Herbstblätter

Pilzbuch

Kastanien-weben

Teil 3 Baby-Pause 2017: 3-Kind-Fragen an EuloFant

Da wir gerade die Kennenlernzeit mit unserem dritten Kind genießen, bin ich sehr dankbar, dass hier in der Zwischenzeit einige 3-Kind-Familien(näh)blogger meine Fragen zum 3. Kind beantworten.

3.-Kind-Lebensfragen:

Waren drei Kinder schon immer deine Wunschzahl?

Als Kind wollte ich immer erst zwei Jungs & ein Mädel haben, damit die großen Jungs auf ihre kleine Schwester aufpassen können. Dieser Kindheitswunsch war dann lange gar nicht mehr präsent in meinem Kopf… mein Mann & ich waren uns bei der Kinderplanung ziemlich einig, das zweite sollte gleich schnell nach dem ersten kommen… wir haben da der Natur ihren Lauf gelassen 😉 . Nach diesem dreijährigen Babymarathon fühlten wir uns eigentlich schon ziemlich geschafft, jedoch ploppte bei mir plötzlich & relativ schnell doch noch der Wunsch  nach einem weiteren Kind auf. Und dass wir nun tatsächlich zwei große Jungs & ein kleines Mädel haben… Das wurde mir erst später wieder bewusst! 😊

Abbildung von Eulofant.de

Wie war die Babyzeit mit dem dritten Kind?

Hmmm, da ich wie bei den beiden anderen die ganze Zeit gearbeitet habe… anstrengend. Obwohl die Püppie wesentlich entspannter war als ihre Brüder. Ein Schlafkind war sie trotzdem auch nicht. 😉

Was würdest du anders machen?

Sollte ich tatsächlich noch ein Kind bekommen, würde ich gern Babyzeit ohne Arbeit machen. Das Baby & die gemeinsame Zeit mit den großen Kindern mal so richtig genießen, Ausflüge machen, wann immer wir Lust dazu haben, zusammen in der Natur sein & Abenteuer erleben. Das war damals maximal an den Wochenenden möglich & selbst da habe ich oft gearbeitet, weil ja endlich der Mann Zeit hatte, sich mal um die Kinder zu kümmern :-/

3.-Kind-Nähfragen:

Nähst du mehr für dich oder eher für deine Kinder?

Puuuh, das ist schwer zu sagen. Am meisten nähe ich für andere Leute! Obwohl ich den ganzen Tag in meinem Atelier verbringe, bleibt nur wenig Zeit für private Näherei. Klar zwacke ich mal ein Teilchen von der Damenkollektion für mich ab oder auch für die Kinder was… Meist jedoch braucht es schon einen konkreten Anlass, damit ich für die Kinder nähe. Oder wenn plötzlich alles zu kurz & klein erscheint, dann mache ich mal einen Schwung neuer Klamotten, sofern die Zeit das hergibt. Ich habe mich davon frei gemacht, meine Kinder komplett selbst benähen zu müssen. Andere Schneiderinnen nähen auch feine Sachen, da kaufe ich gern auch mal fremd! 😉

Gibt es etwas, dass du erstmals für das dritte Kind genäht hast?

Ich glaube, das war ein Spieler von Madame Jordan*… 

Abbildung von Eulofant.de

Ist ein Nähziel unerledigt geblieben?

Na klar, ganz viele!

3.-Kind-Bloggerfragen:


Hast du einen Lieblings-3-Kind-Blog?

Nein, aus Zeitgründen verfolge ich keine Blogs. :-/

Was ist dein Lieblingsnähbuch?

Hmmm, ich besitze zwei Nähbücher, die mir vor vielen Jahren ungefragt geschenkt wurden. Ich kenne deren Namen nicht mal, weil ich sie nicht benutze. Ich verfolge seit Jahren die Strategie learning-by-doing. 😉

Was war dein Lieblingsbabyschnitt?

Ich habe für alles drei Kinder gern die Pumphose Frida vom Milchmonster* genäht. Da passten alle drei Windelpopos gut rein & dadurch, dass sie unten leicht ausgestellt ist, fand ich sie nicht einengend an den Beinen. Das stört mich bei einigen anderen Pumphosenschnitten. Und bei größeren Laufkindern sieht sie irgendwie einfach fetzig aus.
Aber natürlich gibt es mindesten 3724 weitere Pumphosenschnitte & ich habe nicht annähernd alle getestet… 😉


Abbildung von Eulofant.de
 


Blogserie Baby-Pause 2017:
Teil 3: EuloFant
Teil 4: lillelütt
Teil 5: seemownay
Teil 6: geborgen-wachsen

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Teil 2 Baby-Pause 2017: 3-Kind-Fragen an lillesol & pelle

Da wir gerade die Kennenlernzeit mit unserem dritten Kind genießen, bin ich sehr dankbar, dass hier in der Zwischenzeit einige 3-Kind-Familien(näh)blogger meine Fragen zum 3. Kind beantworten.

3.-Kind-Lebensfragen:

Waren drei Kinder schon immer deine Wunschzahl?

Ich hatte schon immer die vage Vorstellung davon, einmal drei Kinder zu haben. Allerdings war das kein konkreter Plan, als wir mit der Familiengründung anfingen. Es hat sich dann mehr so ergeben, dass wir nach dem zweiten auch noch ein drittes Kindern wollten.
Abbildung von lillesolundpelle.com

Wie war die Babyzeit mit dem dritten Kind?

Anstrengend. Dadurch, dass ich selbstständig bin, gab es für mich keine Elternzeit. Wir kamen Freitags aus dem Krankenhaus und am Sonntag habe ich wieder gearbeitet. Es war mehr ein Balance-Akt, die Firma am Laufen zu halten, zwei Großen gerecht zu werden und genug Kuschelpausen mit der kleinsten Maus zu finden. 

Abbildung von lillesolundpelle.com

Was würdest du anders machen?

Ich würde vielleicht versuchen, mir mehr Hilfe zu holen und nicht alles alleine machen zu wollen.

3.-Kind-Nähfragen:

Nähst du mehr für dich oder eher für deine Kinder?

Berufsbedingt nähe ich für uns alle gleich viel. Wenn ich neue Schnitte entwerfe, erscheinen die ja fast immer für Damen und Kinder und so werden sie natürlich sowohl für mich als auch für die Kinder genäht. Wobei ich es kaum schaffe, jeden Schnitt für alle drei zu nähen. 

Abbildung von lillesolundpelle.com

Gibt es etwas, dass du erstmals für das dritte Kind genäht hast?

Nein, ich habe ehrlich gesagt, kaum etwas für mein drittes Baby genäht. Dafür habe ich ganz viele wunderbare genähte Sachen von vielen lieben Näh-Blogger-Freundinnen geschenkt bekommen, was die anderen beiden Großen damals noch nicht in dem Umfang bekommen haben. 

Abbildung von lillesolundpelle.com

Ist ein Nähziel unerledigt geblieben?

Oh ja.... viele! :-) Ich habe eine endlos lange Liste mit Dingen, die ich in diesem Leben noch unbedingt nähen möchte, die Stoffvorräte hätte ich auch dafür, nur die liebe Zeit fehlt. 

Abbildung von lillesolundpelle.com

3.-Kind-Bloggerfragen:


Hast du einen Lieblings-3-Kind-Blog?

Nein, habe ich in dem Sinne nicht, da ich mir bisher gar nicht bewusst Blogs nach der Anzahl der Kinder angeschaut habe. Aber wenn ich spontan darüber nachdenke, welche meiner Liebslingsbloggerinnen drei Kinder hat, dann würde ich vielleicht bei Lila-Lotta oder Jolijou hängen bleiben. (Allerdings ohne Anspruch auf Vollständigkeit!!).

Abbildung von lillesolundpelle.com

Was ist dein Lieblingsnähbuch?


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Es wäre jetzt irgendwie eingebildet, mein eigenes zu sagen, oder? Aber ja, das ist es. Nicht weil ich der Meinung bin, dass es das beste auf der Welt ist, sondern weil es meine Erfüllung von meinem Traum ist, ein Buch zu schreiben und damit ist es natürlich mein Lieblingsnähbuch*.

Was war dein Lieblingsbabyschnitt?

Was soll ich sagen, ich habe für meine Babys nicht genäht, außer Babydecken und eine Wickeltasche. Aber tatsächlich keine Kleidung. Da ich mit meinen eigenen Schnitten, die ab Größe 80 erst losgehen, so beschäftigt war, blieb keine Zeit, noch nebenbei Babysachen zu nähen. Aber (siehe Punkt oben), dafür habe ich tolle Sachen geschenkt bekommen!!

Abbildung von lillesolundpelle.com

Blogserie Baby-Pause 2017:
Teil 2: lillesol & pelle 
Teil 3: EuloFant
Teil 4: lillelütt
Teil 5: seemownay
Teil 6: geborgen-wachsen



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Teil 1 Baby-Pause 2017: 3-Kind-Fragen an by Herzellie

Da wir gerade die Kennenlernzeit mit unserem dritten Kind genießen, bin ich sehr dankbar, dass hier in der Zwischenzeit einige 3-Kind-Familien(näh)blogger meine Fragen zum 3. Kind beantworten.

Hallo ich bin Elisabeth

Ich bin verheiratet und habe 3 Kinder im Alter von 15 Jahren, 13 Jahren und fast 10 Jahren. Mich findet man unter meinem Label By Herzellie bei Facebook, Instagram und Blogspot.


Abbildung von by Herzellie

3.-Kind-Lebensfragen:

Waren drei Kinder schon immer deine Wunschzahl?

Eigentlich hätte ich gern 4 Kinder gehabt, aber aus gesundheitlichen Gründen ging das leider nicht wie ursprünglich mal gedacht. Dennoch sind wir glücklich und zufrieden mit unseren Dreien.

Wie war die Babyzeit mit dem dritten Kind?

Sie war schön und ich habe mir immer wieder Zeit genommen sie zu genießen, da ich schon da ahnte das unsere Dritte unser letztes Kind sein würde. Es war nicht immer leicht weil unsere Dritte sehr stark an mir gehangen  hatte, keinen Schnuller und auch keine Flasche nahm und zeitweise auch nicht vom Papa zu beruhigen war. So musste meistens ich in der Nacht 2-3 Stunden versuchen das Kind wieder zum Schlafen zu bekommen. Heute weiß ich das es mit ihrer Sensibilität zu tun hatte, sowie auch damit dass sie wahnsinnig viel in sich aufnahm. Soviel dass sie das gar nicht verarbeiten konnte obwohl ich drauf achtete das ich nicht ständig mit ihr unterwegs war (nur jeden Morgen eine Stunde raus damit sie im Wagen schlafen konnte in der Pampa) und sie auch nicht mit fernsehen schaute wenn die Großen durften abends.)  Bei jedem Entwicklungsschub fühlte sich für sie auch alles wieder fremd und anders an. So brauchte sie wenigstens etwas Vertrautes und das war wohl ich.  Deswegen ging sie auch erst mit 4 Jahren in den Kindergarten und konnte sich so zu einem  wissbegierigen und dann auch aufgeschlossenem Kind entwickeln.

Was würdest du anders machen?

Ich würde es jedes Mal wieder so machen. Ich würde nur noch mehr versuchen in der Babyzeit gelassener zu bleiben um die Dinge so zu nehmen wie sie sind.

3.-Kind-Nähfragen:

Nähst du mehr für dich oder eher für deine Kinder?

Ich glaube ich nähe mehr für mich. Kleidung nähe ich mir weil sie einfach besser und passender zu nähen ist als zu kaufen. Ab und an nähe ich aber auch mal ein paar Oberteile für die Kinder. Mittlerweile finde ich lohnt es sich wieder selbst zu nähen weil man letztendlich wenn man die Zeit nicht mitrechnet günstiger kommt. Die Kleidung auch in namhaften Ketten ist so schlecht von der Qualität her geworden. Die T-Shirts sind nur noch sehr dünn zu erwerben und halten somit nicht gerade lang so das man mehr davon hat sie selbst zu nähen wenn man auf die Stoffqualität achtet. Einfarbige Jersey mit guter Stoffqualität bekommt man schon um die 8-10 € der Meter, da bekommt man je nach Größe des Kindes 1-2 Shirts draus. Dazu eben noch den Faden und die Nadeln rechnen, denke ich kommt man immer noch besser weg als ständig neue Shirts kaufen zu müssen. (Ich weiß ganz alles ist das noch nicht fehlen noch die Stromkosten und Nähmaschinenkosten so man noch keine hat.)

Wobei ich behaupten würde solche selbstgenähte Kleidung die wesentlich besser erhalten bleibt lässt sich wenn die Kinder rausgewachsen sind auch besser wieder verkaufen oder zu verschenken.

Gibt es etwas, dass du erstmals für das dritte Kind genäht hast?

Ich habe erst spät mit dem nähen für die Kinder angefangen. Für die Dritte habe ich 2014 ein Kleid aus meinem zweiten selbst designten Stoff genäht. Das Motiv ist an ein Märchen angelehnt und für unsere zwei Großen Kinder nicht mehr geeignet.

Abbildung von by Herzellie
Für meine Jüngste habe ich als sie Baby war, allerdings als Erste selbst Windelsalbe selbst gerührt mit ätherischen Ölen, die half besser als die käuflichen Salben gegen Windeldermatitis. Darüber bin ich dann auch zum Bloggen gekommen.

Ist ein Nähziel unerledigt geblieben?

Ganz oft passiert mir das leider, weil ich mir zu viel auf einmal vornehme. Der Stoff für den Großen für einen Hoodie liegt noch da. Das positive daran ist, dass der Hoodie die nächste Wintersaison noch passen wird, auch wenn er jetzt in der schnellen Wachstumsphase ist.

3.-Kind-Bloggerfragen:


Hast du einen Lieblings-3-Kind-Blog?

Ja, den meiner Schwester von Himmelblau und Sommerbunt.

Was ist dein Lieblingsnähbuch?

Ein Lieblingsbuch habe ich leider nicht, ich habe mir ein oder 2 Bücher gekauft vor etlichen Jahren, aber was daraus genäht habe ich nicht, weil ich meine Schnitte meist doch selbst mache. Außer  eben Kleidungsschnitte, die lieb ich als Downloadschnitte.

Was war dein Lieblingsbabyschnitt?


Da ich für meine Babys nicht genäht habe, habe ich da auch kein Lieblingsbuch. Würde ich aber  eines kaufen, würde ich mir das Buch mit Babyschnitten von Klimperklein* kaufen. Ansonsten kaufe ich sehr gern Downloadschnitte für meine Kinder und mich bei Pattydoo. 

Blogserie Baby-Pause 2017:
Teil 1: by Herzellie
Teil 2: lillesol & pelle 
Teil 3: EuloFant
Teil 4: lillelütt
Teil 5: seemownay
Teil 6: geborgen-wachsen


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Dankbarkeit: 3880 g & 51 cm Geburtsbericht kleiner Bruder

Heute vor einer Woche ist mit neun Tagen Verspätung unser Spätsommerkind auf die Welt gekommen. Durch die Vorgeschichte bei den Geschwistern wieder im Krankenhaus, aber dennoch weitestgehend als selbstbestimmte Geburt* und mit ein paar Grundideen des Hypnobirthing tatsächlich fast schmerzfrei. Ich hätte nicht gedacht, dass das wirklich funktionieren kann.

Als eigentliche Geburtszeit der weniger als vier Stunden habe ich nicht mal eine halbe Stunde wahrgenommen, in der zwischen Blasensprung und Geburt in aufrechter Position, der Sohn wieder als Sternengucker mit dem Blick nach oben auf die Welt kam. Vorher meinte selbst der Mann, dass wir uns wohl nochmal auf den Weg nach Hause begeben, da ich kaum schmerzhafte Wehen hatte. Damit ich mich darauf einlassen konnte, musste ich allerdings zu Geburtsbeginn, meine Ablehnung des Dauer-CTG unterschreiben und bescheinigen, dass damit die Sterblichkeit von Mutter und Kind bewusst in Kauf genommen wird. Welche Erstgebärende traut sich das schon ... So war er dann aber so schnell, dass die Hebamme es noch nicht mal schaffte, ihn aufzufangen. In den nächsten Nähgeschichten werde ich berichten, wie wir die Unterversorgung mit Hebammen erlebt haben, die für uns unproblematisch war, aber die ich keiner Mutter mit ihrem ersten Kind wünsche.


Mit über 40 Jahren ein drittes, gesundes Kind bekommen zu haben - was ohne Feindiagnostik vorher nicht sicher war - erfüllt uns mit großer Dankbarkeit. Außerdem ist es nun nicht nur das Kind, dass es sich am längsten in meinem Bauch gemütlich gemacht hat (obwohl es schon Wochen vorher angekündigt war), zur Mittagsstunde statt Nachts auf die Welt kam, ein Kilo mehr als seine Geschwister bei der Geburt wog und trotzdem erstmals keine schwere Nachblutung erzeugt hat. Das dritte Kind scheint alles ein bisschen anders zu machen - ich bin gespannt, was wir mit ihm alles erleben dürfen.

Ich habe meinen Frieden mit der Zeit des Kinderbekommens gemacht, die ziemlich genau ein Jahrsiebt meines Lebens umfasste. Nun eine Kleeblattfamilie zu sein, fühlt sich sehr richtig an. Unser Familienschiff kreuzt gerade in sehr glücklichen Gewässern - möge es so bleiben.

Wie bereits beim großen Bruder wird hier nun wieder eine Blogpause eingelegt, die ab nächster Woche wieder einige Gastautoren verkürzen. Aktiv bin ich aber in dieser Zeit weiterhin auf Instagram.
Bis bald ...

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Apfel Schälmaschine für Kinder

Letztes Jahr bekam ich von der Nachbarin mit einem Augenschmunzeln eine Kinder-Apfel-Schälmaschine (erhältlich bei JAKO-O*, Amazon*) geschenkt. Der Hintergrund dazu ist, dass ich mich (zu) sehr für solche (Küchen)Helfer begeistern kann, während der Mann es mehr als kritisch sieht, wenn weitere (ungenutzte) Großgeräte bei uns einziehen. Einerseits begeistern mich zwar Minimalismus-Konzepte, aber andererseits scheitere ich seit Jahren an deren Umsetzung. Ich verstehe den Mann sogar, der genervt ist, wenn die Neuanschaffungen elf von zwölf Monaten ungenutzt im Schrank stehen und einstauben. Eine reine Mitnehmvariante hätte daher nicht funktioniert und die feine Schälmaschine wurde als Geburtstagsgeschenk für mich deklariert. Sehr geschickt, oder?



Tatsächlich wollte ich so eine Schälmaschine immer schon haben und finde die Ringschneidevariante einfach großartig. Der Apfel wird aufgesteckt, die Kinder können kurbeln und in einem Arbeitsgang wird geschält, in Ringe geschnitten und - da am Ende nur die Mitte erhalten bleibt -  auch entkernt. Das Gerät gehört perfekt in meine Blog-Kategorie Herbstfreude*, wobei dieses Jahr bislang die Äpfel fehlen und der eigene Baum wohl noch Jahre braucht, bis er etwas trägt.




Die Kinder hatten außerdem größten Spaß daran, die Schälschlangen aufzufuttern. Den Apfel im ganzen zu belassen, funktioniert dabei nicht immer, aber das ist auch nicht wirklich notwenig. Härtere Lebensmittel schafft - zumindest unser Gerät - leider nicht, wie der Test an einer Möhre ergab. Wahrscheinlich wird damit auch das Messer zu schnell stumpf. Da ich Apfelringe liebe, wurden letztes Jahr noch ein paar in der Sonne gedrocknet. Dafür wäre eigentlich ein Dörrgerät* notwenig, dass wie eine Getreidemühle* oder ein Brotbackautomat* seit Jahren auf meiner imaginären Wunschliste steht und bei der ich weiß, dass ich den Mann damit in den Wahnsinn treiben könnte. Wie sieht es denn bei euch mit solchen Sondergeräten aus?



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Mittwochs mag ich
Einab


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Hochzeitskissen für den Cousin

Hochzeit Nummer drei von vier in diesem Sommer war die am längsten angekündigte, denn dazu gab es das erste Mal eine save-the-date-Karte bereits im Jahr zuvor. Außerdem durften gleich beide Kinder Blumenkinder sein, was mich sehr gefreut hat. Die Tochter, die nun schon hier und hier als Blumenmädchen ihren besonderen Auftritt hatte, liebt die Blumensträuerei sehr und wird doch bald zu groß dafür sein. Es gab sogar Blumenkränze für die Kinder. Gewünscht war diesmal eine Farbkombination in rot-blau und ich war mehr als froh, dass diese Anforderungen das Einschulungskleid, das ihr immer noch passt, perfekt erfüllte. Bereits vor vier Wochen meinte die Ärzteschaft ja, dass ich kaum eine termingerechte Geburt unseres dritten Kindes erreichen würde und so war nähtechnisch nur das Hochzeitskissen zu schaffen und kein neues Kleid.


Auch beim Kissen dabei wurde das gewünschte Farbschema übernommen und nach langer Zeit mal wieder die Hochzeitsstickdatei von Mymaki genutzt. Das Hochzeitstortenmotiv mag ich immer noch sehr. Gestickt wurde wieder auf dem Batiststoff und als Einnäher an den Rand kam wieder ein Stückchen Webband von Blaubeerstern aus der Serie Blossom*, nur diesmal in rosa. Ich nähe diese Kissen wirklich gern, aber sie nicht selbst übergeben zu können, schmerzt mich doch schon sehr. Direkt etwas über die Freude der Beschenkten mitzubekommen, gehört für mich zum Lieblingshobby eigentlich dazu.

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#HerbstHandarbeitsbingo 2017

Bereits letztes Jahr habe ich beim HerbstHandarbeitsbing von 60°Nord mitgemacht. Im Gegensatz zu vielen SewAlongs mit strengem Zeitplan läuft diese Kreatividee gleich ein Vierteljahr und man ist völlig frei, wann man welches Projekt in Angriff nimmt. Das passt gerade perfekt. Letztes Jahr kam dann leider die Drucklegung meiner Doktorarbeit dazwischen und die Kreativzeit war fast völlig gestrichen. Ein paar Felder hatte ich trotzdem geschafft, aber dann sogar noch die Abgabe verpasst. Nun gibt es eine neue Chance:



Der September wird hoffentlich unserem dritten Kind und meiner letzten Wochenbettzeit gehören, aber ein paar Kreativwochen wären dann eigentlich immer noch drin. Mal schauen, ob ich diesmal ein Bingo schaffe. Macht ihr mit?

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Montagsfreuden

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Geld verdienen mit DIY Blogs: Blogeinnahmen 7/2017

Der Juli war für mich ein Paradebeispiel dafür, warum ich dankbar annehme, was der Blog für Möglichkeiten gibt und die Pauschalverurteilungen, dass jegliche Nutzung für Werbezwecke einen Blog sofort unglaubwürdig machen, nicht nachvollziehen kann. Selbst ich finde es zwar besorgniserregend, für welche Themen sich manche Blogger kaufen lassen, aber so lange ich - wie hier aufgelistet - weiterhin auf mein Bauchgefühl höre und den Themenstrang des Blogs nicht verlasse, passt das weiterhin gut.

Im Juli war mein Erfolgserlebnis die Zusammenarbeit mit den Herstellern der Toniebox. Eigentlich ohnehin als Geschenk von den Großeltern für den Sohn geplant, konnten wir dank der Kooperation selbst dieses großartige Gerät schenken. So wurde nicht nur der redaktionelle Beitrag bezahlt sondern auch die Box*, drei Tonies* und zwei Kreativtonies* zur Verfügung gestellt. Insgesamt ergab das einen Gesamtwert von immerhin 350 € und das Bauchgefühl stimmte. Ein Gewinn wird es für beide Seiten gewesen sein, denn selbst in unserer Nachbarschaft gibt es durch unsere Erfahrungen nun eine zweite Toniebox (und die Kinder verleihen sich ihre Hörspielfiguren). Zurück zur Gesamtübersicht: mit 278,72 € brachte der Juli das bislang beste Ergebnis in diesem Jahr.


Die Euronen kamen von:

Blogfoster*: 200 €
Amazon*: 46,27
Arwin: 25,37
Lead Alliance: 5,70 €
Alles-für-Selbermacher*: 1,38 €


Die Auswertung der Zahlen zeigt, dass sowohl der Bücherriese* wie auch DaWanda* ordentlich zugelegt haben und vor allem nach einer halben Ewigkeit mal wieder ein kleiner Betrag über Alles-für-Selbermacher* reingekommen ist. Den größten Bereich macht aber natürlich der redaktionelle Beitrag via Blogfoster* aus. Diese Mischung aus relativ großen Beträgen in einigen Monaten des Jahres und den stabilen, kleineres Beträgen gefällt mir deutlich besser als das ständige Bannerpingpong für Kleinstbeträge.

Obwohl ich - wenn inzwischen auch nur noch knapp - bei den Ausgaben für den Hobbybereich weiterhin in den roten Zahlen bin, habe ich mir im Juli für 140 € richtig viele verschiedene Dinge geleistet: Sternenstoff von Krümel-Design, die Stickdatei "Elephant Love" für das Hochzeitskissen, Schiffe-Jersey von Alles-für-Selbermacher*,  Nählabel von Namensbänder*, die Geburtstags-Zahlen-Doodle von Klitzeklein-Design* auf dem Geburtstagsshirt und eine 50 Meter Rolle Stickvlies von Madeira* und das Lotterie-Los Aktion Mensch. Die Einzelpreise sind bereits hier aufgelistet. Im Werbereich steht nur der Betrag für WinSim* und der volle Spendentopf wird gerade für eine konkrete Spende angespart.

Wie bereits oben erwähnt, ist auch der Warenwerttopf mit 226,19 € richtig voll. Neben der Box*, drei Tonies* und zwei Kreativtonies* (zu dem auch noch ein Sommer-Urlaubs-Kit für mich und fünf für die Verlosung gehörten) waren das die zwei Spielzeugrezensionen zu "Mein Taschengeld"* und "Raben Stapeln mit Schnabelgrün"* sowie die zwei Bücher "Mein Babyalbum"* und "Falten und Spielen: Intelligent durch geschickte Finger. Mit Liedern, Versen und Spielideen"*.

Tatsächlich habe ich im Juli durch Schulferienzeit und absoluter Krankheitswelle mit Bronchitis und gebrochener Rippe so wenig wie in den letzten sechs Jahren nicht mehr gebloggt und nur zehn Blogpost (wie im Juni 2011, unserem Hochzeitsmonat) veröffentlicht. Ich kann also tatsächlich auch (fast) noch ohne die Bloggerei. Während ich im Sommer vor sechs Jahren dann - thematisch bedingt - auf damals trotzdem gute 5500 Seitenaufrufe kam, waren es diesmal 29.217 und damit sogar ein klein wenig mehr als im Vormonat.



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Geschenke zur Schuleinführung Leim und Schere Mäppchen

Während letztes Jahr mit unserer Tochter gleich zwei Hofkinder eingeschult wurden, war es dieses Jahr nur eins. Bei momentan 25 Kindern werden wir in den nächsten Jahren wohl durchgängig Schulanfänger beglückwünschen dürfen. Dieses Jahr habe ich Anfang dieses Monats der stolzen Erstklässlerin ein kleines Mäppchen genäht. Unser Schulkind verwendet so eine kleine Reißverschlusstasche für Schere und Leim und hat dafür ein ehemaligen Bloggewinn von Blog Sunday (die seit vielen Jahren nicht mehr bloggt) in Verwendung.


Die Anleitung für die kleine Reissverschlusstasche kommt von Lapika. In den letzten Jahren sind zwar bereits einige Reißverschlusstaschen entstanden, aber irgendwie muss ich immer noch abkucken. Vernäht wurde ein gut gehüteter Apfelstoff von Limetrees, den ich mir bereits im ersten Nähjahr gekauft hatte und innen ein lila Mädchenstoff vom Sterntaler Werksverkauf. An beide Stoffe habe ich selber bereits ziemlich genaue Erinnerung - aus dem Apfelstoff gab es ein Schlaufentuch für die Tochter im Babyalter und aus dem Blümchenstoff eines der niedlichsten Kleider, die ich für sie genäht habe. Wisst ihr noch?


Wie immer, wenn man mal eben schnell näht, habe ich es bei diesem einfachen Projekt geschafft, den Reißverschluss zunächst falsch herum einzunähen und den Schieber nach innen zu verlegen. Nach einer Runde trennen, war ich dann aber doch recht zufrieden. Immerhin klemmen meine eingenähten Reißverschlüssen inzwischen nicht mehr.


Überrascht hat mich an der Anleitung, dass man die untere Ecke von Innen- und Außenstoff in einem Rutsch näht. Das Ergebnis war aber sehr zufriedenstellend und vor allem - auch wenn es auf dem Bild gar nicht so aussieht - tatsächlich exakt. Nachteil dieser Reißverschlusstaschenanleitung ist sicherlich, dass das Mäpchen tatsächlich sehr klein ausfällt, wenn man sich an die vorgeschlagenen Maße hält. Stifte würden zwar tatsächlich reinpassen, aber nicht viele. Für Schere und Leim ist die Größe aber perfekt.


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Kissen deutsch-indische Hochzeit Elefanten Love Hamburger Liebe

Sechs Wochen nach der ersten von vier Hochzeiten in diesem Sommer in unserem Freundeskreis, folgte Ende Juli die zweite. Dabei gab es für die indischen Braut einen Heiratsantrag im (!) indischen Ozean. Ich muss zugeben, dass ich mich auf diese Feier mit am meisten gefreut hatte, denn dieses farbenfrohe Land mit all seinen gegensätzlichen Themen, über das ich viel zu wenig weiß, fasziniert mich sehr. Die Freundschaft zum Bräutigam gehört zu den Lebensgeschenken, die mir der Mann ermöglicht hat.

Die Hochzeit in Indien fand zwar schon Anfang des Jahres statt, aber den zweiten Teil in Deutschland wollte ich keinesfalls verpassen. Bis zum Vortag habe ich daher die Entscheidung herausgezögert, ob ich die 150 km Anfahrt auf mich nehme oder nicht. Die Einschätzung der Ärzte war zu diesem Zeitpunkt allerdings, dass ich unser drittes Kind - in diesem Fall ja noch viel zu früh - wahrscheinlich auf der Autobahn bekommen würde. So ließ ich Mann und Kinder alleine fahren. Wie man am Datum gut erkennen kann, sind nun schon vier Wochen vergangen und ich immer noch schwanger ...


Gewünscht war eigentlich kein Kissen, sondern konkrete finanzielle Hilfe für ein besonderes Projekt. Die Schwägerin der Braut unterrichtet an der indische Schule Tidke Vidyalaya in Nagpur Straßenkinder und sorgt dafür, dass diese Kinder eine Ausbildung und eine warme Mahlzeit bekommen. Dafür Geld zu sammeln, war eine großartige Idee - das Kissen gab es trotzdem noch dazu.


Vernäht wurde wieder der Damast, der als traditioneller Stoff so gut zum Hochzeitsthema passt. Da auch auf den indisch-deutschen Einladungskarten der Elefant abgedruckt war, habe ich in die Elefant-Love-Stickdatei von Hamburger Liebe (erhältlich bei Kunterbunt-Design) investiert. Das Motiv ist zwar schon etwas älter, aber so beliebt, dass es dieses Jahr sogar als Jersey* neu aufgelegt wurde. Mir gefällt am Stickmotiv besonders gut, dass es keine schnellen Applikationen enthält, sondern mit über 25.000 Stichen und einer Stickzeit von über einer Stunde wirklich voll ausgestickt wird. Das ist zwar ziemlich aufwendig, aber für den Anlass angemessen. Die Farben wurden der Hochzeitseinladung nachempfunden.


Als Seiteneinnäher gab es diesem nur ein Stückchen Webband von Blaubeerstern aus der Serie Blossom* in hellgrün, da meine eigenen Labelwebbänder* fast restlos aufgebraucht waren. So kam die Variante von 2012 auf der Rückseite nochmal zum Einsatz, denn davon gibt es noch einen Restbestand.  Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, endlich mal etwas anderes als den einfachen Hotelverschluss zu versuchen. Die Hochzeitskissen entstanden aber ebenfalls wieder in letzter Minute und da waren mir alle Experimente mit Reißverschlüssen & Co. dann doch zu gewagt. Für den Hotelverschlussabschluss konnte ich praktischerweise gleich die Originalkante des Damast(tisch)tuchs verwenden.


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Herzensangelegenheiten
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Upcycling Beistelltisch Uroma

Vor nun schon 2,5 Jahren mussten wir die Uroma gehen lassen. Ein bisschen zurückgeblickt, auf meine eigene Zeit mit dieser beeindruckenden Frau, habe ich damals hier. Wie gerne hätte ich ihr den fertig sanierten Hof gezeigt und als 3-Kind-Familie hätten sich beide Urgroßeltern ganz sicher über unsere Entscheidung für ein drittes Kind gefreut. In unseren eigenen vier Wänden gibt es ziemlich viele Spuren des inzwischen leider verkauften Familienstammsitzes. Der restaurierte Hochzeitsschrank gehört ebenso dazu, wie die Reiseapotheke, die eingerahmt an der Wand hängt oder meine Knopfschatulle. Seit einigen Monaten steht nun auch endlich ein besonderes Tischlein, bei dem sich die Uroma sehr amüsiert hat, dass ich mich überhaupt damit beschäftigt habe.


Entdeckt habe ich es noch zu Lebzeiten der Uroma in den Stallgebäuden des Hofes. Während der Sohn damals erst wenige Wochen alt war, widmete ich mich im Spätsommer vor ziemlich genau vier Jahren der ersten Freilegung mit Spachtel und Schleifgerät. Glücklicherweise passte das gute Stück sogar samt Kindern und Gepäck ins eigene Auto und wartete nach dem Transport nach Hause wieder viel zu lange auf die weitere Bearbeitung.




Erst sehr viel später - nach Androhung des Mannes - mein Fundstück noch vor dem Umzug auf den Sperrmüll zu bringen, bekam es einen ersten (leider nicht wirklich deckenden) Weißanstrich. Zwischenzeitlich hatte ich sogar die Idee, daraus meinen Kreativ-Nähtisch zu machen.



Nach einem Knopfkauf von den Blogeinnahmen und der zweiten Schicht Farbe,  erstrahlte das Tischlein tatsächlich im neuen Glanz. Auf der Deckplatte sieht man weiterhin ein paar der alten Spuren, aber das stört mich überhaupt nicht. Inzwischen hat(te) es seinen festen Platz neben meiner Bettseite. Darüber hängt übrigens ein chinesisches Glückssymbol auf Seide, das es als Gastgeschenk während meiner Chinareise gab. Für das Beistellbett des dritten Kindes musste es nun gerade ein bisschen zur Seite rücken, aber es wird wohl auch die nächsten Jahre mein persönliches Tischlein bleiben. Das die Uroma es mir selbst noch lachend geschenkt hat, freut mich daran am meisten.



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Strampelsack für das Spätsommerkind

Während sowohl der Sohn wie inzwischen auch die Tochter zu diesem Schwangerschaftszeitpunkt bereits das Licht der Welt erblickt hatten, warten wir immer noch auf die Geburt unseres dritten Kindes. Wir sind zwar noch nicht über dem Termin, aber überhaupt so nah an den berechneten Zeitpunkt heranzukommen, hätte ich eigentlich ausgeschlossen. Selbst die Ärzte waren sich vor nun schon einem Monat sicher, dass ich es niemals so weit schaffen würde. Inzwischen habe ich ja den Verdacht, dass der Ausgang auch bei meinen anderen Kindern bereits so früh "fingerdurchlässig" war, aber da einfach (glücklicherweise) nicht danach geschaut wurde. Inzwischen lehne ich solche Überprüfungen auch beim Spätsommerkind ab.

Ganz neu ist aber, dass die Nächte alles andere als entspannt sind, da mein mehrstündiges Grundgefühl seit Wochen auf den sofortigen Auszug hindeutet. Anderseits haben wir auch so viele Abendtermine mit Elternabenden und anderen Verpflichtungen, dass wir auch erst sehr spät überhaupt startbereit wären. Daher befürchte ich täglich, dass es mir wie Frau Frische Brise gehen könnte - nur das in meinem Fall aus Gründen eine anschließende Verlegung in die Klinik unumgänglich wäre. Frisch entbunden, abtransportiert zu werden, wäre mir wohl noch unangenehmer als der CTG-Zwang und die Krankenhausatmosphäre.


Zurück zum Nähprogramm. Ebenfalls vor vier Wochen war ich alles andere als auf Geburt eingestimmt, denn das Nestbaugefühl war zwar da, aber nahezu nichts vorbereitet. Inzwischen gibt es aber nicht nur ein Regal für die Sachen des dritten Kindes, sondern auch das Bett steht, die Wiege hängt und der Wickelplatz ist vorbereitet. Selbst mein Nähprogramm mit Grundausstattung und Geschwistergeschenken habe ich weitestgehend abgeschlossen. Mit dabei ist - wie für den Sohn -  auch ein Pucksack, der diesmal gleich ein bisschen größer zugeschnitten wurde. Die Anleitung von Punkelmunkel ist zwar noch aufrufbar, aber bereits seit der Ankündigung des Geschwisterkindes 2015 wird leider nicht mehr gebloggt, sondern nur noch Instagram bespielt.


Da wir diesmal erstmals nicht wissen, ob ein weiterer Junge oder ein Mädchen unsere Familie komplett machen und damit auch die Gechlechterüberzahl festlegen wird, kam ein möglichst für beide Varianten passende Stoff unter die Nadel. Vernäht wurde ein Schiffe-Jersey von Alles-für-Selbermacher* und der dazu passende Sternenstoff von Krümel-Design*. So lässt sich der Pucksack auch wenden. Neben einem meiner allerletzten Nählabel* gab ein Stückchen Schiffewebband von Blaubeerstern*, das im Geburtsjahr des Sohnes zu mir gekommen ist.


Den Strampelsack vorher noch fertig zu bekommen, war mir wirklich wichtig, denn bislang hatte ich immer das Gefühl, dass die Möglichkeit nach der irgendwann notwendigen Anzieherei wenigstens die Beinchen noch nackig zu fühlen, nach dem Schlupf für unsere Kinder sehr beruhigend war. Nun fehlen nur noch die nackigen Beinchen und für mich selbst wünsche ich mir natürlich ein paar Daumendrücker, für den Start und die spätere Nachgeburtszeit ...

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