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Leseknochen Geschenk Männer

Heute greife ich mal wieder ganz tief, in den Ordner mit den Bildern meiner noch nicht gezeigten Nähwerke. Spannend wird es hier immer, wenn "mal eben schnell" nach einem kleinen, persönlichen Geschenk verlangt wird und dann auch noch ein Mann zu benähen ist. Interessanterweise war es auch diesmal wieder ein Freund, der schon mehrfach benäht wurde - das erste war wohl 2010 meine erste Handyaufladetasche.


Diesmal ist es ein Leseknochen geworden, denn der Beschenkte ist Lateinlehrer und hat bestimmt immer mal Lektürestunden. Genäht wurde nach dem Schnittmuster von sew4home. Vernäht wurde ein monochromer Stoff, den es ebenfalls schon seit 2010 und den damaligen Kauf bei Volksfaden im Stoffgebirge gibt.


Da er außerdem mit dem Mann zusammen singt, gab es passenderweise noch ein paar Punktevögel von Blaubeerstern als Einnäher. Auch das Labelband von Namensbänder* gibt es hier schon länger und wurde mal wieder klassisch aufgenäht.


Der Beschenkte hat sich über sein Geschenk und ich mich vor allem über seinen Besuch gefreut, denn damals stand der Schlupf unseres dritten Kindes noch bevor und ihm habe ich es zu verdanken, dass es endlich eine Kommode gab, in dem die ersten Babysachen verstaut werden konnten. Während der Mann beharrlich weiter die Feldsteinterrasse vor dem Haus baute, schraubte mir das Geburtstagskind die Schrankteile zusammen, was meiner Nestbaustimmung ausgesprochen zuträglich war. Außerdem hat er mit Humor getragen, dass es größere Unstimmigkeiten gab, weil der Mann einfach die glänzende Variante statt einer matten Oberfläche gekauft hatte. Inzwischen bin ich aber mit dem Mann und dem Kommodeneindruck wieder versöhnt ....

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Verlosung Blogger schenken Lesefreude - Welttag des Buches 2018

Wie bereits angekündigt, nimmt mein blog auch dieses Jahr wieder an der schönen Aktion "Blogger schenken Lesefreude" anlässlich des heutigen Welttages des Buches teil, obwohl es derzeit wohl niemanden gibt, der eine Gesamtorganisation dafür übernimmt. 34 Rezensionen sind im letzten Jahr dazu gekommen und damit die Anzahl der Buchvorstellungen nun schon auf 188 gestiegen. Am Jahresende gab es dazu die letzte große Übersicht.


In den Lostopf lege ich dieses Jahr drei Bücher. Besonders gefreut hat mich dabei, dass mir Geborgen-Wachsen dafür ihr neuestes Buch* zur Verfügung stellt und auch der Duden-Verlag etwas bereit gelegt hat.

I.) Mein Schreibaby verstehen und begleiten: Der geborgene Weg für High Need Babys*



II.) Duden-Minis „Pauls hasenstarke Abenteuer. Bei den Dinosauriern“* (Rezension)



III.) Allein aus Gnade: Ein historischer Wittenberg-Krimi*


Der Lostopf steht bis zum 1. Mai 2018 offen. Teilnehmen kann man mit einem Kommentar unter diesem Blogbeitrag. Wer ein Zweitlos möchte, um seine Gewinnchancen zu erhöhen, der werfe einen kleinen Betrag in meinen Spendentopf für die Forschung gegen Kinderdemenz ein. Welches Buch hast du dir denn zuletzt gekauft oder schenken lassen?

Neuanlage Garten Nr. II Bauerngarten Klostergarten

In den letzten Wochen hat mein zweites Gartenjahr begonnen und jeden Morgen, wenn ich aus dem kleinen Fachwerkfenster schaue, kann ich selbst kaum glauben, dass vor 2,5 Jahren auf dem Gelände noch die Baufahrzeuge rollten. Lange habe ich hier auf dem Blog nichts mehr davon berichtet und die rasanten Fortschritte nur auf Instagram unter #gartenimvierseithof gezeigt. Nun werde ich endlich den Gartenfaden auch hier im Blog wieder aufnehmen.


Die allerersten quadratischen Minibeete hatten keinen langen Bestand, da so kaum Beetfläche übrig geblieben wäre. Nach einigen Recherchen und der Erinnerung an meine Studienzeit, in der ich mich auch mit Klostergärten beschäftigt hatte, entschied ich mich für die klassische Form mit einem Mittelrondel und vier Wegen. Einen Brunnen würde es aber nicht in der Mitte geben.


Da ein Komplettkreis nicht in die vorgeschriebene Fläche passte, wurden die Kreisfelder eben außen angeschnitten, während sich der Mittelweg aus der Verlängerung des Weges vom Haus ergab. Das Ergebnis meiner Berechnungen wurde wieder  mit kleinen Kieselsteinen markiert und mit dem langen Bandmaß, das mich an Schulsportzeiten erinnerte, ausgemessen.


So bekam ich tatsächlich vier Felder angelegt und konnte meinen Plan der Vierfelderwirtschaft mit Mischkultur und damit einem Wechsel zwischen Stark-, Mittel-  und Schwachzehrern sowie Gründüngung in die Tat umsetzten. Dazu später mehr.


Kurz nach der erstmal endgültigen Beetanlage kam mir der Zufall zu Hilfe und in der Nachbarschaft wurde Baumschnitt zerhäckselt. Dank der netten Baumschnittfirma konnte ich mehrere Schubkarren davon abtransportieren und die Wege mulchen.


Für die Beetbegrenzung wolte ich Ziegelsteine eingraben, die aber teilweise nicht doppelt gebrannt waren und bereits den ersten Winter nicht überstanden. Das Mittelrondell bekam einen Steinkreis gelegt.


So nackig, aber dennoch mit einer erkennbaren Beetanlage startete mein allererstes Gartenjahr. Demnächst wird berichtet, wie es weitergegangen ist.


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Freutag
Freitagslieblinge 

Rezension: Der Salat-Garten: Anbau und Ernte

Salat gehörte zu den ersten Überraschungserfolgen in meinem neuen Garten, der im ersten Jahr dazu noch komplett Schneckenfrei war. Es gab Salatköpfe wie gemalt und in einer Menge, die überhaupt nicht zu bewältigen war. Da die Folgejahre sicherlich dann doch ein paar Herausforderungen bereithalten und ich über die verschiedenen Sorten kaum etwas weiß, habe ich mich für die Neuerscheinung aus dem Frühjahrsprogramm 2018 "Der Salat-Garten: Anbau und Ernte" vom Haupt-Verlag entschieden.


Abbildung vom Haupt-Verlag
Die britische Autorin Joy Larkom scheint eine Koryphäe aus dem Gebiet des Gärtnerns zu sein. Inzwischen ist sie schon über 80 Jahre alt und man muss schmunzeln, wenn man im Vorwort liest, dass sie ihrem Mann versprechen musste, dass die beiden Hochbeete, die sie nun im Stehen bearbeiten kann, ihr letztes Projekt sein soll. Beeindruckt war ich auch davon, dass sie als junge Familie ein Jahr mit dem Wohnwagen durch Europa getourt sind, um sich über den Gartenanbau zu informieren und Samen zu sammeln. In England zurück gründeten sie einen Gartenbetrieb und vertrieben Beutel mit jeweils mindestens 20 verschiedenen Salaten an ihre Kunden. Aber zurück zum Buch - tatsächlich wirkt die Publikation mit 288 Seiten als gebundene Ausgabe ein bisschen wir ihr Lebenswerk.

Abbildung vom Haupt-Verlag

Der Titel "Der Salatgarten" ist dabei jedoch ein bisschen irreführend, denn ich hätte nicht erwartet, dass ich darin auch Tomaten, Möhren, Kartoffeln, Kräuter und Blumen finde. Gemeint ist daher nicht (nur) der Blattsalat, sondern im weitesten Sinne, alles was man in einem Salat essen kann. Das Inhaltsverzeichnis gliedert sich daher auch in Blattsalate, Kohlarten, Asiatische Salate, Stängel und Blattstiele, Fruchtgemüse, Die Lauch-Familie, Wurzelgemüse, Würzen und garnieren. Danach folgen Ausführungen zur Gartenpraxis und Salatrezepte. Der Rezeptteil umfasst allerdings nur drei Doppelseiten, auf denen in reiner Textform Rezepte zu Dressings und Salatkombinationen vorgestellt werden.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Das Buch ist ausgesprochen textlastig, wobei die die Pflanzenabbildungen fast ausschließlich freigestellt vor weißem Hintergrund gezeigt werden. Zu jedem Gartengemüse werden die verschiedenen Typen vorgestellt, es folgt die Kultivierung, Hinweise zu Schädlingen und Krankheiten und schließlich die Sorten. Bei den Sortentabellen listet die Autorin offensichtlich ausschließlich die Arten aus ihrem (britischen) Umfeld auf. Wir selbst beziehen unser Saatgut von Dreschflegel und versuchen dabei etwas für den Erhalt alter Sorten zu tun. Keine unserer Sorten der Salate, Möhren oder Rote Beeten taucht aber in diesem Kompendium auf, was mich ein bisschen enttäuscht hat.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Besonders gut hat mir aber gefallen, dass es in diesem Buch eine Auflistung der essbaren Blüten und "Unkräuter" gibt. Das beispielsweise Rosenblätter essbar sein sollen, war mir völlig neu .... es gibt noch viel für mich zu lernen und dieses Buch wird mir ein bisschen dabei helfen.


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Plotter Osterhase Ostergeschenk

Wie gut, dass ich den Plotter rechtzeitig vor dem turbulenten Start ins Familienleben mit drei Kindern bekommen habe. Damit war sogar die jährliche Ostergeschenkidee fast stressfrei umsetzbar. Zu ITH-Ostereiern oder aufwendigen Stoffhasen komme ich wahrscheinlich erst in den nächsten Jahren wieder und die Papierhasen-Variante vom letzten Jahr war auch ziemlich aufwendig, aber den Plotter mit dem Freebie von Kugelig zu füttern, ist auch mit dem Baby machbar.


Dank dem passenden Papier* sahen meine Hasen auch gar nicht langweilig aus und eigneten sich auch als Erwachsenengeschenke. Acht Hasen sind so parallel zum Kofferpacken für den Osterurlaub entstanden. Alle wurden aber schneller verschenkt, als Blogbilder beim Verstecken davon gemacht werden konnten. Zwei gingen an die Nachbarn, zwei an die Großeltern, zwei an die Tanten, einer an die Gastgeber in Österreich und der letzte blieb bei den Freunden in Wien.


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Mittwochs mag ich