Jahresmotto

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7. Blog-Geburtstag

Gewinner 7. Blog-Geburtstag #amberlightfeiertgeburtstag

Die Winterzeit ist vorbei und der Lostopf mit den sieben feinen Gewinnen geschlossen. Gut durchgeschüttelt werden konnten 30 + 2 Lose mit wirklich interessanten Kommentaren und Grüßen im Blog - wer hätte gedacht, dass so viele von euch mich wirklich bereits seit vielen Jahren begleiten. Das freut mich sehr. Dazu kamen 29 weitere Teilnehmer bei Instagram.

Damit bestätigt sich meine Beobachtung zur Bloggerwelt, denn in den sechs Jahren zuvor, lagen immer zwischen 77 und 53 Losen im Bloggertopf. Das einzige war ich diesmal nicht gemacht habe, war in den Facebook-Gruppen für den Lostopf zu werben - dafür war Instagram verstärkt dran und so ist die Teilnehmerzahl insgesamt dann doch nicht ganz so niedrig.


Genug der langen Vorrede, nun wird verkündet, wer gewonnen hat. Die Gewinner hat dieses Jahr die Tochter bestimmt, mit der die (öffentliche) Blogleidenschaft ja begonnen hat. Gezählt wurden jeweils die Blog-, Zusatz- und Instagramlose:

  1 Paar Maulwurf Lederpuschen*
(Die Maulwurf-Schuhe haben wir seit Anfang des Jahres als exklusives Lizenzprodukt im Sortiment. Größe und Motiv können dabei frei gewählt werden.) 



Gewinner:

Liebe Radfahrerin (ohne Helm) :-) Deinen Blog kenne ich seit dem wir uns im Projekt Vierseithof kennengelernt haben. Verheiratet ward ihr da schon und es gab ein Töchterchen und viele gemeinsame Bauberatungen. Mich haben besonders deine Näh - Beiträge inspiriert, wie Du durch meine löchernden Fragen zu Nähmaschinen ja schon bemerkt hast! Weiter so! Meine nächste Inspiration sind die Tomaten, die ich hoffentlich auch bald selber in den eigenen Garten pflanzen kann.
Liebe Grüße, auf weitere 7 Blogjahre!
Carola


Gewinner:

Hallo...
Herzlichen Glückwunsch zum großen Bloggeburtstag. :-)
So genau kann ich es gar nicht sagen. Ich bin stille Mitleserin seit ca. Ende 2015. Ich schaue immer hier rein, wenn ich Zeit habe und mal etwas interessantes von wem anderes lesen möchte.
Da ist dein Blog super :-)
Feiert schön.
Lg Katharina Z.





Gewinner:
Hi - zuallererst herzlichen Glückwunsch zum Bloggeburtstag und auf die nächsten 7 Jahre!!!

Ich weiß es nicht genau sagen, aber ich denke, ich lese mit großen Interesse seit 2,3 Jahren mit.

Liebe Grüße & uns allen ein sonniges Wochenende!

Suse (zuzeeb at gmail.com)

und

Liebe Amberlight, herzlichen Glückwunsch zum siebten Geburtstags deines Blogs. Ich glaube, ich habe mittlerweile fast all deine Beiträge gelesen. Deinen Blog kenne ich auch schon lange. Ich schätze so seit 2012 oder vielleicht sogar noch eher.
Ich mag deine Posts zu Nähereien und Nachhaltigkeit bzw. Gartenthemen.
Liebe Grüße,
Kathrin



3x


Gewinner:
Herzlichen Glückwunsch!
Ich weiß es gar nicht, wie lange ich dich kenne, aber ich schätze so an die 2 Jahre. Es war mitten in eurer Renovierung. Mach weiter so!
LG Svenja

und

Glückwunsch zum Blog-Geburtstag. Ich glaube, dass erste Mal in deinem Blog habe ich im Frühjahr 2014 gelesen. Im März 2014 war ich bei meinem ersten Nähbloggertreff und da hab ich auch etwa angefangen die ganzen Dresdner-Blogger zu lesen.
Auf die nächsten 7 Jahre.
Viele Grüße
Caro


und 

monanoni09

😍😍😍👌🏽 @marnifaktur @inalovesstyle @merizaldi


Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!

Der Versand erfolgt direkt über die Gewinnspielpartner. Schreibt mir an amberlight.label@googlemail und ich leite eure Anschriften weiter.



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Erinnerung Lostopf

Übermorgen schließt der Lostopf - teilnehmen kann man mit einem Kommentar
hier.

Einzellose gibt es aber auch direkt unter den Einzelgewinnen
im Instagram-Account.

Viel Glück!
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Rezension: Das Sense-Handbuch: Richtig dengeln, wetzen, mähen und ernten

Das erst letzten Monat neu erschienene Buch "Das Sense-Handbuch: Richtig dengeln, wetzen, mähen und ernten"* wurde sofort nach der Zustellung zu unserem partnerschaftlichen Abendthema. Der Mann war zwar begeistert von der Gestaltung und Aufmachung der Publikation, aber mindestens ebenso amüsiert, dass ich selbst sensen möchte. Bereits auf den ersten Seiten las er mir die Stelle vor, bei welcher der Autor Ian Miller - ein Amerikaner der in Österreich sensen gelernt hat - von seinen anfänglichen Misserfolgen berichtet. Nun ja ...

Abbildung vom Haupt-Verlag

Auch mir ist klar, dass die reine Lektüre dieses Buches mir wohl kaum ermöglichen wird, dass ich dieses Handwerk erlerne. Andererseits finde ich es überaus verlockend, meinen Wildpflanzenrasen, der ohnehin nur 1-2 Schnitte im Jahr benötigt, zu sensen, statt mit einer Maschine über dieses Ministück zu tuckern. Sich mit der Theorie zu beschäftigen, kann daher nicht falsch sein.

Abbildung vom Haupt-Verlag

Der Inhalt gliedert sich in neun Kapitel. Nach der Einleitung, die sich auch noch auf das erste Kapitel erstreckt, geht es in Kapitel 2 um den "Umgang mit der Sense", dann folgt ein kleiner Exkurs in den nächsten beiden Kapiteln, die sich mit überraschenderweise mit Meditationstechniken und Anstellwinkeln beschäftigen. Diese wenigen Seiten als Kapitel zu bezeichnen - Kapitel 4 ist nur eine Doppelseite - fand ich etwas übertrieben. Weiter geht es mit dem Wetzen, Dengeln, Schmieden und in Kapitel 8 und 9 schließlich im das Heumachen und Getreide anbauen. Das letzte Kapitel mit einem Rezept für Sauerteigbrot enden zu lassen, finde ich einen großartigen roten Faden.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Das kleinformatige Buch ist kein Bildprachtband sondern stattdessen ein wirkliches Kompendium, das sehr textlastig aufgebaut ist. Der gewählte Braunton soll wahrscheinlich an die "Sepia-Stimmung" der "guten alten Zeit" erinnern, zu der dieses alte Handwerk ja tatsächlich passt. Besonders die schematischen Zeichnungen finde ich fachlich sehr gelungen. Irritiert hat mich der Titel "Das Sense-Handbuch"*, denn da habe ich irgendwie das Gefühl, dass ein "n" fehlen würde.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Nach der kritischen Einschätzung des Mannes zu meinen Sensenvorhaben, erfuhr ich übrigens gleich von zwei Frauen, dass sie tatsächlich sensen können. Eine davon ist Frau Stoffverzueckt, die ich ohenhin für manche Kenntnisse bewundere. Meine Motivation ist jedenfalls da - fehlt nur noch die Sense und spätestens wenn der Kind Nr. 3 auf der Welt ist, könnte ich ja mal einen Sensenkurs machen ....




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#fqwichteln Reißverschlusstaschen

Es geht nahtlos ;-) weiter mit den schon ziemlich überlagerten Blogthemen. Das letzte Wochenende durfte ich beim wunderbaren Nähcamp in Berlin verbringen und damit ein Wellnesswochenende für Näher erleben. Diesen Luxus habe ich mir das erste Mal 2015 gegönnt. Damals gab es danach eine Wichtelidee vom Stoffbüro*, bei dem sich Näher mit gesponserten Stoffen gegenseitig bewichtelten. Mein Wichtelpräsent - ein Reise-Nackenkissen - habe ich damals zwar gezeigt, aber nie, was ich selbst bekommen habe.  Das wird nun heute nachgeholt.



Ich durfte mich damals über zwei tolle Reißverschlusstaschen von Frau Schneiderlein, die zu Smilla gehört, freuen. Der virtuelle Kontakt zu ihr ist seitdem nie abgebrochen und ich freue mich über jeden netten Kommentar, den sie bei mir hinterlässt.



Am witzigsten waren die Taschen von Innen - eine mit Ameisen und eine weitere mit Schlaufen, in die beispielsweise Globuli prima reinpassen. Eine der beiden Taschen ist inzwischen schon weitergewandert, aber die Globulitasche bleibt bei mir.

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Mittwochs mag ich
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Taschengeld Börse Hexmex von Näähglück

Chronologisch gesehen, werden meine Themenlücken leider immer größer. Wochentage an denen ich tatsächlich mal nicht blogge - wie gestern als am Abend vorher die Müdigkeit nach der Rückreise vom Nähcamp doch zu groß war - machen das nicht besser. In ich-muss-bloggen-Stress soll es aber auch nicht ausarten und so kommt einiges eben später.



Dazu gehört die Geldbörse Hexmex von Näähglück, die Ende Oktober letzten Jahres (*Hüstel*), bei einem Nähtreff mit lauter Nichtbloggern entstand. Ich bin sehr dankbar, dass ich auch dort ab und zu mitnähen darf, wobei mich das Durchhaltevermögen an Wochentagen bis fast Mitternacht nach einem recht späten Beginn immer überrascht. Entschieden habe ich mich damals für das kleine Geldbörsen-Projekt. Mit Schnittmuster kleben, Zuschnitt, Einlage aufbügeln sowie nähen war wirklich alles an einem Abend zu schaffen.


Der feste Baumwollstoff gehörte zu meinen allerersten Stoffeinkäufen 2010 bei Frau Tulpe in Berlin. Damals war unser erstes Kind sieben Monate alt. Dass ich nun der 7-Jährigen daraus ihre erste Geldbörse nähe, sind Zufälle im Leben, die ich ohne dieses Blog (und die Sortierung aller Stoffe im Stoffgebirge bei Pinterest) nie gemerkt hätte. Woher der grün-weiße Stoff kommt, habe ich aber tatsächlich vergessen.


Dafür weiß ich noch ganz genau, wem ich die feinen Perlkappen-Knöpfe zu verdanken habe, von denen einer als Verschluss verwendet wurde. Die gab es als Geburtstagsgeschenk von Mann vor drei Jahren. Seitlich wurde wieder mein Labelband* eingenäht.


Ingesamt hat das Nähen und falten ziemlich problemlos geklappt. Nur der Druckknopf ist leider nicht ganz genau an der richtigen Stelle gelandet und deshalb sitzt die Oberklappe nun etwas schief. Richtig gut gefällt mir die kleine Innentasche und das es sich auch nach Monaten immer noch richtig faltet, fasziniert mich.


Die Tochter bekam ihre erste Geldbörse in den Schuh am Nikolausmorgen gesteckt. Bis dahin wurde ihr erstes Taschengeld, dass sie seit dem Schulstart bekommt, immer in einem Glas gesammelt. Momentan sind das 50 Cent in der Woche, wobei wir es schon mehrfach vergessen haben, denn sie fragt danach sehr selten. Erst im März - also nach acht Monaten Taschengeldsammelei - hat sie das erste Mal den Wunsch geäußert, davon etwas zu kaufen. Passend zum Apfelstoff war das eine Gummitierschlange für 25 Cent ... damit wären wir thematisch nun doch wieder ganz aktuell. :-)


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DIY Publikation Doktorarbeit Print on demand Drucklegung BoD Selfpublishing

Dieser Blog dient vor allem meinem Freizeitausgleich zum Familienalltag und der Arbeitswelt. Die Tür zum Wissenschaftlerleben öffne ich dabei bewusst nur ganz selten. Bei der Doktorarbeit, die mich bereits meine ganze Blogzeit begleitet, habe ich eine Ausnahme gemacht und bereits über die Abgabe während der zweiten Elternzeit, die Verteidigung und den Doktorhut geschrieben. Da nun die Drucklegung zwei Jahre später viel mehr DIY mit sich brachte, als je geplant, bekommt auch dieses Thema hier seinen Platz.


Website


Die Publikation bei meinem Lieblingsverlag, mit dem ich bereits ein Buch* realisieren durfte, scheiterte leider an den Finanzen. Der Kostenvoranschlag betrug über 10.000 €, die bei der Finanzsituation durch den Vierseithof einfach unrealistisch waren. Da ich keine Laufbahn innerhalb der Universitäten anstrebe, die eine Drucklegung in einem namhaften Verlag immer noch unabdingbar macht, habe ich mich schließlich auf die Selfpublishing-Variante eingelassen, bei der das "Selbermachen" ein großes Thema ist. Publiziert habe ich nun bei BoD.


Wiel ich selbst über jeden (Blog)beitrag froh war, denn ich im Vorfeld dazu finden konnte, gibt es nun hier dazu auch meine Einschätzung. Die größte Hürde war - neben der Klärung der Bildrechte, für die weltweit mehrere hundert mails verschickt wurde - die technische Umsetzung, ein A4-PDF in das Wissenschaftsformat formatiert zu bekommen. Ohne den Mann und seine Linux-Kenntnisse wäre ich daran gescheitert - geschafft haben wir es übrigens mit Ghostscript und die 1500 Fußnotentexte sind gerade noch lesbar. Meine eigenen Photoshop-Kenntnisse reichten glücklicherweise aus, um ein brauchbares Cover zu basteln. Dafür gibt es einen Coverrechner, der mit den Angaben zum Beschnittrand wirklich weiterhilft. Außerdem wird die E-Book-Variante* durch den Druckanbieter ebenso mit angeboten, wie der internationale Versand und eine Leseprobe. Das ist alles recht komfortabel und kostet statt 10.000 Euro mit den anschließenden Pflichtexemplaren unter 1000 Euronen.


Schwierig war zunächst die Bildqualität, denn der angebotene Smartdruck ist so fehlerhaft und streifig, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass ihn jemand ernsthaft verwendet. Auch ich habe auf den Brilliantdruck gesetzt und bin nun auch mit diesem Bereich zufrieden. Als Blogger war es leicht noch schnell eine dazu passende Seite aufzusetzen, die aber momentan auf Apple-Geräten noch nicht überzeugend aussieht. Die Einschätzungen der Gutachter helfen mir immer ein bisschen, die eigenen Zweifel an dieser Arbeit kleiner werden zu lassen. Ein Verkaufsschlager wird es aber sicherlich trotzdem nicht und irgendwann kann ich mir - in einem guten Verlag - auch noch ein coffee-table-book zu meinem Thema vorstellen. Wer will schon 524 Seiten lesen ...





Das Nähcamp 2015 habe ich mir vor zwei Jahren gegönnt, weil ich damals wenige Monate davor die Doktorarbeit erfolgreich verteidigt habe. Dieses Jahr sehe ich mein Näh-Wellness-Wochenende, zu dem ich heute fahren darf, als Belohnung für die Drucklegung meiner Abschlussarbeit. Ich freu mich drauf ... am meisten freue ich mich aber auf die erste Elternzeit mit dem dritten Kind ohne das Doktorarbeitsthema.

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Freutag
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Rezension: Töpfern lernen: Grundlagen Technik Projekte Inspiration.

Lange wurde hier schon nicht mehr getöpfert, aber im Gegensatz zum Schnitzen habe ich diese Technik immerhin schon selbst ausprobiert und kann daher die Neuerscheinung "Töpfern lernen: Grundlagen Technik Projekte Inspiration."* auch ein bisschen besser einschätzen. Die schwedische Autorin Maria Skärlund hat diesen Handwerk an der Kunsthochschule gelernt, als ich gerade eingeschult wurde. Seit 1997 ist sie Dozentin.


Abbildung von LV-Buch
Der Inhalt ist genauso skandinavisch klar aufgebaut, wie die gesamte Gestaltung des Buches. Es gibt keine Unterkapitel sondern nach Vorwort, Einleitung und einigen Ratschlägen, wie dem Ton schlagen, folgen die Anleitungen zu Schalen, Form, Dekor, Teller, Fliesen, Becher, Henkel, Dosen, Einen Fuß töpfern und Kerzenständer.

Abbildung von LV-Buch

Auf den Anleitungsseiten werden die Fotoaufnahmen jeweils zusätzlich detailliert beschrieben. Teilweise wird per QR-Code auch auf den gesamten Videostream verwiesen, aus dem die Aufnahmen genommen wurde. Das Video lässt sich allerdings nur bei horizontalem Smartphonebildschirm anschauen und auf S. 31, bei den Bewegungen auf der Töpferscheibe - die viel schwieriger sind, als es auf den Bildern scheint - wiederholt sich zunächst das Ton-schlagen-Video. Dort muss man suchen, bis man das richtige Videoschnipsel gefunden hat.

Abbildung von LV-Buch
Insgesamt dominieren in diesem Buch ganzseitige Aufnahmen, mit relativ wenig Text. Die wichtigsten Handgriffe sind aber dennoch erklärt und ich habe nun beispielsweise verstanden, wie ich gedrehte Teller von der Töpferscheibe wieder abbekommen würde. Das ist mir leider bislang noch nie gelungen.

Abbildung von LV-Buch

Für ein reines Anfängerbuch - wie es der Titel suggeriert - könnten es wahrscheinlich noch mehr Detailaufnahmen sein, aber das Buch schafft es auf jeden Fall, die Freude an diesem Handwerk (wieder) anzufachen. Gut gefallen hat mir, dass sowohl das freie Töpfern, wie auch das Drehen auf der Scheibe thematisiert wird und es keine Einschränkung nur auf eine dieser Techniken gibt.





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Jahreszeitenblick Projekt Vierseithof Winter 2016/17

Ende letzten Jahres habe ich angekündigt, dass ich zwar keinen monatlichen Blick mehr in unser Projekt Vierseithof - wie während des Baugeschehens - verblogge, aber viermal im Jahr will ich doch weiterhin berichten. Bevor wirklich der Frühling beginnt, wird es daher Zeit für den Winterblick.


Schaut man auf die letzten vier Winter zurück, ist es schon erstaunlich, dass wir in den Baujahren kaum ein Krümmel Schnee hatten, wenige wirklich tiefe Temperaturen und das Baugeschehen kaum ruhen musste. Wie anders wäre das doch dieses Jahr gewesen, denn ich kann mich schon lange an keinen Winter mehr erinnern, in dem wir mitten in der Stadt über Wochen eine geschlossene Schneedecke hatten.

Winter 2013 - Winter 2016

Daher ist im Außenbereich in diesem Winter auch relativ wenig passiert. Auch bei uns verbrachte der Mann die meiste (Frei)Zeit über Wochen komplett auf dem Dachboden, um dort zu beplanken. Leider hatte der Architekt eine Folie verplant, die nicht - wie ursprünglich geplant - drei Jahre Lichtbeständig gewesen wäre. Damit die Dämmung dahinter nicht wieder zum Vorschein kommt, musste nun beplankt werden. Im Außenbereich kam das gerettete und zwischengelagerte Altholz zurück. Mal sehen, was nun daraus wird.



Im Innenhof traf man sich am Adventskalenderfenster, feierte (noch etwas ungläubig nun wirklich komplett zu sein) das erste gemeinsame Silvester und verbrannte die Weihnachtsbäume mit beeindruckend hohen Rauchfahnen.



Unter den Schneemassen im Innenhofbereich ahnt man schon die Aufgabe der nächsten Monate. Die Außenanlagen müssen - soweit die klammen Finanzen der Hoffamilien noch reichen - gestaltet werden und das dort gelagerte Baumaterial verwendet werden. Trockene Wege und ein funktionierender Parkplatz wären eine feine Sache. Außerdem sollen die Gärten hinter der Scheune gestaltet werden. Eine überraschende, neue Aufgabe ist auch noch dazu gekommen - aber dazu das nächste Mal mehr.



2013

2014

2015



2016

 
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#nähcamp2017 Vorbereitungen Softshell

Am Freitag packe ich meine sieben Sachen und düse nun doch noch zum Berliner Nähcamp. Nachdem ich 2015 das erste Mal dabei sein durfte und letztes Jahr im Dauerlauf Wände gestrichen und Kisten gepackt habe, stand für mich fest, dass ich 2017 mal ganz ohne Nachrückerei dabei sein will. Das gehörte zu den festen Absprachen mit dem Mann, als ich 2016 absagen musste. Aus dem ungeduldig auf den Anmeldelink im Herbst warten, wurde aber die Gewissheit, dass es nicht geklappt hatte und ich durch eine fehlende Namenszuordnung (wieder) weit abgeschlagen auf den Nachrückplätzen gelandet war. Die Gewissheit, dass unser geplantes 3. Kind eine Teilnahme 2018 sehr fragwürdig macht, war dabei besonders bitter.


Wer oder was es nun auch immer ermöglicht hat, kam nun nur eine Woche vor dem Termin doch noch die Zusage - und damit beginnt nun etwas hektisch meine Vorbereitung. Der Nähplan stand relativ schnell, neue Nadeln wurden gerade erst gekauft, aber in der (schlaflosen) Nacht nach der Zusage, überlegte ich lange woher der Softshell dafür zu nehmen sei. Bestellen könnte zu spät sein, gekauft habe ich so etwas bislang nur bei Extremtexil, wo es aber eigentlich keinen Vor-Ort-Verkauf gibt. Orneedd habe ich nun verdanken, dass zumindest dieses Problem schon gelöst ist - auf meinem Creadientstagstisch liegt traumhafter Softshell in Petrol-melliert*. Was für ein Stoff .... so etwas habe ich noch nie vernäht. Muss man dabei noch irgendwas beachten?

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Einschulung: Schultütenkissen

Wie bei der Jahresblogstatistik (hier geht's zum Lostopf) schon erwähnt, fehlen nicht nur einige Nähgeschichten, die noch nachgereicht werden müssen, sondern selbst bei den Blogserien gibt es noch offene Enden. Dazu gehört auch die Einschulung unser Tochter. Wenn ich in den Jahren zuvor immer gehört hatte, dass die Näherinnen aus den Zuckertütenhüllen anschließend Kissen machen würden, habe ich mich immer gefragt, wie sie aus der Dreiecksform denn wieder ein Viereck bekommen und das doch eigentlich schade sei, so viel Stoff einfach abzuschneiden. ;-)


Inzwischen habe aber auch ich verstanden, dass tatsächlich nur ausgestopft wird und die Schere gar nicht angesetzt werden muss. Manchmal ist es doch wirklich viel einfacher als zunächst angenommen und diese Variante wurde nach der großen Feier recht schnell umgesetzt. Der Rohling aus dem DaWanda-Shop von 356Sonnenschein* wurde entfernt (und für den nächsten Einsatz aufgehoben), ganz viel Ikea-Kissenmaterial reingestopft und das ganze mit einem Webband verschlossen, damit die Hülle auch mal gewaschen werden kann.


Passend zur Wimpelgeschichte der Tochter musste es natürlich ein Wimpelwebband* sein. Die 90cm-große Hülle ergibt nun ein Kissen, dass die ganze Bettbreite einnimmt und dort am Kopfende inzwischen auch seinen festen Platz hat. Die Tochter ist davon ebenso begeistert wie ich.


Einschulungsthema: Zucktertüte, Einschulungskleid, Schlechtwetterjäckchen, Schulfeier, Deko und Partyrezepten,Schultütenkissen

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Hülle Mutterpass 3. Kind & Hebammenbetreuung 2017

Im Spätsommer unserer Familienplanungszeit erwarten wir ein Spätsommerkind und haben uns damit bewusst für das Drei-Gänge-Menü bei unserer geplanten Kinderanzahl entschieden. Bei der Tochter waren wir 2010 noch besonders "hungrig" auf das Abenteuer Kind. Der zweiten Gang musste erstmal zurückgegeben werden, aber dafür waren wir dann beim zweiten Versuch besonders zufrieden. Nun also noch ein Dessert, bei dem man sich ja immer ein bisschen fragt, ob es wirklich noch hinein passt. Nach einem Mädchen und einem Jungen wären wir zwar nicht mehr hungrig aufgestanden, aber so ein süßer, dritter Gang scheint uns genau richtig zu sein.


Tatsächlich haben wir aber bei keinem anderen unserer Kinder so sehr im Vorfeld überlegt. Der Wunsch - vor allem auch des Mannes - war zwar da, der Wohnraum ist nun mehr als ausreichend und selbst finanziell gesehen, waren unsere bisherigen beiden Kinder keine besondere Belastung, aber tatsächlich bin ich selbst nun nicht mehr so ganz jung und selbst bei meiner (befristeten) Arbeitsstelle schwanken Stühle und Zuständigkeitsbereiche schneller als einem lieb ist. Sich nun entschieden zu haben, fühlt sich aber gut und richtig an und wir werden uns im hoffentlich betagten Alter wohl niemals ärgern, dass wir es nicht gewagt haben. Es wird damit zwar noch ein bisschen fordernder und lauter im Familienalltag, aber bereits jetzt, schwankt die Kinderanzahl im Hause durch die 22 Hofkinder ja ohnehin.


Von meiner letzten Schwangerschaft trennen mich nun vier Jahre. Wer hier schon länger mitliest, kennt meine besondere Geburtsproblematiken und den intensiven Kontakt zu Hebammen. Natürlich bin ich auch 2014 auf die Straße gegangen. Eine andere Variante als eine geteilte Vorsorge kann und will ich mir gar nicht vorstellen. Diesmal hatte ich allerdings den Frauenarzt gewechselt, da durch den Umzug und der inzwischen für mich etwas zu intensive Wunsch nach Igel-Leistungen ohnehin eine Veränderung anstand. Womit ich allerdings nicht gerechnet hatte, war die Einstellung des "Neuen", der tatsächlich eine geteilte Vorsorge komplett ablehnte und Schwangerschaften von vornherein pathologisierte.

Seiner Meinung nach, würden Hebammen keinerlei "medizinischen Nutzen" bringen und er könnte es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, wenn er mich nicht alle vier Wochen sehen würde. Eine Feindiagnostik wäre außerdem "sehr ratsam". Ich könnte allerdings gerne zusätzlich zu einer Hebamme gehen. Ohnehin wäre er aber dafür, dass Hebammenleistungen komplett selbst von den Frauen zu bezahlen wären, die sich diesen medizinisch-unnötigen Zusatz leisten möchten. Ich selbst habe nun keine Probleme damit, dass ich diese Praxis mit dem von ihm vermittelten Gefühl verlassen habe, dass ich bei einer Hebammenbetreuung, das Leben meines ungeborenen Kindes aufs Spiel setzen würde - mir tun allerdings alle Schwangeren leid, die sich davon überzeugen lassen. Zusätzlich hat er selbst häufig genug auf seine eigenen wirtschaftlichen Aspekte hingewiesen - was für eine gesellschaftliche Entwicklung! Es würde nicht zu mir passen, wenn ich diese Aussagen einfach nur geschluckt hätte und immerhin weiß er nun, warum er seine neue "Patientin" sofort wieder verloren hat und ich beim nächsten Vorsorgetermin wieder bei einer Hebamme saß.


Nun aber endlich noch zur Nähgeschichte (falls wirklich jemand bis hierher liest). Genäht habe ich wie das letzte Mal nach der Hüllennähanleitung von Mit Nadel und Faden. Allerdings sind  mir diesmal die Innentaschen etwas zu schmal geraten. Die Stickmaschine zauberte eine Welt aus dem Stickdateien-Shop, wobei ich den Schriftzug mit den Jahreszahlen meiner bisherigen Schwangerschaften ersetzt habe. Vernäht wurde ein grüner Leinenstoff - wahrscheinlich vom Stoffmarkt 2012 - der eigentlich für die Hülle ein bisschen zu dick ist. Andererseits sieht es so ziemlich öko-mäßig aus und ich glaube, dass passt zu unserem dritten Kind ganz prima, denn diesmal werden wir noch ein bisschen mehr wissen, was uns wichtig ist.

Obwohl ich - bevor wir unser Spätsommerkind hoffentlich in den Armen halten dürfen - mit einem wohl eher ruhigen Geburtstagsfest ins nächste Lebensjahrzehnt mit der Vier am Anfang wechsle, gibt es auch diesmal keine Zusatzuntersuchungen, keine Feindiagnostik und (wenn es keine weiteren Indizien gibt) auch kein Zuckerbelastungstest. Bis zur Halbzeit werden es wohl auch nur drei Einträge im Mutterpass werden und das ist gut so. Diese Einstellung funktioniert natürlich nur, wenn man sich vorher eine klare Meinung zu den Konsequenzen gebildet hat. Wir nehmen nun auch unserer Nr. 3 so, wie wir sie zusammengebastelt haben, auch wenn wir uns, wie alle Eltern, natürlich über ein gesundes Kind freuen würden. Wir werden berichten.

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Rezension: Schnell geschnitzt für Küche und Garten: Grundlagen und 20 praktische Objekte zum Nachschnitzen

Das kleine Buch "Schnell geschnitzt für Küche und Garten: Grundlagen und 20 praktische Objekte zum Nachschnitzen"* aus dem Herbstprogramm des LV-Buch-Verlag gehört zu den Publikationen, bei denen man am liebsten sofort die vorgestellten Arbeiten selbst ausprobieren möchte. Wahrscheinlich liegt es auch an meiner Schweden-Affinität, aber der Autor Jögge Sundqvist stellt so schlichte und gleichzeitig farbenfrohe praktische Objekte vor, dass man sofort schnitzen können möchte.

Abbildung von LV-Buch
Vor zwei Jahren habe ich zwar mal ein Löffelschnitzset für Kinder von den Blogeinnahmen unterstützt, aber das wartet noch auf das richtige Alter unserer Kinder, bevor es verschenkt wird. Ich selbst habe aber (leider) noch nie geschnitzt. Damit kommt man auch gleich zur ersten Einschränkung bei diesem Buch, denn der Autor setzt im Vorwort klar voraus, dass man die Grundlagen des Schnitzes bereits beherrscht. Es folgt zwar eine Einführung zu den wichtigsten Schnitzgriffen, aber offensichtlich würde das zum Erlernen der Technik nicht ausreichen.

Abbildung von LV-Buch
Wenn man das Schnitzhandwerk halbwegs gelernt hat, bietet das Buch im Hauptteil ganz wunderbare, praktische Projekte. Da sind Butter- und Marmeladenmesser, Schneidebretter, Pflanzschilder aber auch Gardaroben, Kabelwickler und Etageren mit dabei. Farbenfroh werden die fertigen Stücke durch Leinölfarbe*.


Abbildung von LV-Buch
Wie man einer Begeisterung schon merkt, würde ich mir vieles für den eigenen Haushalt wünschen. Völlig unklar sind mir jedoch die Kartoffelspieße geblieben. Dazu liest man im Text "Ein Kartoffelkoch, der etwas auf sich hält, hat natürlich ein paar hübsche Kartoffelspieße in der Küche. Die Tagesform bestimmt die Wahl: Bin ich erfüllt von liebevoller Begeisterung oder eher ein Frankenstein oder vielleicht ein Katzenwerwolf?" (S. 41) Ich muss zugeben, dass ich keinen einzigen Kartoffelspieß in der Küche habe und noch nicht mal weiß, was man damit macht - die Kartoffeln anspießen, ob sie gar sind? Aufpicken, um die besser schälen zu können? Ist das vielleicht eine (mir in meiner Schwedenzeit unbekannt gebliebene) schwedische Besonderheit?


Abbildung von LV-Buch
Nach dem Hauptteil mit den 20 Projekten folgt eine Einführung zur Bearbeitung von Grünholz, das nicht trocknen muss, zum Bemalen und der Musterschnitzerei, wie dem Kerbschnitt. Ein rundherum gelungenes Buch.


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