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Osterhasenbeutel

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Jahresmotto

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Rotholzeier

Rezension: Heute ist Schneckentag: Köstliche Schnecken backen - am besten jeden Tag

Ein reines Backbuch - jenseits vom grünen Faden - ist für diesen Blog ja eher ungewöhnlich, auch wenn ich mich manchmal an Partyrezepten versuche. Daher war "Heute ist Schneckentag: Köstliche Schnecken backen - am besten jeden Tag"* auch eher als Zusatz zur Kreativbuchbestellung gedacht. Ich war anschließend etwas überrascht, dass ich tatsächlich zunächst nur ein Buch bekam und das dann noch das Backbuch war. Vielleicht hat mich auch noch das Cover, dass so sehr an die Kreidefensterbilder von Bine Brändle* erinnert, besonders angesprochen.

Abbildung vom Topp-Kreativ-Verlag
Verlockend ist natürlich dabei, dass auch mal ich - im Gegensatz zum so sehr viel besser backenden Mann, der auch Sachertorte hinbekommt - mal was anderes präsentiere, als Selterwasserkuchen und Apfeltaschen. Die werden zwar immer hochgelobt, aber irgendwann wird es damit auch langweilig. Spannenderweise hat die Publikation die Bäckereikette "Zeit für Brot" realisiert, die Niederlassungen in Berlin, Frankfurt, Hamburg und Köln hat. Meine Stadt fehlt also noch.

Abbildung vom Topp-Kreativ-Verlag
Nach den Grundlagen zu verschiedenen Teigen werden Schnecken passend zu den Jahrezeiten vorgestellt - so gibt es Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winterschnecken. Insgesamt werden dadurch 25 Rezepte aufgelistet. Dabei wird so ziemlich jede denkbare Form und Füllung abgedeckt - von Faschingsschnecken, über die vegane Variante, herzhafte Schnecken mit Roquefort, der Alkoholvariante bis zu Silvesterschnecken mit Champagner-Creme.

Abbildung vom Topp-Kreativ-Verlag
Wie immer in solchen Büchern sehen die Ergebnisse perfekt aus. Via Freischaltcode kann man sich zwar auf den Verlagsseiten in Zeitraffer von vier Rezepten die Herstellung ansehen, aber selbst dort sieht man. dass die Fertigstellung, wie der Zuschnitt der gefüllten, weichen Rollen, alles andere als leicht ist. Gestört hat mich außerdem, dass es bei den Rezepten, die alle auf Doppelseiten mit einem großformatigen Foto präsentiert werden, immer nur das Endergebnis zu sehen gibt. Wie die große Rhababer-Zimt-Schnecke zu rollen ist oder die Brot- bzw. Mohnschnecke gefaltet wird, erschließt sich für mich nicht aus dem Text. Bei der Mohnvariante wird von einer reinen Kochlöffel-Eindrückung gesprochen, aber ob davon die rausgequetschte Form wirklich so gleichmäßig wird?

Abbildung vom Topp-Kreativ-Verlag
Am schwierigsten sind für mich die Zeitangaben in diesem Buch. Es wird immer nur die Backzeit angegeben und erst bei der Lektüre des Buches erkennt man, dass das Ergebnis zwar nur 10 Minuten in den Ofen muss, aber vorher Geh- und Ruhezeiten sowie die eigentliche Zubereitung doch deutlich zeitaufwendiger sind. Wahrscheinlich schmunzelt der versierte Bäcker über meine Kritikpunkte nur und ich bin mir sicher, dass - bei genügend Zeit und Fingerfertigkeit - die kulinarischen Ergebnisse sehr überzeugen werden.



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Nachtrag zum Kritikpunkt in den Kommentaren:
Schockieren möchte ich natürlich niemanden und wahrscheinlich war ich in diesem Punkt auch nicht ausführlich genug - die mehreren Standorte belegen zwar, dass es kein Einzelunternehmen ist, aber der Ansatz ist laut Angaben auf der Website, dass mit Bio-Zutaten aus ökologisch-nachhaltiger Landwirtschaft und Region-Bezug ohne chemische Zusatzstoffe gebacken wird. Die Bäcker backen in offenen Bachstuben direkt vor Ort und wärmen nicht nur maschinell vorgeformtes auf. Da es in diesem Buch aber eben nicht um Brot ging, bin ich darauf nicht näher eingegangen. Vor diesem Hintergrund würde ich eine Filiale in Dresden durchaus begrüßen, denn einige nachhaltige Bäcker gibt es zwarin unserer Stadt, aber die Großketten dominieren das Angebot .... 
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#nähcamp 2017 Berlin Potsdam

Nachdem ich monatelang (natürlich nicht dauerhaft) Trübsal geblasen habe, dass ich dieses Jahr nun wieder keine Chance auf einen Nähcamp-Teilnahme haben würde, war ich um so erfreuter, als genaue eine Woche vorher die Nachricht bei mir ankam, dass ich doch noch nachrutschen durfte. Jipdjeh! Die Planung mit Schultermin am Nachmittag, Fahrt mit Kindern und Mann zu den Schwiegereltern und Packwahn am Anreisetag war zwar etwas abenteuerlich, aber schließlich war ich am Abend zuvor pünktlich da und konnte so am Sonnabend ausgeruht starten.


Im Gegensatz zu 2015 als ich Schnitt kopieren und Zuschnitt erst vor Ort erledigte, war ich diesmal ziemlich gut vorbereitet. Schon länger denke ich über die Tragejacke Arja* und den Trageeinsatz Muksu* nach. Eine ganz einfache Jackenerweiterung (nach eigenem Schnitt!) war damals mit mein allererstes Nähprojekt, aber mit einer richtigen Tragejacke* liebäugle ich schon lange. Danke Orneedd hatte ich dafür ja ganz wunderbaren Softshell in Petrol-melliert*. Häuslich eingerichtet hatte ich mich mit meinem Großprojekt daher auch am Mantel-Nähtisch und hatte dort wirklich nette Gesellschaft.



Das Wellnesswochenende für Näher besteht ja nicht nur aus Zeit hinter der Nähmaschine sondern auch aus regelmäßigen Schlemmereien. Sogar die "Kaffeepausen" waren kleine kulinarische Highlights und die die Buffetbesuche sowie der Gang zum Italiener am Abend ein perfektes Rundumprogramm. Beim Abendtreff hat mich besonders gefreut, dass ich mit Marie-gemachtes und Mein-Gewisses-Etwas plauschen durfte. Da man sich von mir im Blog ja kein "Bild machen" kann, weiß ich nicht, ob die Sympathie auf beiden Seiten gleich groß war und hoffe, mich nicht nur aufgedrängt zu haben, aber mir hat dieser Direktkontakt sehr gefallen.





Am Sonnabend habe ich mir einen Druckworkshop von Druckrausch* gegönnt. Dazu werde ich aber nochmal einzeln bloggen. Wie gestern schon gezeigt, wanderte außer den vielen Druckergebnissen auch ein Verlosungsgewinn zu mir. Tatsächlich hatte ich im ersten Anlauf eine Lupe von EchtKnorke gewonnen. Da ich beruflich aus dem Bereich der grafischen Sammlungen komme und in früheren Jahren mit vielen Blicken durch Lupen das Runzelkorn gesucht habe, war dieses Präsent bei mir nicht ganz perfekt. Es fand sich eine nette Tauschpartnerin, die mir zu "Babygeschenke nähen: Rasseltiere, Greiflinge und Spieluhren zum Kuscheln und Liebhaben"* verhalf - im Hinblick auf die Kuscheltierarmada im Kinderzimmer auch nicht ganz treffend, aber schon besser. Schließlich noch zu "Alles Jersey - Babys & Kids Kinderkleidung nähen: Alle Modelle in Größe 56-98"* wechseln zu können, war prima.




Es war also ein rumherum - von Stoffbüro und EllePuls organsiertes - gelungenes Wochenende. Für mich gab auch einige Einblicke in die professionelle Nähbloggerwelt, die mich aber eher abgeschreckt als verlockt hat. Einmal mehr ist mir klar geworden, dass diese Varianten mit unserem Lebensmodell und der Freude an der Berufswelt nicht zusammenpassen. Dann bräuchte der Tag wirklich ein paar Stunden mehr oder das Alltagsleben würde leiden. Im Gegensatz zu 2015, wo ich am Freitag noch bei Freunden übernachtet habe und ein Zimmer teilen konnte, wird die Auszeit diesmal zwar richtig teuer die Blogeinnahmen noch mehr belasten, aber das war es mir wert.

Mit meinem geplanten Projekt fertig geworden, bin ich leider nicht und momentan stagniert es auch etwas. Die nächsten Schritte - wie das Reißverschluss-einnähen - brauchen etwas mehr Ruhe und ich habe Sorge, dass mir beim zwischendurch-Nähen zu viele Flüchtigkeitsfehler passieren ...

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#Nähcamp2017 Goodies & Co.

Mein Creadienstagstisch ist wieder gut gefüllt mit meinen Mitbringseln vom Berliner Nähcamp, über das ich morgen berichten werde. So viel wie bei meiner ersten Teilnahme (und wohl auch 2016) ist es diesmal nicht, aber ich kann gut nachvollziehen, dass diese Nähtreffen nicht zu einer Werbeveranstaltung werden sollen. Nur den Stoffkauf bzw. -tausch habe ich ein bisschen vermisst.


Dennoch sieht mein Mitbringseltisch alles andere als leer aus. Das liegt vor allem an gleich 12 Druckergebnissen aus dem Workshop, von dem hier auch noch berichtet wird. Neben diesen kreativen Ergebnissen gab es von ReSiZe-genadelt aber auch noch meine erste Victor-Maison-Zeitschrift*, von denen ich mir eine Ausgabe mit Schwangerschaftsmode rausgesucht habe, einen Regenmantel-Schnitt von Stoff & Stil und die beiden Pattydoo-Schnitte Nelly* und Liv*. Den Shirt-Schnitt habe ich selbst zwar schon genäht, aber so ein Papierschnittmuster ist schon was.

Auch bei der Verlosung habe teilgenommen und eines von ganz vielen Büchern abgestaubt. Davor gab es allerdings gleich einen Doppeltausch. Mit "Alles Jersey - Baby & Kids"* bin ich nun aber richtig zufrieden. Was ich weggetauscht habe, verrate ich euch morgen.

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Gewinner 7. Blog-Geburtstag #amberlightfeiertgeburtstag

Die Winterzeit ist vorbei und der Lostopf mit den sieben feinen Gewinnen geschlossen. Gut durchgeschüttelt werden konnten 30 + 2 Lose mit wirklich interessanten Kommentaren und Grüßen im Blog - wer hätte gedacht, dass so viele von euch mich wirklich bereits seit vielen Jahren begleiten. Das freut mich sehr. Dazu kamen 29 weitere Teilnehmer bei Instagram.

Damit bestätigt sich meine Beobachtung zur Bloggerwelt, denn in den sechs Jahren zuvor, lagen immer zwischen 77 und 53 Losen im Bloggertopf. Das einzige war ich diesmal nicht gemacht habe, war in den Facebook-Gruppen für den Lostopf zu werben - dafür war Instagram verstärkt dran und so ist die Teilnehmerzahl insgesamt dann doch nicht ganz so niedrig.


Genug der langen Vorrede, nun wird verkündet, wer gewonnen hat. Die Gewinner hat dieses Jahr die Tochter bestimmt, mit der die (öffentliche) Blogleidenschaft ja begonnen hat. Gezählt wurden jeweils die Blog-, Zusatz- und Instagramlose:

  1 Paar Maulwurf Lederpuschen*
(Die Maulwurf-Schuhe haben wir seit Anfang des Jahres als exklusives Lizenzprodukt im Sortiment. Größe und Motiv können dabei frei gewählt werden.) 



Gewinner:

Liebe Radfahrerin (ohne Helm) :-) Deinen Blog kenne ich seit dem wir uns im Projekt Vierseithof kennengelernt haben. Verheiratet ward ihr da schon und es gab ein Töchterchen und viele gemeinsame Bauberatungen. Mich haben besonders deine Näh - Beiträge inspiriert, wie Du durch meine löchernden Fragen zu Nähmaschinen ja schon bemerkt hast! Weiter so! Meine nächste Inspiration sind die Tomaten, die ich hoffentlich auch bald selber in den eigenen Garten pflanzen kann.
Liebe Grüße, auf weitere 7 Blogjahre!
Carola


Gewinner:

Hallo...
Herzlichen Glückwunsch zum großen Bloggeburtstag. :-)
So genau kann ich es gar nicht sagen. Ich bin stille Mitleserin seit ca. Ende 2015. Ich schaue immer hier rein, wenn ich Zeit habe und mal etwas interessantes von wem anderes lesen möchte.
Da ist dein Blog super :-)
Feiert schön.
Lg Katharina Z.





Gewinner:
Hi - zuallererst herzlichen Glückwunsch zum Bloggeburtstag und auf die nächsten 7 Jahre!!!

Ich weiß es nicht genau sagen, aber ich denke, ich lese mit großen Interesse seit 2,3 Jahren mit.

Liebe Grüße & uns allen ein sonniges Wochenende!

Suse (zuzeeb at gmail.com)

und

Liebe Amberlight, herzlichen Glückwunsch zum siebten Geburtstags deines Blogs. Ich glaube, ich habe mittlerweile fast all deine Beiträge gelesen. Deinen Blog kenne ich auch schon lange. Ich schätze so seit 2012 oder vielleicht sogar noch eher.
Ich mag deine Posts zu Nähereien und Nachhaltigkeit bzw. Gartenthemen.
Liebe Grüße,
Kathrin



3x


Gewinner:
Herzlichen Glückwunsch!
Ich weiß es gar nicht, wie lange ich dich kenne, aber ich schätze so an die 2 Jahre. Es war mitten in eurer Renovierung. Mach weiter so!
LG Svenja

und

Glückwunsch zum Blog-Geburtstag. Ich glaube, dass erste Mal in deinem Blog habe ich im Frühjahr 2014 gelesen. Im März 2014 war ich bei meinem ersten Nähbloggertreff und da hab ich auch etwa angefangen die ganzen Dresdner-Blogger zu lesen.
Auf die nächsten 7 Jahre.
Viele Grüße
Caro


und 

monanoni09

😍😍😍👌🏽 @marnifaktur @inalovesstyle @merizaldi


Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!

Der Versand erfolgt direkt über die Gewinnspielpartner. Schreibt mir an amberlight.label@googlemail und ich leite eure Anschriften weiter.



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Erinnerung Lostopf

Übermorgen schließt der Lostopf - teilnehmen kann man mit einem Kommentar
hier.

Einzellose gibt es aber auch direkt unter den Einzelgewinnen
im Instagram-Account.

Viel Glück!
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Rezension: Das Sense-Handbuch: Richtig dengeln, wetzen, mähen und ernten

Das erst letzten Monat neu erschienene Buch "Das Sense-Handbuch: Richtig dengeln, wetzen, mähen und ernten"* wurde sofort nach der Zustellung zu unserem partnerschaftlichen Abendthema. Der Mann war zwar begeistert von der Gestaltung und Aufmachung der Publikation, aber mindestens ebenso amüsiert, dass ich selbst sensen möchte. Bereits auf den ersten Seiten las er mir die Stelle vor, bei welcher der Autor Ian Miller - ein Amerikaner der in Österreich sensen gelernt hat - von seinen anfänglichen Misserfolgen berichtet. Nun ja ...

Abbildung vom Haupt-Verlag

Auch mir ist klar, dass die reine Lektüre dieses Buches mir wohl kaum ermöglichen wird, dass ich dieses Handwerk erlerne. Andererseits finde ich es überaus verlockend, meinen Wildpflanzenrasen, der ohnehin nur 1-2 Schnitte im Jahr benötigt, zu sensen, statt mit einer Maschine über dieses Ministück zu tuckern. Sich mit der Theorie zu beschäftigen, kann daher nicht falsch sein.

Abbildung vom Haupt-Verlag

Der Inhalt gliedert sich in neun Kapitel. Nach der Einleitung, die sich auch noch auf das erste Kapitel erstreckt, geht es in Kapitel 2 um den "Umgang mit der Sense", dann folgt ein kleiner Exkurs in den nächsten beiden Kapiteln, die sich mit überraschenderweise mit Meditationstechniken und Anstellwinkeln beschäftigen. Diese wenigen Seiten als Kapitel zu bezeichnen - Kapitel 4 ist nur eine Doppelseite - fand ich etwas übertrieben. Weiter geht es mit dem Wetzen, Dengeln, Schmieden und in Kapitel 8 und 9 schließlich im das Heumachen und Getreide anbauen. Das letzte Kapitel mit einem Rezept für Sauerteigbrot enden zu lassen, finde ich einen großartigen roten Faden.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Das kleinformatige Buch ist kein Bildprachtband sondern stattdessen ein wirkliches Kompendium, das sehr textlastig aufgebaut ist. Der gewählte Braunton soll wahrscheinlich an die "Sepia-Stimmung" der "guten alten Zeit" erinnern, zu der dieses alte Handwerk ja tatsächlich passt. Besonders die schematischen Zeichnungen finde ich fachlich sehr gelungen. Irritiert hat mich der Titel "Das Sense-Handbuch"*, denn da habe ich irgendwie das Gefühl, dass ein "n" fehlen würde.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Nach der kritischen Einschätzung des Mannes zu meinen Sensenvorhaben, erfuhr ich übrigens gleich von zwei Frauen, dass sie tatsächlich sensen können. Eine davon ist Frau Stoffverzueckt, die ich ohenhin für manche Kenntnisse bewundere. Meine Motivation ist jedenfalls da - fehlt nur noch die Sense und spätestens wenn der Kind Nr. 3 auf der Welt ist, könnte ich ja mal einen Sensenkurs machen ....




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#fqwichteln Reißverschlusstaschen

Es geht nahtlos ;-) weiter mit den schon ziemlich überlagerten Blogthemen. Das letzte Wochenende durfte ich beim wunderbaren Nähcamp in Berlin verbringen und damit ein Wellnesswochenende für Näher erleben. Diesen Luxus habe ich mir das erste Mal 2015 gegönnt. Damals gab es danach eine Wichtelidee vom Stoffbüro*, bei dem sich Näher mit gesponserten Stoffen gegenseitig bewichtelten. Mein Wichtelpräsent - ein Reise-Nackenkissen - habe ich damals zwar gezeigt, aber nie, was ich selbst bekommen habe.  Das wird nun heute nachgeholt.



Ich durfte mich damals über zwei tolle Reißverschlusstaschen von Frau Schneiderlein, die zu Smilla gehört, freuen. Der virtuelle Kontakt zu ihr ist seitdem nie abgebrochen und ich freue mich über jeden netten Kommentar, den sie bei mir hinterlässt.



Am witzigsten waren die Taschen von Innen - eine mit Ameisen und eine weitere mit Schlaufen, in die beispielsweise Globuli prima reinpassen. Eine der beiden Taschen ist inzwischen schon weitergewandert, aber die Globulitasche bleibt bei mir.

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Taschengeld Börse Hexmex von Näähglück

Chronologisch gesehen, werden meine Themenlücken leider immer größer. Wochentage an denen ich tatsächlich mal nicht blogge - wie gestern als am Abend vorher die Müdigkeit nach der Rückreise vom Nähcamp doch zu groß war - machen das nicht besser. In ich-muss-bloggen-Stress soll es aber auch nicht ausarten und so kommt einiges eben später.



Dazu gehört die Geldbörse Hexmex von Näähglück, die Ende Oktober letzten Jahres (*Hüstel*), bei einem Nähtreff mit lauter Nichtbloggern entstand. Ich bin sehr dankbar, dass ich auch dort ab und zu mitnähen darf, wobei mich das Durchhaltevermögen an Wochentagen bis fast Mitternacht nach einem recht späten Beginn immer überrascht. Entschieden habe ich mich damals für das kleine Geldbörsen-Projekt. Mit Schnittmuster kleben, Zuschnitt, Einlage aufbügeln sowie nähen war wirklich alles an einem Abend zu schaffen.


Der feste Baumwollstoff gehörte zu meinen allerersten Stoffeinkäufen 2010 bei Frau Tulpe in Berlin. Damals war unser erstes Kind sieben Monate alt. Dass ich nun der 7-Jährigen daraus ihre erste Geldbörse nähe, sind Zufälle im Leben, die ich ohne dieses Blog (und die Sortierung aller Stoffe im Stoffgebirge bei Pinterest) nie gemerkt hätte. Woher der grün-weiße Stoff kommt, habe ich aber tatsächlich vergessen.


Dafür weiß ich noch ganz genau, wem ich die feinen Perlkappen-Knöpfe zu verdanken habe, von denen einer als Verschluss verwendet wurde. Die gab es als Geburtstagsgeschenk von Mann vor drei Jahren. Seitlich wurde wieder mein Labelband* eingenäht.


Ingesamt hat das Nähen und falten ziemlich problemlos geklappt. Nur der Druckknopf ist leider nicht ganz genau an der richtigen Stelle gelandet und deshalb sitzt die Oberklappe nun etwas schief. Richtig gut gefällt mir die kleine Innentasche und das es sich auch nach Monaten immer noch richtig faltet, fasziniert mich.


Die Tochter bekam ihre erste Geldbörse in den Schuh am Nikolausmorgen gesteckt. Bis dahin wurde ihr erstes Taschengeld, dass sie seit dem Schulstart bekommt, immer in einem Glas gesammelt. Momentan sind das 50 Cent in der Woche, wobei wir es schon mehrfach vergessen haben, denn sie fragt danach sehr selten. Erst im März - also nach acht Monaten Taschengeldsammelei - hat sie das erste Mal den Wunsch geäußert, davon etwas zu kaufen. Passend zum Apfelstoff war das eine Gummitierschlange für 25 Cent ... damit wären wir thematisch nun doch wieder ganz aktuell. :-)


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DIY Publikation Doktorarbeit Print on demand Drucklegung BoD Selfpublishing

Dieser Blog dient vor allem meinem Freizeitausgleich zum Familienalltag und der Arbeitswelt. Die Tür zum Wissenschaftlerleben öffne ich dabei bewusst nur ganz selten. Bei der Doktorarbeit, die mich bereits meine ganze Blogzeit begleitet, habe ich eine Ausnahme gemacht und bereits über die Abgabe während der zweiten Elternzeit, die Verteidigung und den Doktorhut geschrieben. Da nun die Drucklegung zwei Jahre später viel mehr DIY mit sich brachte, als je geplant, bekommt auch dieses Thema hier seinen Platz.


Website


Die Publikation bei meinem Lieblingsverlag, mit dem ich bereits ein Buch* realisieren durfte, scheiterte leider an den Finanzen. Der Kostenvoranschlag betrug über 10.000 €, die bei der Finanzsituation durch den Vierseithof einfach unrealistisch waren. Da ich keine Laufbahn innerhalb der Universitäten anstrebe, die eine Drucklegung in einem namhaften Verlag immer noch unabdingbar macht, habe ich mich schließlich auf die Selfpublishing-Variante eingelassen, bei der das "Selbermachen" ein großes Thema ist. Publiziert habe ich nun bei BoD.


Wiel ich selbst über jeden (Blog)beitrag froh war, denn ich im Vorfeld dazu finden konnte, gibt es nun hier dazu auch meine Einschätzung. Die größte Hürde war - neben der Klärung der Bildrechte, für die weltweit mehrere hundert mails verschickt wurde - die technische Umsetzung, ein A4-PDF in das Wissenschaftsformat formatiert zu bekommen. Ohne den Mann und seine Linux-Kenntnisse wäre ich daran gescheitert - geschafft haben wir es übrigens mit Ghostscript und die 1500 Fußnotentexte sind gerade noch lesbar. Meine eigenen Photoshop-Kenntnisse reichten glücklicherweise aus, um ein brauchbares Cover zu basteln. Dafür gibt es einen Coverrechner, der mit den Angaben zum Beschnittrand wirklich weiterhilft. Außerdem wird die E-Book-Variante* durch den Druckanbieter ebenso mit angeboten, wie der internationale Versand und eine Leseprobe. Das ist alles recht komfortabel und kostet statt 10.000 Euro mit den anschließenden Pflichtexemplaren unter 1000 Euronen.


Schwierig war zunächst die Bildqualität, denn der angebotene Smartdruck ist so fehlerhaft und streifig, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass ihn jemand ernsthaft verwendet. Auch ich habe auf den Brilliantdruck gesetzt und bin nun auch mit diesem Bereich zufrieden. Als Blogger war es leicht noch schnell eine dazu passende Seite aufzusetzen, die aber momentan auf Apple-Geräten noch nicht überzeugend aussieht. Die Einschätzungen der Gutachter helfen mir immer ein bisschen, die eigenen Zweifel an dieser Arbeit kleiner werden zu lassen. Ein Verkaufsschlager wird es aber sicherlich trotzdem nicht und irgendwann kann ich mir - in einem guten Verlag - auch noch ein coffee-table-book zu meinem Thema vorstellen. Wer will schon 524 Seiten lesen ...





Das Nähcamp 2015 habe ich mir vor zwei Jahren gegönnt, weil ich damals wenige Monate davor die Doktorarbeit erfolgreich verteidigt habe. Dieses Jahr sehe ich mein Näh-Wellness-Wochenende, zu dem ich heute fahren darf, als Belohnung für die Drucklegung meiner Abschlussarbeit. Ich freu mich drauf ... am meisten freue ich mich aber auf die erste Elternzeit mit dem dritten Kind ohne das Doktorarbeitsthema.

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Rezension: Töpfern lernen: Grundlagen Technik Projekte Inspiration.

Lange wurde hier schon nicht mehr getöpfert, aber im Gegensatz zum Schnitzen habe ich diese Technik immerhin schon selbst ausprobiert und kann daher die Neuerscheinung "Töpfern lernen: Grundlagen Technik Projekte Inspiration."* auch ein bisschen besser einschätzen. Die schwedische Autorin Maria Skärlund hat diesen Handwerk an der Kunsthochschule gelernt, als ich gerade eingeschult wurde. Seit 1997 ist sie Dozentin.


Abbildung von LV-Buch
Der Inhalt ist genauso skandinavisch klar aufgebaut, wie die gesamte Gestaltung des Buches. Es gibt keine Unterkapitel sondern nach Vorwort, Einleitung und einigen Ratschlägen, wie dem Ton schlagen, folgen die Anleitungen zu Schalen, Form, Dekor, Teller, Fliesen, Becher, Henkel, Dosen, Einen Fuß töpfern und Kerzenständer.

Abbildung von LV-Buch

Auf den Anleitungsseiten werden die Fotoaufnahmen jeweils zusätzlich detailliert beschrieben. Teilweise wird per QR-Code auch auf den gesamten Videostream verwiesen, aus dem die Aufnahmen genommen wurde. Das Video lässt sich allerdings nur bei horizontalem Smartphonebildschirm anschauen und auf S. 31, bei den Bewegungen auf der Töpferscheibe - die viel schwieriger sind, als es auf den Bildern scheint - wiederholt sich zunächst das Ton-schlagen-Video. Dort muss man suchen, bis man das richtige Videoschnipsel gefunden hat.

Abbildung von LV-Buch
Insgesamt dominieren in diesem Buch ganzseitige Aufnahmen, mit relativ wenig Text. Die wichtigsten Handgriffe sind aber dennoch erklärt und ich habe nun beispielsweise verstanden, wie ich gedrehte Teller von der Töpferscheibe wieder abbekommen würde. Das ist mir leider bislang noch nie gelungen.

Abbildung von LV-Buch

Für ein reines Anfängerbuch - wie es der Titel suggeriert - könnten es wahrscheinlich noch mehr Detailaufnahmen sein, aber das Buch schafft es auf jeden Fall, die Freude an diesem Handwerk (wieder) anzufachen. Gut gefallen hat mir, dass sowohl das freie Töpfern, wie auch das Drehen auf der Scheibe thematisiert wird und es keine Einschränkung nur auf eine dieser Techniken gibt.





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Jahreszeitenblick Projekt Vierseithof Winter 2016/17

Ende letzten Jahres habe ich angekündigt, dass ich zwar keinen monatlichen Blick mehr in unser Projekt Vierseithof - wie während des Baugeschehens - verblogge, aber viermal im Jahr will ich doch weiterhin berichten. Bevor wirklich der Frühling beginnt, wird es daher Zeit für den Winterblick.


Schaut man auf die letzten vier Winter zurück, ist es schon erstaunlich, dass wir in den Baujahren kaum ein Krümmel Schnee hatten, wenige wirklich tiefe Temperaturen und das Baugeschehen kaum ruhen musste. Wie anders wäre das doch dieses Jahr gewesen, denn ich kann mich schon lange an keinen Winter mehr erinnern, in dem wir mitten in der Stadt über Wochen eine geschlossene Schneedecke hatten.

Winter 2013 - Winter 2016

Daher ist im Außenbereich in diesem Winter auch relativ wenig passiert. Auch bei uns verbrachte der Mann die meiste (Frei)Zeit über Wochen komplett auf dem Dachboden, um dort zu beplanken. Leider hatte der Architekt eine Folie verplant, die nicht - wie ursprünglich geplant - drei Jahre Lichtbeständig gewesen wäre. Damit die Dämmung dahinter nicht wieder zum Vorschein kommt, musste nun beplankt werden. Im Außenbereich kam das gerettete und zwischengelagerte Altholz zurück. Mal sehen, was nun daraus wird.



Im Innenhof traf man sich am Adventskalenderfenster, feierte (noch etwas ungläubig nun wirklich komplett zu sein) das erste gemeinsame Silvester und verbrannte die Weihnachtsbäume mit beeindruckend hohen Rauchfahnen.



Unter den Schneemassen im Innenhofbereich ahnt man schon die Aufgabe der nächsten Monate. Die Außenanlagen müssen - soweit die klammen Finanzen der Hoffamilien noch reichen - gestaltet werden und das dort gelagerte Baumaterial verwendet werden. Trockene Wege und ein funktionierender Parkplatz wären eine feine Sache. Außerdem sollen die Gärten hinter der Scheune gestaltet werden. Eine überraschende, neue Aufgabe ist auch noch dazu gekommen - aber dazu das nächste Mal mehr.



2013

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2015



2016

 
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