Blogsponsorin im Oktober Prachtkinder* für 5,90 €, Ököknöpfe von Blaubeerstern für 8,80 € und die fünf Rezensionsexemplare aus den Neuerscheinungen "kullaloo Kuschelfreunde"*, "Vegan Homemade: Meine Grundrezepte für Tofu, Seitan, Pflanzenmilch, Käse, Nudeln und Co."*, Trampolina“, "Löffel und seine Freunde"* und "Quiltessential: Patchwork und Quilt - die Grundlagen"*. 

Geschrieben wurden im letzten Monat wieder 20 Blogeinträge, die deutlich gestiegene 28.578 Seitenaufrufe brachten. Im Ranking der Blogeinnahmer-Veröffentlicher bin ich auf Platz 9 von 14 gelandet.  



https://ad.zanox.com/ppc/?26258695C651384464&zpar0=[[Ebook]]&zpar1=[[Ebook]]&ULP=[[http://de.dawanda.com/product/88103287-pdf-ebook-geld-verdienen-mit-deinem-diy-blog?partnerid=de_zanox]]
Abbildung von Kreativlabor Berlin

Damit ist aber in diesem Monat die Übersicht noch nicht zu Ende, denn so ganz langsam scheint sich auch die DIY-Blogszene mit den Blogeinnahmen jenseits der Saktionierung von Blogparty-Teilnahmen bei verwendeten Affiliate-links zu beschäftigen. So habe ich die Gelegenheit genutzt, dass neue E-Book "Wie du mit deinem DIY-Blog Geld verdienen kannst"* von Julia Bräuning, die das Kreativlabor Berlin* gegründet hat, zu rezensieren. Das 160seitige PDF-Ebook gibt es momentan ausschließlich bei DaWanda*, obwohl es sicherlich auch (oder noch besser) beim Bücherriesen* seine Leser finden würde. Außerdem war ich natürlich neugierig, ob es mein eigener DIY-Blog mit dem besonderen Hintergrund der vollständigen Blogeinnahmentransparenz seit drei Jahren ebenfalls in diese Zusammenfassung geschafft hat, was aber nicht der Fall ist.

Aufgeteilt ist die online-Publikation - nach einem Vorwort und einführend Worten - in vier Kapitel: "Dein Blog - Aufbau und Inhalte", "Professionelle DIY-Anleitungen erstellen", "Einnahmequellen für deinen blog" und "Bonus-Lektionen" mit Interviews und Vertragsbeispielen. Das Buch hat mich daran erinnert, dass es eigentlich schon längst Zeit für ein MediaKit wäre, nachdem ich in den letzten Wochen auch schon mehrfach angefragt wurde. Andererseits gibt es auch eine Übersicht zu den häufigsten Fehlern der DIY-Blogger - wie sich beispielsweise nicht mit persönlichen Gesichtsbildern zu präsentieren - , von denen ich mich bei einigen bewusst dafür bzw. dagegen entschieden habe. Daher wäre ich wahrscheinlich auch kein gutes Beispiel gewesen und werde - gerade was den kritisch bewerteten Blogeinnahmebereich betrifft - weiterhin auf mein Bauchgefühl hören und transparent bleiben.

Abbildung von Kreativlabor Berlin


Besonders gut haben mir an diesem Buch*, die vielen weiterführenden links zu Beispielseiten, Vorlagen aber auch links zu Rechtsanwaltshinweisen gefallen, die direkt anklickbar sind. Das gesamte zweite Kapitel ist eigenen DIY-Ebooks gewidmet, die ebenfalls bislang nicht mein Bereich sind, da ich mich dabei zu unprofessionell fühle. Im dritten Kapitel habe ich hingegen gelernt, dass der TKP-Preis, den auch ich für den Werbeplatz als Grundlage genommen habe, häufig bei 2,50 - 3€ liegt und ich mit meinem 1€ da tatsächlich "preiswert" bin und auch bei den Blogkooperationen nach der Auflistung im Ebook ganz andere Preise verlangt werden könnten. Etwas überrascht hat mich in diesem Teil des Buches, das Anbieter wie blogfoster*, die (DIY-)Blogger und Unternehmen zusammenbringen wollen, nicht erwähnt werden. Mich selbst hätten außerdem noch Zweitverwertungsportale wie blogbox, blogF oder trusted-blogs interessiert, aber vielleicht gab es einige dieser relativ neuen Anbieter noch gar nicht auf dem Markt, als das Skript entstand.

Die Grundaussage des Buches bleibt aber, dass - und so ist es wohl auch bei der Autorin - die meisten Einnahmen aus dem Bereich DIY-Anleitungen und Textaufträge kommen und nur ein geringer Teil tatsächlich über Affiliate, die bei ihr nur 10% ausmachen. Wahrscheinlich wären meine Zahlen, die dieses Jahr bereits im November die 2000 € - Grenze hinter sich gelassen haben, da tatsächlich ein gutes Beispiel gewesen. Außerdem hätte aus meiner Sicht als Autorin und Herausgeberin im wissenschaftlichen Bereich auch noch der Hinweis auf die Meldung bei VG Wort unbedingt dazu gehört, denn dort können nicht nur Tantiemen für Druckwerke sondern auch für (Blog)Texte im Internet geltend gemacht werden. Für alle Neueinsteiger im Blogeinahmenbereich bleibt es aber ein gutes Standardwerk*, das für knapp zehn Euro in dieses Thema einführt. Außerdem hat mich überrascht, wer aus der Bloggerwelt dann doch aktiv Affiliate betreibt. Da relativ viele selbst einen DaWanda-Shop* haben und deshalb bislang gar nicht und - ganz neu - wohl nur sehr eingeschränkt das dortige Affiliate-Programm nutzen können, wäre ich neugierig auf die tatsächlichen Zahlen und Einnahmequellen. Vielleicht bin ich ja demnächst doch nicht mehr die einzige DIY-Bloggerin bei der transparenten Auflistung der Monatseinkünfte.

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Rezension: Der Grüffelo - Meine wunderbare Weihnachtszeit

Der Grüffelo hat bei uns einen festen Platz im Kinderzimmer und steht nicht nur in Textform im Buchregal* sondern hängt als (immer noch 2014er) Kalender* an der Wand und auch als Malbuch* ist das schreckliche Monster präsent. Daher freue ich mich besonders, dass es dieses Jahr mit  "Der Grüffelo - Meine wunderbare Weihnachtszeit"* eine Grüffelo-Weihnachtsbox für unsere Kinder geben wird, die wir gleichzeitig als Adventskalender nutzen werden.

Abbildung vom Lingen-Verlag
In der stabilen 18 cm x 18 cm großen Pappbox befinden sich 24 Mitmach-Karten, die zu vier verschiedenen Kategorien gehören. So gibt es Lied-Karten mit Noten und Text, Spiele-Karten für Drinnen und Draußen, Bastel-Karten mit Anleitungen und Rezepte-Karten mit weihnachtlichen Rezepten.

Abbildung vom Lingen-Verlag

Ergänzt wird die Box mit ebenfalls wieder 24 Anhängern, die nur von einer Seite farblich gestaltet sind, so dass die Kinder die Rückseiten selbst noch ausmalen können. Am 24. Dezember könnte man dann einen ganzen Baum mit den Grüffelo-Figuren schmücken. Man könnte sie aber auch als Anhänger für die Geschenke verwenden.

Abbildung vom Lingen-Verlag

Bei uns steht jedenfalls fest, dass jeden Tag ein Kärtchen und ein Anhänger verschenkt werden. Ob wir es dann immer schaffen, die Vorschläge auch wirklich umzusetzen, bezweifle ich bei unserem derzeitigen Aufgabenpensum allerdings schon jetzt. Teilweise müssen ja auch noch die Materialien dazu besorgt werden. Anfangen werden wir aber mit einem Lied, denn da sind wir wohl schon bereit. Vielleicht schaffe ich es ja sogar meine Klarinette* wieder zu entstauben ....

Wer den Bücherriesen meidet und trotzem online statt im kleinen Buchladen zm die Ecke bestellen möchte, kann übrigens diese Grüffelo Weihnachtsbox auch bei tausendkind* bestellen.



amberlights Rezensionsportal


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Ki-ba-doo: Basicschnitt Sweat-Hose Schlafanzug

Nach dem Wickelrock vom ersten Workshoptag beim Lillestoff-Festival soll hier noch das Ergebnis aus dem zweiten Workshop mit Frau Liebstes, mit der ihr Basic-Schnitt für eine schmale Sweat-Hose* genäht wurde, gezeigt werden.


Bei diesem Kurs lief es von Beginn an für mich etwas unrund, was aber weder an der Kursleiterin noch an der Qualität des Schnittmusters lag. Bereits bei der etwas hektischen Kursbuchung, um überhaupt noch ein Ticket für den zweiten Festivaltag zu bekommen, habe ich mich ziemlich vertan, denn eine schmale Sweat-Hose* gehört so gar nicht zu meinem Kleidungstil. Da ich mich nicht alleine verklickt hatte, vermute ich rückblickend, dass in der ersten Beschreibungszeile nur Basic-Schnitt und Sweat auftauchte, denn bis zur Bestätigung de Kurses war ich der festen Überzeugung einen Nähkurs für ein Oberteil belegt zu haben.


Mein Plan sah daher vor, dass eine neue Yogahose für mich entstehen sollte. Eigentlich wäre so ein Hosenschnitt ja auch in recht kurzer Zeit zu nähen gewesen, aber wie bereits erwähnt, hat mich die Großhallenstimmung am zweiten Festivaltag vom konzentrierten nähen ziemlich abgehalten und ich habe ziemlich viele Flüchtigkeitsfehler gemacht. Außerdem reichte mein mitgebrachter blau-grüner Jersey vom Stoffmarkt hinten und vorne nicht und wurde daher mit labbrigen Jersey vom Sterntaler Werksverkauf kombiniert. Schließlich bin ich an diesem Tag mit meiner Hose noch nichtmal fertig geworden, was aber auch daran lag, dass für mich keine Anprobe vor - etwas überspitzt ausgedrückt - 600 Augenpaaren in Frage kam.


Gelernt habe ich bei diesem Kurs trotzdem etwas, denn bislang habe ich eher selten Ösen* für meine Kleidung verarbeitet. Außerdem gefällt mir der türkisfarbene Gummi*, den man ein bisschen durch Ösenlöcher erahnen kann richtig gut. Kein besonders langes Leben wird hingegen der ziemlich weiche limettengrüne Bündchenstoff haben, denn ich im letzten Jahr mal bei einem Stoffverkauf bei Pippuri*, einem Dresdner Streetware-Label, erbeutet habe. Als Schlaufenband wurde das überlange Satinband vom Wickelrock genutzt und das eigene Nählabel* fand auch noch seinen Platz in der Seitennaht.



Fertig genäht wurde das bei mir gar nicht so ganz hautenge Beinkleid zwar, aber als Yogahose ist es nach meiner kritischen Trageeinschätzung dennoch komplett untauglich. Daher wird es hier seinen einzigen Auftritt in der Öffentlichkeit haben und zukünftig nur noch in der private (Bett)Welt - wie hier bei den Schwiegeltern - getragen.


Wenn es dunkel genug ist, fällt wenigstens das fehlende Übereinandertreffen der Bündchen- und Beinnaht nicht weiter auf. Die Idee der unterschiedlichen Stoffe für beide Beine ist übrigens bereits bei der Nosh-Stoffhose für den Sohn entstanden. Nun beklagt sich die Tochter, dass sie auch endlich so eine Zwei-Stoffe-Variante haben möchte ...



Eigentlich ist dieses Nähwerk, dass bei mir selbst mal wieder die Rubrik Nähunfälle erweitern wird, nichts für eine Verlinkung bei den niveauvollen Me-made-Mittwoch-Stücken. Da ich dort aber bislang alles verlinkt habe, was für mich selbst von der Nadel gehüpft ist, muss die Nähcommunity da wohl nun durch. Immerhin habe ich nun ein weiteres (Nacht)kleidungsstück und das mag ich am Mittwoch.
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Wimpel(kette) & Wollsammelaktion

Übermorgen werde ich wohl etwas wehmütig werden, denn nach 4,5 Jahren werden die Dresdner Nähblogger das letzte Mal im Dresdner Weltcafe zu Gast sein. Es wird zwar nicht das letzte Treffen der Gruppe sein, aber wir können uns das letzte Mal - wenn es keinen neuen Betreiber gibt - dort zusammenfinden, wo im April 2011 alles begann.


Ohne die Wimpelkettenaktion auf diesem Blog zum 1. Geburtstag der Tochter hätte es diese Treffen der Dresdner Nähblogger sicherlich erst etwas später gegeben, denn 2011 waren die Dresdner Näher und Blogger gar nicht so leicht zu finden. Inzwischen sieht es da ganz anders aus, denn selbst in der alten Facebook-Gruppen-Pinnwand zum Blog gibt es inzwischen fast 400 Mitleser und es existieren wohl nicht nur mehrere Gruppen sondern auch verschiedene Treffen. Die tatsächlich aktive NähBloggerGruppe ist aber recht übersichtlich geblieben und so freut es mich, dass dort die Wimpel(ketten)aktion für neue Erdenbüger weiterlebt. Glücklicherweise erklärt sich Frau Königinnenreich regelmäßig bereit, die Organisation dafür zu übernehmen. Danke dafür!


So war es auch diesmal für die Jüngste von Näähglück.Vernäht wurde bei meinem Wimpel ein lang gehüteter kunterbunter Lieblingstoff vom allerersten Stoffmarktbesuch in Potsdam und ein roter Webstoff, denn ich vor zwei Jahren - bei einem Nähbloggertreff im Weltcafe (!) - von Clau*chichi* bekommen habe. Neben dem eigenen Nählabel* wurde noch kleines Stückchen Blaubeerstern-Webband "Traumland"* eingenäht.Die obere Kante blieb offen, da dort ohnehin das Wimpelschrägband umgeschlagen wurde.


Überreicht wurde die Wimpelkette bereits beim Septembertreffen der Gruppe. Dabei wurde für die Sew-a-smile-bag-Aktion genäht und dadurch die Flüchtlingshilfe aktiv unterstützt. Übermorgen wird man sich zwar nur zum entspannten Bloggertreff ohne Nähziele zusammenfinden, aber ich habe trotzdem ein sehr konkretes Anliegen für diesen Abend.


In meinem Kollegenkreis haben sich mehrere Frauen zusammengefunden, die in einer der Flüchtlingseinrichtungen meiner Stadt einen Handarbeitstreff organisiert haben.


"Es zeigte sich, das gemeinsames Handarbeiten den Frauen Entspannung brachte, sie zur Ruhe kommen ließ und Gespräche ermöglichte. Wir [...] waren sehr gerührt zu beobachten, dass einige Frauen sogar ihre Kopftücher ablegten und werten dies als Zeichen für eine vertrauliche Atmosphäre, die wir schaffen konnten. Wir würden diesen Frauentreff gerne weiterführen, haben aber unsere privaten Mittel aufgrund des großen Zuspruchs bei den Flüchtlingsfrauen gleich bei diesem ersten Treffen aufgebraucht. Wir benötigen dringend Materialspenden (Wolle, Nadeln, Häkelnadeln) oder auch gerne Geldspenden, um Material kaufen zu können."


Das selber-machen-lassen in diesem Kreis finde ich eine wunderbare Sache. Da sich sich meine Strickergebnisse hier ja bislang nur auf einen Schal und die Häkelkünste auf eine Mütze beschränken, habe ich da selbst leider kaum Bestände. Aber da ich bei den anderen Nähbloggern häufiger die Nadeln klappern höre, hoffe ich dort tatsächlich auf ein paar Materialspenden und werde meine große Fahrradtasche und ein Spendenglas (für das Wechselgeld der Tomatensuppe?) mit zum Treff nehmen ... Großen Bedarf an Männerschuhen in der Größe 42 gibt es dort wohl auch ....
Verlinkt bei Creadienstag, Handmade on Tuesday, Dienstagsdingen sowie durch den Materialspendenaufruf bei #bloggerfürflüchtlinge und #meinfreundsalim.
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